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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von m_arcon</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Tue, 05 May 2026 17:57:23 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Tue, 05 May 2026 17:57:23 +0200</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs 2009, Schäfer-Fröhlich, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=62436</link>    
    <pubDate>Mon, 08 Jan 2018 11:27:35 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Vor der Probe kurz karaffiert und zurück in die Flasche. Im Nachhinein hätte ich ihm mehr Luft geben sollen.

Zunächst sehr primärfruchtig mit Aromen von reifem Apfel und reifen gelben Früchten. Dazu gesellt sich eine frische, kräutrige Note, die den ganzen Abend über bestehen bleibt. Die Frucht "verwäscht" sich etwas im Laufe des Abends und viel Zitronenabrieb, Stachelbeere, Cassis und etwas Brenneseltee kommen hinzu. 

Am Gaumen im Antrunk sehr süß. Eigentlich viel zu süß für meinen Geschmack. Ungewöhnlich für mich, da die jungen Felsenecks die ich bisher probiert habe in der Regel null Süße aufweisen. Diese Süße integriert sich zum Glück im Laufe des Abends. Der Wein ist von Beginn an sehr schlank, elegant und mit ordentlich Länge ausgestattet. Hinten raus ein schöner Säurekick mit Gesteinsnoten und Salz im Nachgang. 

Faszinierend ist an diesem Felseneck seine Wandlung über den ganzen Abend hinweg. Ich bin mir ziemlich sicher, da steckt noch ordentlich Potential unter der Haube. Besser in 5-10 Jahren nochmals ran, als in 1-2.<br><br>94<br><br>Verkostet am 08.01.2018 von m_arcon]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Maximin Grünhäuser Abtsberg Riesling Spätlese 1994, Carl von Schubert'sche Gutsverwaltung, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=62390</link>    
    <pubDate>Fri, 05 Jan 2018 18:07:42 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Die typische, von mir so geliebte, gereifte Grünhaus Nase mit Aromen von Mandarine, Cassis, viele grüne Kräuter, Minze, Kiefernzapfen und einem mineralischen Touch. 
Am Gaumen tänzerisch, eher leicht (vielleicht auch etwas dem Jahrgang geschuldet), kühl mit einer lebendigen Säure. Diese Spätlese besitzt alles was die Auslesen und Nummernauslesen aus dem Abtsberg sonst auch zeigen, nur nicht ganz in deren Intensität, Vielschichtigkeit und Tiefe. Dies mindert die Qualität dieses Weines nicht im Geringsten. Ist an einem wunderbaren Punkt momentan. Ich glaube der Wein wird nicht mehr zulegen. <br><br>93<br><br>Verkostet am 05.01.2018 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Kallstadter Riesling Kabinett trocken 2016, Koehler-Ruprecht, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=61464</link>    
    <pubDate>Mon, 16 Oct 2017 10:27:29 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Dominik Sona hatte mir den Wein zusätzlich zu einer Bestellung eingepackt. Ich dachte es wäre eine gute Idee ihn in meiner Weinrunde blind verkosten zu lassen. Aus meiner Erfahrung heraus präsentieren sich die Koehler-Ruprecht Weine oft etwas barock und mit breiteren Schultern. Das ist hier gar nicht der Fall.
Eine noch sehr jugendliche Nase, die eine gewisse Eleganz aufweist. Kräuter, weiße Frucht, Zitronenlimonade sowie einen Schuss Schwarztee kann ich ausfindig machen. Der Tisch votierte in Richtung Grünhaus. 
Zwar steht auf dem Label der Ausdruck "trocken", allerdings hat der Wein doch einen spürbaren Zuckergehalt vorzuweisen. Leicht und elegant (der kühlere Jahrgang hilft) läuft dieser Kabinett den Gaumen hinunter. Vielleicht lässt er das letzte bisschen Spannung am Mittelgaumen vermissen. Wieder weiße Frucht und Noten von Tee im Finish. 
