Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 15.08.18 15:53

Bezeichnung: Riesling - Randersacker Sonnenstuhl - trocken - Erste Lage
Winzer/Produzent: Schmitt's Kinder
Land / Region: Deutschland - Franken
Lage: Sonnenstuhl (Randersacker - Franken) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2013
Typ: Weißwein
Rebsorte: Riesling
Alkohol (Vol.%): 12,5
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben:
Preis: 10,5 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 15.08.2015
Bewertung: Nachkauf 3/3, Gesamt 20/25
Preis / Genuss: grandios
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 05.08.2018
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Im Glas ein helleres Goldgelb, in der Nase deutlich flintig mit Blutorangenschalen und leichter Ananas-Note. Geschmacklich sehr frisch aufgrund seiner kecken Säure, der jedoch auch einiges an Zitrusextrakt gegenüber steht: Pampelmuse, Ugli und Zitrone. Hier nicht ganz so flintig, dafür scheint der Kalk mit etwas Schiefer durchsetzt. Schön langer, sehr frischer und hier wieder feuersteinigerer Abgang, der die dichte Zitrusfrucht aber auch nicht zu kurz kommen läßt.

Die gelbe Frucht ist nun weitgehend weg und hat einem schönen Zitruskorb Platz gemacht, die Mineralik hat deutlich zugelegt, die erlebte Frische ist auch um einiges intensiver als beim letzten mal. Wirkliche Alterungsnoten in Form von z.B. Phenol oder Petrol zeigt der Riesling aber noch gar nicht, der kann sich sicher noch weiter über viele Jahre auf hohem Niveau entwickeln.

Verkostung vom 30.08.2016:

Im Glas ein mittleres Stroh- bis Goldgelb, in der Nase zeigen sich gleich recht intensiv weiße Pfirsiche und etwas Aprikose, diese schielen schon gut in die kandierte Richtung. Dazu noch ein paar Orangenzesten, ebenfalls eher auf der konzentrierten Seite. Weiters zeigen sich schon hier ein paar nasse Steine. Im Laufe der Zeit wird die Zitrusseite dominierender und das Steinobst tritt weiter zurück und wandelt sich dabei in Richtung Marula. Am Gaumen überwiegt von Anfang an eher dicht und süß die Zitrusseite: Orangen, Blutorangen und etwas Limette. Erst dahinter rangieren ein paar gelbe, mürbe Äpfel sowie das Pfirsichkonzentrat. Dabei leicht salzig, die Säure ist ordentlich beschäftigt, den süß kandierten Zitrusextrakt frisch zu halten und schafft das auch in vorbildlicher Weise. Gerade beim Geschmack muß man feststellen, daß der Riesling trotz starkem Auftakt im Laufe von gut einer Stunde nochmals deutlich an Intensität zulegen kann. Daß er dabei nur 12,5 PS unter der Haube hat, mag man gar nicht glauben. Auch beim Abgang ist das so: ein langes und intensives Zitrusfinale mit geschmeidiger Fruchtsüße entwickelt sich stetig in Richtung Opulenz, ohne dabei satt zu machen, denn das Süße-Säure-Spiel bleibt immer sehr ausgewogen.

Wertung vom 30.08.2016: Nachkauf 3/3
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2018/08/06/sonnen-riesling/
Link 2: -
Link 3: -
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