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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 02.04.26 10:57 |
| Bezeichnung: |
Sauvignon Blanc - Damaszener Stahl - trocken - Qw |
| Winzer/Produzent: |
Stahl |
| Land / Region: |
Deutschland - Tauberfranken |
| Jahrgang: |
2017 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Sauvignon blanc |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
AP 7251 114 18 |
| Preis: |
8,95 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 15.05.2018 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25 |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
31.03.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 07.08.2020:
Im Glas strohgelb mit ein paar rötlichen Reflexen, riecht recht eindeutig und nicht gerade verschämt nach SB, ist aber auch nicht "laut" im negativen Sinne; zum Jostabeer- / Estragon-Mix kommen auch ein paar würzige Nektarinen sowie ein bißchen Minze. Am Gaumen ebenfalls ein schöner Mix aus grün-hellgelber, nicht zu primärer Frucht und kantig-frischen Kräutern ohne Grasigkeit, klare, aber nicht spitze Säure, steinigerseits schmeckt's auch eher nach Klamm im Winter denn Ackerscholle im Sommer. Auch der Abgang ist höchst belebend mit seiner frischen Kräuterigkeit, der von der sekundären Gelbfrucht einiges an Substanz zur Seite gestellt wird.
Bei immer noch 25 °C auf der sommerlichen Terrasse zu Lardo und Palhais ein wunderbar erfrischender Terrassenwein, der durch seine unkomplizierte, auf den Einsatzzweck aber perfekt ausgerichtete Struktur überzeugt, hätt' kaum besser bzw. passender sein können...
Wertung vom 07.08.2020: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25
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Verkostung vom 31.03.2026:
Farblich ein helles, leicht giftiges Goldgelb, fürs Näschen gibt’s Zitronenzesten und ein paar gelbe Gummibärchen sowie Nachtkerze und Löwenzahn sowie den bei dieser Sorte fast unvermeidlichen Estragon. Geschmacklich geht das so weiter, wobei sich die Frucht am schmalen Grat zwischen Ernst und Kitsch entlanghangelt, bleibt aber auf der guten, wenn auch leicht schrillen Seite der Macht; die Säure ist klar, frisch, potent, jugendlich, wirkt bodenseitig am ehesten keuperig auf mich. Dann ein sehr langer Nachhall, der all die gelben Aromen nochmals etwas aufkonzentriert, wieder gekonnt vor dem Kitschabgrund balancierend.
Das ist jetzt nicht unbedingt das „laut“, wie es gerne mal im Zusammenhang mit grün-quietschigen Sauvignons beschrieben wird, „schrill“ beschreibt es für mich besser. Dabei ist schon eine gewisse Ernsthaftigkeit im Spiel, denn die Frucht ist vor allem schön differenzierbar und klar konturiert und wirkt auch im neunten Jahr immer noch sehr jugendlich, auch wenn eine deutliche Aromenkonzentration stattgefunden hat. Paßte sehr schön als Sommerzischer (bei 5 Grädern Außentemperatur…) zum mediterranen Abendessen. |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/04/02/sb-fresco-veloce/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 343 mal abgerufen |
Bilder:
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