Ich würde mit dem trinken vielleicht noch ein, zwei Monate warten bis sich der Wein etwas "gesetzt" hat. Kann man aber sicher noch einige Jahre liegen lassen. Preis/Leistung top. <br><br>88<br><br>Verkostet am 03.10.2017 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Oberemmler Karlsberg Riesling Kabinett 2016, Hofgut Falkenstein, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60243</link>    
    <pubDate>Sun, 09 Jul 2017 19:57:35 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Sehr helle Farbe, fast durchsichtig. Eine eher zurückhaltende Nase mit Aromen von Pomelo, Grapefruit, weißer Steinfrucht, Zitronenzeste und einer etwas irritierenden Note von frischem Ziegenfrischkäse (strange!), die das sonst super feine, klare Nasenbild etwas stört. 
Am Gaumen greift der Wein die unheimlich Frische wieder auf, gepaart mit einer vibrierenden (hohen), ausbalancierten Säure und einem tollen Zug am Mittelgaumen. Der Wein wirkt nahezu trocken. Kann man sehr schön als Apero trinken. Die 10,5% spürt man nicht. Ein unheimlich salziges Finish rundet den Gesamteindruck dieses wundervollen Weines ab. Ein eher ruhiger Vertreter. Kein "in your face" Kabinett. Sehr trinkig und irgendwie in sich ruhend. Eleganz ist hier das Key-Word. Für 9 Euro eines der besten Preis-Leistungsverhältnisse wo ich kenne. (Vorausgesetzt man mag diesen Stil) <br><br>91<br><br>Verkostet am 08.07.2017 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Rettet die Reben 2014, Beurer, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60090</link>    
    <pubDate>Sun, 25 Jun 2017 11:24:34 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein gemischter Satz aus Heunisch, Adelfränkisch, Kleinweiß, Roter Urban, Roter Veltliner, Frühroter Veltliner, Fu&#776;tterer, Roter Gutedel, Putzscheere, Blauer Scheuchner, Affenthaler, Gelber Orleans, Portugieser, Räuschling, Blauer Hängling, Honigler, Blauer Kölner, Großkölner, Neuburger, Eicheltraube, Ahorntraube. Ziemlich verrückte Kombination. Die Idee von Jochen Beurer dahinter ist,  Rebsorten anpflanzen, die einst vom Mittelalter an bis in die fru&#776;he Neuzeit in den hiesigen Gefilden angebaut wurden, bevor sie schließlich von der Bildfläche verschwanden. 
In der Nase viel (künstliche) Frucht, Traubenzucker, Zellstoff, etwas WC-Stein. Sehr extrovertierte Nase, die mir gar nicht zusagt. Am Gaumen wieder Frucht, die Säure ist im grünen Bereich. Ziemlich bitter im Abgang. 

Mit 25 Euro recht heftig bepreist. Natürlich ist es ein riesen Aufwand, diesen Wingert entsprechend zu pflegen. Dennoch sehe ich keinen Grund diesen Wein zu kaufen. Er entspricht einfach gar nicht meinem Geschmacksmuster.<br><br>Verkostet am 23.06.2017 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Monzinger Frühlingsplätzchen GG Riesling trocken 2013, Emrich-Schönleber, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60027</link>    
    <pubDate>Fri, 23 Jun 2017 00:03:23 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Das Frühlingsplätzchen hab ich lange Zeit als "Zweit GG" bei Schönleber gesehen. Völlig zu unrecht. Es hat vielleicht nicht ganz die abgrundtiefe Mineralität, Tiefe des Halenbergs, rundere Kanten und wirkt etwas charmanter. Dieser 2013er steht jedoch ganz klar für sich mit viel frischer Säure, super feiner Frucht (ein typisches Merkmal für Schönleber wie ich finde) und einer tollen Länge. Der Wein braucht etwas Zeit und baut im Glas sowie am Gaumen immer mehr aus. Ein Jungspund mit enormem Potential. Wenn man jetzt schon ran will, bitte dekantieren. Ich glaube eh, dass die Spitze in 2013 Langstreckenläufer sind. Die Anlagen sind superb.<br><br>93<br><br>Verkostet am 21.06.2017 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Herrenberg Spätlese 1989, Maximin-Grünhaus/v. Schubertsche Gutsverwaltung, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=59903</link>    
