Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 11.08.08 08:13

Bezeichnung: No Man´s Land
Winzer/Produzent: Damianitza
Land / Region: -
Jahrgang: 2006
Typ: Rotwein
Rebsorte: Cuvée
Alkohol (Vol.%): 13
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben:
Preis: 6,9 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Pr Idee - Juli 2008
Bewertung:
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: eike
Verkostungsdatum: 9.08.2008
Eingetragen von: eike ... [Rückfrage zur VKN an eike]
VKN im Detail: Ein Wein, der Stacheldraht, wenn auch stilisiert, zum Etikettmotiv hat, dürfte selten sein:
>No Man´s Land< von Damianitza, mit Sitz ihn gleichnamigem Ort, Bulgariens drittgrößter Weinbaubetrieb, der sich, weltweit exportierend, bei einem Ausstoß von zwei Millionen Flaschen als >kleine Winzerei< bezeichnet. Das Portfolio umfasst rund zwanzig Rote und Weisse, sowie Dessertweine. Die Reben, im Schnitt 20 bis 25 Jahre alt, stehen auf rund 100 Hektar in der Südwestregion Thrakien, der wärmsten des Landes in wildromantischem Umfeld. 1996 wurde der privatisierte, ehemalige Staatsbetrieb völlig umorganisiert mit Hilfe französischer und australischer Berater. Flaggschiff des Hauses ist der >Redak<.

Der >No Man´s Land< trägt seinen Namen, weil er aus Lagen der fünf Meilen breiten, ehemaligen Niemandlands-Zone stammt, die Bulgarien von Griechenland und der Türkei trennte. 1998 erlebte er seine erste Auflage. >No Man´s Land 2006< ist ein Cuvée aus 69 Merlot und 31 CabSauv. Teile verbrachten nach temperaturgesteuerter Gärführung unbenannte Zeit in nicht näher bezeichnetem Holz. Mit 13 Pro Alk, 5,4 Gramm Säure, 4 Restzucker laut Gut, (3,2 laut lieferndem Händler), kam der Wein mit gutem Naturkork auf die Flasche.

Undekantiert bei 16 Grad im großen Glas schnuppert die dafür notwendig tiefer hineingehende Nase im ins Bräuliche spielendem Rotem undefinierte, einen Hauch portige Frucht. Im Körper, der zu kann zu mittlerem gerechnet werden, wirkt die Frucht eine minimale Spur angekocht. Das klingt alles weniger lecker als der Wein mit seiner Säure und den Phenolen im Gleichgewicht sich als aber durchaus trinkig und nicht etwa abgelebt anbietet. Der Abgang geht in Ordnung, wenn auch zum Schluss leicht antrocknend. >Ein Wein mit enormer Fruchtfülle und Dichte, Schmelz und Eleganz<? Das allerdings ist als Händlerode beiseite zu heften.

Korrekt - sensationell aber keineswegs - eingepreist in Deutschland. In den USA und England wird etwas „zu mehr“ für das Gebotene verlangt.

Lagerfähigkeit: Besser jetzt PL-zufrieden trinken.

Anpassungswilliger Essensschoppen.


Trinkreife: jetzt trinken
Link 1: -
Link 2: -
Link 3: -
  Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 301 mal abgerufen

Codes zur Veröffentlichung in Internet-Foren

Als Bilddatei für Internet-Foren (z.B. dasweinforum.de oder weinfreaks.de):


Einbindung als Text (forenunabhängig):


Veröffentlichung in facebook

Bitte einfach den Link aus der Adresszeile oder diesem Feld kopieren:





Kommentar zu dieser VKN schreiben:

Kommentare können nur von angemeldeten Benutzern erstellt werden !
Du kannst dich auf der Startseite anmelden bzw. kostenlos neu registrieren.
RSS      2004 - 2012 von Gerald Schuster, Advanced Technical Software :: e-mail: webmaster@verkostungsnotizen.net :: Datenschutzerklärung