Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 02.01.22 20:09

Bezeichnung: Amon Ra
Winzer/Produzent: Glaetzer Wines
Land / Region: Australien - Barossa Valley
Jahrgang: 2010
Typ: Rotwein
Rebsorte: Shiraz
Alkohol (Vol.%): 15,1
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: Restzucker: 0,7 g/L, Säure: 6,8 g/L
Preis: 60 Euro je 0,75 l (im Handel)
Bewertung: (95/100 Punkte)
Preis / Genuss: keine Angabe
Autor/Verkoster: Noway
Verkostungsdatum: 31.12.2021
Eingetragen von: Noway ... geändert von Noway ... [Rückfrage zur VKN an Noway]
VKN im Detail: Verkostung vom 31.12.2021 (Bild Mitte):

Mit kräftigem Lila-Violett im Glas. In der Nase reife Kirschfrucht, Backpflaumen, Feigen, Vanille und Karamell. Im Mund dieses Mal deutlich mehr Trinkfluss mit stützender, ganz reifer Säure. Der Alkohol war hervorragend eingebunden und stach zu keinem Zeitpunkt hervor. Wieder tiefe Kirschfrucht, weitere dunkle Frucht, Johannisbeeren, Kokos, Leder und getrocknete Kräuter. Sehr guter Abgang, der auf süßer Sauerkirschfrucht endet.

Der Wein kam bei den Damen am Tisch ganz hervorragend an. Die Flasche war unglaublich schnell leer. Dieses Mal klare 95 Punkte. Freue mich auf meine letzte Flasche.

Verkostung vom 13.06.2020 (Bild oben):

Mit tiefem Lila und leichten Randaufhellungen im Glas. In der Nase konzentrierte Frucht nach Maulbeeren, Johannisbeeren, Feigen, Mokka und Brombeeren. Mit etwas Luft, weitere Aromen von rotbeeriger Frucht, roter Bete, etwas Blut und ätherischen Öl. Im Mund dann in etwa so dicht, wie in der Nase angekündigt. Sehr glatte Tannine, stützende Säure, pflaumige Noten und etwas Zartbitterschokolade. Erstaunlich gut eingebundener Alkohol. Langer Abgang, mit ganz glatten Tanninen und pfeffrigen Noten im Finish.

Im aktuellen Zustand zwar beeindruckend dicht und konzentriert, allerdings nimmt der Spaß schon beim zweiten Glas auf Grund des fehlenden Trinkflusses deutlich ab. Bin gespannt wie der Wein weiter reifen wird.

93,5 Punkte

Verkostung vom 21.11.2013 (Bild unten):

Amon Ra Abend sponsored by Weinpalais auf Grund eines Korkleckers. Siehe hierzu auch Beitrag vom 19.11.2013:
http://www.dasweinforum.de/viewtopic.php?f=41&t=28&start=230

Nachdem die lange Seite des Korkens vollkommen intakt war, habe ich diesen aufgeschnitten (s. Foto). Es hat sich ein regelrechter Kanal gezeigt, durch den der Wein ausgelaufen ist. Natürlich ist Kork ein Naturprodukt. Allerdings reicht mir Wein als Naturprodukt vollkommen aus. Korken sind doof!!!

Trotz Korklecker und Füllstand Mid Shoulder schien der Wein vollkommen intakt. Zur Sicherheit habe ich ihn aber nicht dekantiert. Sollte im Zweifel im Glas kommen.

Dunkles Lila-violett im Glas mit kräftigen Schlieren. Im der Nase Rumtopf, reife Brombeeren, viel Lakritz, Kaffee und frisch gemahlener Pfeffer. Beim ersten Schluck dann schon fast anstößig und obszön. Irgendwie ein wenig zuviel von allem, sehr konzentriert, fast cremig. Es legte sich sofort ein samtiger Pelz über die gesamte Mundschleimhaut.
Beim zweiten Hineinschmecken löst sich dass Ganze aber ein Stück weit auf, da der Wein nicht sattmachend ist. Die kräftige Säure hält erfolgreich gegen die enorme Konzentration und bringt so eine ausgleichende Frische in den Wein. Zusätzliche Aromen von Pflaumen, Tabak, Schokolade und Vanille (keinerlei Holznoten). Der Alkohol ist wunderbar eingebunden und tritt zu keiner Zeit hervor.
Der Abgang ist extrem lang und klingt auf süßen Vanillearomen aus.

Die 97 Parkerpunkte kann der Wein meines Erachtens in 2020 erreichen, wenn aus dem stark pubertierenden Teenager eine gereifte Persönlichkeit gewachsen ist. Daher auch zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Bewertung.
Trinkreife: trinken oder lagern
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Bilder:

   

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