Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 19.01.21 21:17

Bezeichnung: Chkhaveri - Amber - Sakvavistke
Winzer/Produzent: Iberieli
Land / Region: Georgien - Gurien
Jahrgang: 2019
Typ: Weißwein
Rebsorte: Chkhaveri
Alkohol (Vol.%): 12
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: LOT#:129919KCH19
Preis: 21 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Edel & Faul - 11.01.2021
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 21 von 25
Preis / Genuss: schlecht
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 15.01.2021
Eingetragen von: EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Farblich ein ganz leicht angetrübtes, dunkleres Bernstein, in der Nase vor allem reduzierte Quitte, unreife Aprikose und nasser Ton, ein Hauch Rauch; driftet mit der Zeit ein bißchen in Richtung Cognac ohne jeglichen Alkohol ab. Am Gaumen dann etwas fülliger, auch wenn die Frucht zumindest anfangs ein sehr zurückgezogenes Dasein führt, die Gerbstoffe sind der Farbe entsprechend relativ orange, eher moderat wirkende Säure, im Laufe der Zeit auch ein bißchen was Hellmalziges. Der Abgang ist recht warm und auch ein klein bißchen lakritzig.

Man kann hier relativ viel finden, aber alle Aromen sind sehr zurückhaltend und stehen teils auch etwas isoliert da. Finde ich zwar recht interessant, für 21 Euronen hätte ich mir jedoch etwas mehr Expressivität erwartet.

Wertung am ersten Tag: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 18 von 25

Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: nasal jetzt zuerst deutlich brauner Staub, etwas Mahagonischliff, die Frucht ist fast verschwunden. Gaumal nun eine Gerbstofforgie mit braunbitteren Noten, Kellerstaub, kleine Fehlfunktion in der Elektrik, etwas "Eschacher Luft" (ohne Alk), feine, aber ausdauernde Adstringenz, hier ebenfalls kaum noch Frucht, allenfalls etwas hypersekundäre Quitte. Der Abgang ist nun ein Mehrminüter, er lebt von den leicht süßlichen und feinen Bitterstoffen plus etwas Weihrauch, im Finale übernimmt die rauchige Seite die Pole und sorgt für einen feinen Dauerpelz.

Ist nun ziemlicher Freakstuff und polarisiert deutlich, ich durfte dann auch alleine weitertrinken...

Wertung am zweiten Tag: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 21 von 25

Nachtrag nach 48 Stunden mit Luft: farblich hat sich in das Bernstein ein Schlag Apricot eingeschlichen, in der Nase zeigt sich nun wieder etwas mehr reduzierte Quitte, ein Hauch likörig, dazu samtiger Rauch. Am Gaumen dann weitgehend wie gestern, etwas Menthol taucht auf, aber auch ein kleines geschmackliches Loch. Auch der Abgang wirkt irgendwie etwas leerer als am Tag zuvor.

Es scheint so, als ob der Zenit bereits gestern erreicht wurde...

Wertung am dritten Tag: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 18 von 25
Trinkreife: noch lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2021/01/19/edel-faul-in-georgien/
Link 2: -
Link 3: -
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