Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 02.07.20 07:03

Bezeichnung: Riesling Unendlich
Winzer/Produzent: FX Pichler
Land / Region: Österreich - Wachau
Jahrgang: 2011
Typ: Weißwein
Rebsorte: Riesling
Alkohol (Vol.%): 15
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben:
Preis: 150 Euro je 0,75 l (im Handel)
Bewertung: (90/100 Punkte)
Preis / Genuss: keine Angabe
Autor/Verkoster: Noway
Verkostungsdatum: 27.06.2020
Eingetragen von: Noway ... geändert von Noway ... [Rückfrage zur VKN an Noway]
VKN im Detail: Verkostung vom 27.06.2020 (Bild unten):

Nach dem Desaster vom letzten Herbst nun also der zweite Anlauf, vollkommen blind verkostet. Mit tiefem gelb im Glas. In der Nase diesmal Ammoniak, Safran, kalkige Mineralität, Heftpflaster und orientalische Gewürze. Im Mund dann sehr dicht, Räucherstäbchen beim Inder, Botrytis, Waldhonig und kandierte, gelbe Frucht. Sehr langer Abgang, der auf süßer, kandierter Frucht ausklingt.

Deutlich besser zu trinken als das letzte Mal, für meinen Geschmack allerdings sehr nah am Flaschenfehler.

90 Punkte

Verkostung vom 09.11.2019 (Bild oben + Mitte):

Bei der 2011er Vorgeschichte des Weingutes, war ich beim ersten hinein riechen am Vormittag der Probe davon überzeugt, voreingenommen zu sein und mir daher vielleicht etwas einzubilden, was gar nicht da ist. Daher habe ich ein Probeglas des Weines kommentarlos meiner Frau gereicht. Diese roch ebenfalls hinein, verzog sofort das Gesicht und meine „Igitt, der Wein riecht ja nach frisch aufgerissener Hansaplast Plaster-Verpackung.“ Beim Reinschmecken hat Sie das Gesicht noch mehr verzogen und gemeint, dass der auch genauso schmeckt, wie er riecht.

Nun gut, zwischen 09:30 Uhr und 19:00 Uhr vergeht ja noch eine Menge Zeit, so dass der (Fehl)-Ton bis zur eigentlichen Probe noch mit Sicherheit vergeht. Leider verging der Ton aber nicht. Daneben kamen dafür aber neue Töne von frisch geöffneten Farbeimer, etwas Gummiabrieb und einer leicht eitrigen Note hinzu.
Nach der Nase war es natürlich schwierig, das im Mund unvoreingenommen zu bewerten. Die in der Nase angedeuteten Töne waren im Mund dann in dieser Form zwar nicht mehr auszumachen, trotzdem erschien der Wein kräutrig-brandig und stand vollkommen neben sich. Im Abgang kam dann noch eine leichte Bitternote hinzu.

Für mich bot der Wein an diesem Abend keinerlei Genuss. Im Restaurant würde ich den Wein (unabhängig des Preises) sogar beanstanden. Wenn hier kein Flaschenfehler vorlag (klassischer Kork war es in jedem Fall nicht), hoffe ich, dass die Zeit hier eine positive Veränderung bringt.

80 Punkte
Trinkreife: noch lagern
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