    <pubDate>Mon, 12 Jun 2017 19:25:46 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Sehr komplexe Nase mit dieser typischen Mandarine und den herausstechenden, grünen Kräutern. Daneben etwas Stachelbeere und Cassis, aber auch Tabak, ein Hauch Schweinefett und kalter Rauch. Am Gaumen sehr straight mit ordentlich Zug am Mittelgaumen. Die Süße steht sehr weit im Hintergrund. Tolle lebendige Säure. Eine Sache die mich bei Grünhaus immer fasziniert ist diese unheimliche Frische der Weine. Diese ist auch hier gegeben. Vielleicht nicht das aller längste Finish, aber mit einer schönen mineralischen Note ganz am Ende. Eine tolle, absolut typische Spätlese und ein Beweis mehr für mich, weiterhin auf die Jagd nach diesen Schätzen zu gehen.   <br><br>93<br><br>Verkostet am 12.06.2017 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Abtsberg Kabinett  2011, Maximin-Grünhaus/v. Schubertsche Gutsverwaltung, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=59902</link>    
    <pubDate>Mon, 12 Jun 2017 19:19:25 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[2011 wird wohl nie einer meiner Lieblingsjahrgänge werden. Ein sehr breiter Kabinett, der mich eher an eine Spätlese erinnert. Viel Akazien-Honig, welcher die darunter liegenden Aromen etwas verdeckt. Man kann die (für mich) typische Grünhaus Mandarine sowie Kräuter nur erahnen. Auch im Mund relativ breit mit ordentlich Süße, wobei die Säure das Ganze gut abpuffert. Allerdings glaube ich, dass da noch was unter der Haube schlummert. Würde ich gerne in 10 Jahren nochmals probieren. Die Frage wird sein in welcher Weise sich die Süße im Laufe der Zeit integriert oder auch nicht. <br><br>88<br><br>Verkostet am 12.06.2017 von m_arcon]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Etna Bianco "Cuvee della Vigne Niche" 2013, Tenuta delle Terre Nere, Sizilien, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=56639</link>    
    <pubDate>Tue, 11 Oct 2016 22:08:14 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Der Wein hat eine intensive, leuchtende, hellgoldene Farbe die etwas an einen gereiften Mersault aus dem Burgund erinnert.
Reife ist in der Nase allerdings kein Thema mehr. Weiße und gelbe Blüten, frisch aufgeschnittene Birne, Zitronenabrieb sowie mit etwas mehr Zeit und Temperatur im Glas ein ganzer Busch an Wiesenkräutern. Hinzu kommt eine feine Karamell-Komponente die vom Holzeinsatz herrührt aber keinesfalls störend wirkt. Eine dezente Honignote bindet diesen Strauß an Aromen zusammen. 

Am Gaumen viel Salz & Mineralität, daneben etwas geröstete Haselnuss sowie Kamille. Trotz der eher niedrigen Säure wirkt der Wein frisch und lebendig. Das lange Finish hat ordentlich Druck. 
Obwohl er relativ reif wirkt, bin ich davon überzeugt, dass der Wein locker noch 5-10 Jahre liegen kann. Die Entwicklung zu sehen ist sicherlich interessant. 
<br><br>91<br><br>Verkostet am 11.10.2016 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bockenauer Felseneck Riesling trocken Großes Gewächs 2012, Schäfer-Fröhlich, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=56448</link>    
    <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 10:38:36 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Tim Fröhlichs Felseneck ist einer meiner absoluten Favoriten im GG Bereich. Dieser 2012 zeigt sich noch jugendlich mit dem typischen "Stinker" direkt nach dem aufziehen, welcher sich aber schnell verflüchtigt. Dahinter eine ganze Tonne voll frisch aufgeschnittener Grapefruits, die sich mit der Zeit eher in eine dunkle Frucht umwandelten. Hinzu kommt nasser Stein, Staub, alles wunderbar kühl und klar. 
