Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 08.10.19 10:09

Bezeichnung: Ta Dora tou Dionyssou - Cava - Achaia IGT
Winzer/Produzent: Parparoussis
Land / Region: Griechenland - Peloponnes
Jahrgang: 2010
Typ: Weißwein
Rebsorte: Cuvée
Alkohol (Vol.%): 13,2
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: Cuvée aus 75 % Assyrtiko und 25 % Athiri
Preis: 18,7 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vin du Sud - 16.11.2015
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 07.10.2019
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 25.07.2017:

Im Glas ein mittleres Goldgelb mit rötlichem Stich, in der Nase einiges an dichter, aber frischer Zitrusfrucht, Saftorangen, Limetten, Kumquats, dazu etwas frischer Beton, der später von einigem Süßholz abgelöst wird. Am Gaumen mischen sich grüne und reifere Datteln, Lakritzschnecken und etwas Bakelit darunter. Später auch rote Eßbanane, das Bakelit wandelt sich in irgendwas leicht phenoliges um. Die Säure ist eher im Hintergrund am Werk, durch die Zitrusaromen wirkt der Wein aber trotz einiger Cremigkeit nicht zu schwer. Der Abgang ist auf der würzig-fruchtigen Seite mit leicht herbem Einschlag für wenigstens 3 Minuten unterwegs.

Nicht so fluffig wie der 2008er, dennoch ein schöner, eher kernig-kantiger Essensbegleiter mit einer etwas eigenwilligen Zitrus-Braunwürze-Kombination.

Wertung vom 25.07.2017: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 17 von 25

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Verkostung vom 07.10.2019:

Die Farbe ist ein dichteres Goldgelb mit Trend zum Messing, fürs Näschen gibt's vor allem Honig: Rosmarin und Büschelblume fällt mir dazu ein; fruchtseitig gibt's sehr reife Kaktusfeigen und Papaya. Am Gaumen ist die Frucht recht cremig und mit einer leichten Würze überzogen, der Honig spielt auch mit -hier jedoch eher in der Thymian-Liga-, dazu etwas weißer Pfeffer. Säure gibt's nicht gerade im Überfluß, immerhin wirkt der Wein trotz aller Fülle aber nicht breit. Der Abgang ist recht lang und würzig, strengt trotz deutlicher Cremigkeit nicht an, was ich in erster Linie dem animierenden Pfeffer zuschreibe.

Die "Geschenke" sind nun deutlich reifer geworden, sie kommen recht ausgewogen daher; die Zitrusseite ist zwar nunmehr Geschichte, eine gewisse "Sekundärfrische" ist jedoch vorhanden, Trinkflußhemung gibt's gar nicht. Bleibt jedoch nach wie vor hinter dem 2008er zurück.
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2019/10/07/die-geschenke-des-dionysos/
Link 2: -
Link 3: -
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