Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 15.04.21 21:59

Bezeichnung: Riesling - Saar - [trocken] - [Gutswein]
Winzer/Produzent: Van Volxem
Land / Region: Deutschland - Saar
Jahrgang: 2015
Typ: Weißwein
Rebsorte: Riesling
Alkohol (Vol.%): 12
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: AP 3 567 212 03 16 7,5 g/l RZ bei 7,6 g/l Säure
Preis: 12,72 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 16.12.2016
Bewertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
Preis / Genuss: gut
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 15.04.2021
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 09.09.2019:

Die Farbe ist ein leuchtendes Goldgelb, fürs Näschen gibt's nach anfänglicher Schüchternheit dicht Ugli und Kumquat sowie erst leicht, dann deutlich Torf und Trüffel. Am Gaumen dominiert dann die Sekundäraromatik, die hier auch ein bißchen grünes Holz wie frisch geschnittenen Essigbaum aufweist, dahinter dann frisch Zitrus in Form von etwas reduktiver Zitrone und Limette auf leichtem Schieferbett. Die Säure ist recht deutlich bemessen und bietet dem nicht ganz trockenen Extrakt- / Restzuckermix super Paroli. Beim langen Abgang dominiert dann eine Pampelmuse incl. Bitterchen, hier spielen Torf, Zuckerkulör und Malz die zweite Geige.

Dieser Riesling braucht auch deutlich oberhalb der Gutsweinebene den Vergleich nicht zu scheuen. Mit 7,5 g/l RZ bei 7,6 g/l Säure zwar am oberen Ende des Trockenbereichs angesiedelt, ist der Restzucker jedoch perfekt / komplett eingebunden und hat keinerlei abschwächenden Einfluß auf die Frische dieses Saarrieslings; die nicht alltäglichen sekundären Aromen verhelfen zu hoher Eigenständigkeit; großer Spaß!

Wertung vom 09.09.2019: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25

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Verkostung vom 15.04.2021:

Farblich ein leuchtendes Goldgelb, nasal zeigt sich ein vorwiegend oranger Zitrusmix mit Zesten und Spalten von Blutorange, Kumquat und Ugli, leicht flintig-schieferig mit etwas Eisen(III)oxid, mit Luft auch was leicht Torfiges. Am Gaumen ist der Zitrusmix etwas gelber, hier deutliche Zitronenanteile, recht stramme Säure, die nicht geringe Restzuckermenge (s.o.) beeinträchtigt das Trockengefühl gar nicht, ist einfach vorbildlich integriert; steinseitig ist der Schiefer hier deutlich präsenter und etwas blauer, sekundär vielleicht ein Hauch von Torf. Der schön lange Abgang ist vor lauter Orangenzesten fast etwas kantig, im Finale entfalten sich dann alle Agrumensorten nochmal sehr schön, auch hier durchgehend sehr frisch und animierend.

Wenn ich mir meine letzte Notiz so ansehe, dann hat sich der Wein anscheinend wieder etwas verjüngt, jedenfalls sind Torf & Co. eher ein Reifeindiz bei mir und diesbezüglich hat der Wein nun deutlich weniger zu bieten. Vielleicht ein Einfluß des Korkens in der Weise, daß die Flaschen unterschiedliche Reifeverläufe aufweisen? Das hat aber auf die qualitative Bewertung keine Auswirkung, nach wie vor ein super Zeuch!
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2019/09/10/saar-gutswein-riesling/
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