Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 27.11.19 18:33

Bezeichnung: Grüner Veltliner - Riede Schloßberg - trocken - Qw
Winzer/Produzent: Ecker Eckhof
Land / Region: Österreich - Wagram
Lage: Schlossberg (Mitterstockstall - Wagram) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2016
Typ: Weißwein
Rebsorte: Grüner Veltliner
Alkohol (Vol.%): 12,5
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben:
Preis: 9,62 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 19.10.2017
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
Preis / Genuss: gut
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 17.11.2018
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 17.11.2018:

Die Farbe ist messinggelb, geruchlich gibt's dichte Frucht in Richtung Khaki und Mirabelle mit kalkig-tönernen Beigaben. Geschmacklich noch leicht bizzelig (Schrauber!), dieses CO2 wirkt zusammen mit der durchaus kecken Säure sowie dem weißen Pfefferl sehr animierend und wird um Pampelmusenzesten sowie Pomelo ergänzt. Die Mineralik kommt hier eher tuffsteinig daher. Der Abgang ist recht pfefferbetont, Frucht und Tuff sind in schöner Balance, die Säure(n) hat (haben) den nicht geringen Extrakt gut im Griff.

Aus 2016 hatte ich leider nicht gerade wenige "breite" Donauraumweine im Glas, dieser GV zeigt klar, daß Frische auch in dem Jahr an der Donau möglich war. Viel Freude für eher wenig Geld!

Wertung vom 17.11.2018: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 20 von 25

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Verkostung vom 26.11.2019:

Farblich ein mittleres, leuchtendes Goldgelb, in der Nase mürbere Äpfel, ein paar Sultaninen, ganz leicht Krautwickel, etwas alte Berghütte. Am Gaumen ist die Frucht leicht gepfeffert, bereits deutlich und schön sekundär, mit der gut ausgeprägten Säure kommt auch ein bißchen CO2 mit, unprätentiöses, aber doch prägendes, herb-bläuliches Steinbett. Der Abgang ist ein bißchen bizzelig, anreduzierte Frucht, die Säure wirkt hier am intensivsten.

Dieser GV ist jetzt gerade in der Übergangsphase zur Fruchtarmut hin, das aber sehr ausgewogen, keine aromatischen Löcher zu verzeichnen, wirkt auf mich sehr animierend. Meine Wertung fällt zwar heute nicht ganz so hoch aus wie bei der letzten Flasche, kann aber auch an der Tagesform liegen...

Verkostung vom 26.11.2019: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25

Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: vor allem in der Nase, aber auch sonst zeigt sich nun ein bißchen Torf, was den Wein insgesamt vielschichtiger und spannender macht, die Säure kommt zusammen mit dem weißen Pfeffer in allen Phasen immer noch sehr animierend daher.
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2019/11/27/frisch-von-der-donau/
Link 2: -
Link 3: -
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