Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 22.11.19 14:37

Bezeichnung: Les Bulles de Paul - Brut - Crémant de Bourgogne AC
Winzer/Produzent: Domaine Chevrot
Land / Region: Frankreich - Burgund
Jahrgang:
Typ: Schaumwein
Rebsorte: Spätburgunder (Pinot noir)
Alkohol (Vol.%): 12,5
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben:
Preis: 12,1 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 25.08.2018
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 21 von 25
Preis / Genuss: grandios
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 19.11.2019
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 01.09.2018:

Die Farbe ist ein mittleres Strohgelb, die Blubberblasen sind zwar etwas größer, dafür aber beständig. Für die Nase gibt's viele reifere Äpfel sowie ein paar Abate-Birnen, die mit etwas Hefegebäck garniert sind. Am Gaumen wird die deutliche Fruchtsüße sehr gut durch die distinguierte Säure abgepuffert, einige braune Steine gibt's auch. Der Abgang ist ebenfalls sehr kernfruchtig mit leichtem Hefeschweif, ohne dabei ins kitschige abzugleiten.

Für gerade mal 12 Euronen ab Hof bekommt man hier eine ganze Menge geboten, ist aus meiner Sicht sogar spaßiger als so mancher Industrie-Champagner, welcher gut das 3-fache kostet. Nicht unbedingt ein Ausbund an Komplexität, aber Frucht, Säure, Hefe und Mineralik sind in sehr schöner Balance und bieten ein "schmatziges" Vergnügen ohne jede Einschränkung.

Wertung vom 01.09.2018: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25

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Verkostung vom 19.11.2019:

Farblich ein mittleres Strohgelb mit rötlichem Schimmer, relativ feine und beständige Perlage. Das Bukett zeigt viel Backapfel im Hefeteigmantel, ein paar Granatapfelkerne schimmern durch. Geschmacklich etwas weniger hefig, hier eher roter Bergapfel und etwas Johannisbeere, die Fruchtsüße ist zwar ausgeprägt, durch die Säure(n) und den insgesamt doch recht "bruten" Charakter sowie der Hefedämpfung wirkt diese sehr animierend und gleichzeitig elegant, unten d'runter gibt's ein elegantes Kalkbett. Der Abgang ist recht lang und geschmeidig, die angeheften, leicht herben Äpfel sind butterweich und präzise zugleich, die Säurestruktur ist quasi perfekt.

Dieser Crémant hat von dem Jahr in meinem Keller gut profitiert und ist nun ist in erster Linie samtig-elegant, dennoch bleibt er durch seine super austarierte Säure durchgehend auf der locker-flockigen Seite, ein bißchen vielschichtiger scheint er nun auch zu sein. Ziehe ich den allermeisten Großhaus-Champagnern klar vor.
Trinkreife: keine Angabe
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2019/11/21/nicht-nur-fuers-risotto/
Link 2: -
Link 3: -
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