Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 25.01.20 17:04

Bezeichnung: Carm - Reserva - Vinho Tinto - Douro DOC
Winzer/Produzent: Familia Roboredo Madeira
Land / Region: Portugal - Douro
Jahrgang: 2016
Typ: Rotwein
Rebsorte: Cuvée
Alkohol (Vol.%): 14
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: Cuvée aus Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Roriz und Tinta Francisca
Preis: 16,99 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Casa dos Vinhos - 03.08.2019
Bewertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
Preis / Genuss: gut
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 19.01.2020
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Ein dunkles Purpurrot im Glas, riecht recht dicht nach leicht herben, frischen, roten Pflaumen, etwas schwarzer Johannisbeere sowie einem Hauch Preisel-, eher dezente Großholzaromatik in Form von Koriandersaat und einem bißchen altem Leder, die mit Luft aber etwas anzieht, dabei wird auch das Leder etwas neuer und etwas Kakao ploppt auf. Schmeckt recht schmatzig nach der herben Frucht mit kleiner Schärfekante, mitteldichtes Tanningerüst mit ganz leichter Adstringenz, sehr gut austarierte Säure, auch hier insbesondere anfangs zurückhaltendes Holz, dennoch prägnant mit zusätzlich ein paar malzig-karamelligen Noten sowie deutlicher Erdigkeit. Der recht lange Abgang ist ebenfalls von der dichten Frucht geprägt, hier wirken die Tannine besonders samtig, dazu lehmige Ackerscholle ohne Breitenwirkung.

Zwar noch sehr jung, aber ohne jede Einschränkung zu genießen, ein paar jugendliche Kanten erhöhen den Spaß eher als daß sie ihn einschränken. Paßte sehr gut zum Damhirschbraten, aus meiner Sicht eine wunderbare, druckvolle Bdx-Alternative (ein Bdx-Ersatz oder -Substitut ist das natürlich nicht) ohne Macho-Allüren mit einem super PLV.

Nachtrag nach 6 Tagen mit Luft: ein kleiner Rest blieb übrig, den habe ich gerade als "Kochwein" in der Art vernichtet, als daß er den Koch neben der Arbeit erfreute. Dabei habe ich im Wesentlichen festgestellt, daß das Bukett im Holzbereich deutlich zugelegt hat, jedoch ohne das Ganze zu übertreiben. Am Gaumen kaum verändert, nur ein leichtes metallischen Bitterchen der angenehmen Art macht sich bemerkbar. Der Abgang ist nach wie vor dicht-saftig mit den beschriebenen samtigen Tanninen und zeigt keine Spur von Schwäche. Steht immer noch absolut stabil im Glas, qualitativ keine Veränderung.
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2020/01/19/schmatzig-herb/
Link 2: -
Link 3: -
  Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 49 mal abgerufen

Bilder:

 

Codes zur Veröffentlichung in Internet-Foren

Als Bilddatei für Internet-Foren (z.B. dasweinforum.de oder weinfreaks.de):


Einbindung als Text (forenunabhängig):


Veröffentlichung in facebook

Bitte einfach den Link aus der Adresszeile oder diesem Feld kopieren:





Kommentar zu dieser VKN schreiben:

Kommentare können nur von angemeldeten Benutzern erstellt werden !
Du kannst dich auf der Startseite anmelden bzw. kostenlos neu registrieren.
RSS      2004 - 2012 von Gerald Schuster, Advanced Technical Software :: e-mail: webmaster@verkostungsnotizen.net :: Datenschutzerklärung