Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 22.10.18 20:22

Bezeichnung: Chateau D'Agassac
Winzer/Produzent: Chateau D'Agassac
Land / Region: Frankreich - Bordeaux - Haut-Médoc
Jahrgang: 2005
Typ: Rotwein
Rebsorte: Cuvée
Alkohol (Vol.%): 13,2
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: WS 90, 18/20 WW, 88 PP,
Preis: 15 Euro (Subskription)
Bewertung: (91/100 Punkte)
Preis / Genuss: grandios
Autor/Verkoster: Innauen
Verkostungsdatum: 09.08.2008
Eingetragen von: Innauen ... geändert von Innauen ... [Rückfrage zur VKN an Innauen]
VKN im Detail: Probe auf Mövenpickankuftsdegustation
06.03.2008
komplexe Nase zeigt Tiefgang, medizinale Note. Am Gaumen dann ein schon jetzt trinkfähiger Wein mit Süße, Portweinnoten und Schmelz. Für den Jahrgang eher mittelschwerer Körper, zurückhaltende Säure und keine vordergründigen Tannine.

Nachverkostet 09.08.2008 (0,375 l)
D´Agassac ist aus seiner ersten Fruchtphase heraus. Macht regelmäßige Kirchenfenster. Duft von Herzkirsche, Blaubeeren, Graphit. Im Glas dann eine schöne, augenblicklich aber etwas in den Hintergrund gedrängte Süße von Schwarzwälderkirschtorte. Tannin ist in guter Entwicklung, dominiert den Wein derzeit aber nicht. Derzeit leichte alkoholische Schärfe im schönen Abgang. Öffnet sich mit zunehmender Dauer immer mehr. 89+

Nachverkostet 24.01.2010
Aus der halben Flasche, um den Reifezustand zu überprüfen. Der Wein steckt mitten im Winterschlaf. Intesives Bordeaux-Rot im Glas, das nur in einen kleinen Wasserrand auffächtert. Entfaltet sich im Glas anfangs kaum, die Nase nimmt ihn schwer, fruchtbetont und minimal portig war. Am Gaumen wirkt der Wein im Moment enorm konzentriert, vielleicht etwas zu vordergründig süß, blind würde man meinen eine Toskaner vor sich zu haben, denn da finden sich allerlei Gewürze wie zB Nelke. Kommt mit etwas Luft zu etwas mehr Harmonie und gibt mit einem für seine Preisklasse langen Abgang an. Tannine sind sehr präsent, aber nicht ungehobelt. Dafür dominiert die Säure gegenwärtig. Fazit: Vielversprechende Anlagen vor allem weil der Wein mit zunehmender Belüftung die primären Fruchteindrücke nach und nach beiseite schiebt und ausgewogener wird.

Nachverkostet am 11.9.2010
Wieder eine Bestandsaufnahme aus der halben. Kühl und ungehobelt kam er aus dem Keller. Mit Etwas Luft und Wärme ist er wiederum aus der halben zum ersten Mal nach der Primärfruchtphase wieder sofort genießbar. Hat immer noch appetitliche Säure und schmackhafte Rote Früchte. Hat darüber hinaus aber wieder etwas Fett angelegt, würde Parker sagen. Macht Spaß und nach einer Weile im Glas bemerkt man auch zusehends Sekundäraromen. Steht am Beginn des Beginns seiner Fruchtphase, würde Churchill vielleicht sagen. Erste 88 Punkte mit klarer Tendenz nach oben.

Acht Jahre später! Nachverkostet am 20.10.18
Plötzlich ist er wieder da. Mit erster Reife. Die Tannine zerbröseln. Die Frucht ist wieder da. Der Wein macht sogar Spaß. Jedenfalls aus der halben Flasche. 89 Punkte.
Trinkreife: noch lagern
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