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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 26.03.26 18:09 |
| Bezeichnung: |
Weisser Riesling - trocken - [VDP.Gutswein] |
| Winzer/Produzent: |
Seeger |
| Land / Region: |
Deutschland - Baden |
| Jahrgang: |
2016 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Riesling |
| Alkohol (Vol.%): |
11 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
AP 620 1 17 |
| Preis: |
7,5 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 09.08.2017 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
grandios |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
21.03.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 10.06.2019:
Die Farbe ist mittleres Strohgelb mit leicht rötlichem Einschlag. Geruchlich recht flintig streichholzschachtelreibeflächenmäßig, dahinter nur ganz entfernt etwas zitrisches erahnbar. Am Gaumen wird der deutliche Flint mit einigem gelb-grünen Zitrusextrakt garniert, die Säure ist recht kernig und frisch-saftig, eine leicht reduktive Note schwingt mit. Der Abgang ist ordentlich lang und reduktiv-zitrisch mit Streichholzfinale.
Sehr schöner, leicht burgundisch wirkender Flint-Riesling, für die Gutsweinebene mehr als ordentlich!
Wertung vom 10.06.2019: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
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Verkostung vom 13.09.2023:
Visuell ein dunkleres Goldgelb, nasal gibt's frisch und knackig Limette und Pomelo mit ausgewogenem Zesten-Spalten-Verhältnis, dazu etwas kühler VA-Schnitt. Gaumal dann ebenfalls vorwiegend grüne Agrumen sowie ein bißchen Tamarinde und Bilimbi, die Säure ist knackig verjusig, steinseitig das berühmte Gebirgsbachbett. Dann auch ein grüner, aber nicht unreifer Abgang, der bei manchen Zeitgenossen wahrscheinlich gut an den Gesichtsmuskeln zerren dürfte.
Die reduktiven Aromen haben sich deutlich abgeschwächt, was Spannung, Komplexität und auch Charakter kostet, dennoch nach wie vor ein sehr schöner Terrassenfrischling!
Wertung vom 13.09.2023: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25
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Verkostung vom 21.03.2026:
Im Glas ein leuchtendes Goldgelb, nasenmäßig geht’s recht kühl-mineralisch mit Basalt und VA-Schnitt zu, daneben eine sehr klare Agrumik, die von Zitrone und Pomelo dominiert wird und mit Luft auch noch ein paar gelbere, zitrusfremde Noten entwickelt. Auch am Gaumen dieser sehr frisch-kantige Mix aus dieser leicht reduktiv anmutenden Mineralik nebst der recht puren Zitrusseite, wobei hier auch Yuzu und eine Spur gelber Orange hinzu kommen, mit Luft auch hier obergeschwungene weitere gelbe Fruchtnoten, am ehesten von gelber Pflaume; die Säure ist knackig und wird bei ihrer Arbeit noch durch etwas Kalisalz unterstützt. Dann ein ordentlich langer Nachhall, der etwas Bitter-Lemon-Feeling verbreitet, jedoch in komplett zuckerfrei und dazu eben auch wieder kühl-herb-steinig.
Dieser Riesling war heute der „Plan B“, nachdem mich ein Bunn’scher Sauvignon so gar nicht mehr erquicken konnte. Im nunmehr zehnten Jahr scheint sich der Wein aus einem leichten Zwischentief wieder nach oben gearbeitet zu haben, angesichts seines einstigen Preises von gerade mal siebenfuffzich sogar in erstaunliche Höhen! Jedenfalls zeigt der Wein keinerlei Anzeichen irgendwelcher Gebrechen und auch wenn die Frucht nur noch in Form von recht sekundärer Agrumik vorhanden ist, ist das in Verbindung mit der kantigen Steinseite doch recht komplex, macht gerade nicht wenig Freude!
Nachtrag nach 4 Tagen mit Luft: das Basaltisch-Mineralische ist zwar deutlich zurückgegangen, es stehen aber genügend differenzierbare Agrumen leicht flaumiger Struktur zur Verfügung, um weiterhin für Vielfalt zu sorgen. Wirkt insgesamt etwas weicher, aber nicht weichgespült, sehr schöne, fast burgundische Entwicklung auf gleichem Niveau. |
| Trinkreife: |
jetzt trinken |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/03/21/riesling-in-weiss/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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