Am Gaumen schlank, sehnig, ohne ein Gramm Fett. Unglaublich fokussiert. Ein toller Wein, der sein ganzes Potential wohl erst in 5-10 Jahren ausspielen wird.<br><br>93<br><br>Verkostet am 26.09.2016 von m_arcon]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Riesling GG Hubacker 2015, Klaus-Peter Keller, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=56447</link>    
    <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 10:32:02 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[KP Kellers Hubacker konnte ich vor einiger Zeit schon am Weingut probieren. Damals war er deutlich offener. Gestern präsentierte sich der Wein zurückhaltend, wie ein Embryo eng zusammengezogen, mit einem mineralischen Kern der Großes erahnen lässt. Mit viel Luft macht der Hubi dann etwas mehr auf. Viele helle Töne in der Nase (weißer Pfirsich, Zitronat, unreife Ananas) mit einem kräftigen Schuss Steinmehl gewürzt. 
Am Gaumen straff, präzise, salzig und immer auf Zug. Spannung ohne Ende mit einer kleinen "Explosion" am hinteren Gaumen. 
Ein Wein vinifiziert für die lange Strecke, wo er den Großteil seiner Konkurrenten weit hinter sich lassen wird. Keller wird immer kompromissloser. Und noch besser.<br><br>94<br><br>Verkostet am 26.09.2016 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Mittelheimer St. Nikolaus Riesling Großes Gewächs 2014, Peter Jakob Kühn, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=56446</link>    
    <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 10:29:59 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Believe the Hype. PJ Kühns Sankt Nikolaus 2014 ist ein absolutes Meisterwerk. Etwas abseits vom Idealbild eines deutschen GGs, hatten wir einen Wein im Glas der durch seine schier unfassbare Vielschichtigkeit alle Mittrinker am Tisch in seinen Bann zog. 
In der Nase Ingwertee, Tabak, Zimtstangen, reifer Apfel, Senfkörner sowie nasser Stein. Nach jedem Schwenk im Glas kommt eine neue Nuance (Gewürzbox) dazu. 
Am Gaumen kühl, unaufgeregt, in sich ruhend, mit einer Tiefe & Komplexität die wirklich unter die Haut geht. Und diese Länge. Ein absoluter Wahnsinn! Chapeau..mehr bleibt da nicht zu sagen.<br><br>96<br><br>Verkostet am 26.09.2016 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling GG Ölberg 2015, Kühling-Gillot, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=56445</link>    
    <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 10:27:09 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Zeigte sich recht zugänglich mit reichlich gelber Steinfrucht, reifem Apfel und nach einer guten Stunde einem ganz feinen Honig-Ton in der Nase. Das ganze Sammelsurium wird mit einer tatsächlichen "Öligkeit" unterlegt. 
Am Gaumen sehr saftig, hohe, reife Säure, wieder etwas gelbe Frucht, toller Länge. Interessant wird zu sehen sein wie der Ölberg reifen wird. Die Säure sowie die Struktur im Mund lassen mich hoffen. Nichtsdestotrotz wirkte dieser Wein schon recht "fertig".<br><br>92<br><br>Verkostet am 26.09.2016 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Saarburger Rausch Riesling Großes Gewächs 2015, Forstmeister Geltz-Zilliken, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=56277</link>    
    <pubDate>Mon, 19 Sep 2016 14:12:38 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Nase: Weißer Pfirsich, Zeste von einer Zitrone, Limette, ganz wenig Aprikose sowie Ananas. Alles ist unterlegt mit dieser typischen feinen Schiefer-Mineralik, fein verwoben mit der Frucht. 
Gaumen: Wieder sehr fein, fängt leise an und baut dann aus. In der Musik würde ich den Begriff des Crescendos benutzen. Eher schlank, schöne Säure die nicht heraus sticht, da sie sehr reif ist. Langes Finale. Kein lauter Brüller sondern ein leiser Vertreter. Wird mit Reife noch zulegen. <br><br>91<br><br>Verkostet am 19.09.2016 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Schiefergestein trocken 2015, Schäfer-Fröhlich, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=56148</link>    
    <pubDate>Mon, 12 Sep 2016 09:41:39 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die Trauben für diesen Wein stammen aus Fröhlichs Paradelage „Felseneck“ aus der er auch sein legendäres Großes Gewächs liest. Die jüngeren Trauben aber gehen in den „Schiefergestein“, der wie der Name schon prophezeit voll auf Mineralik getrimmt ist. 

In der Nase zunächst dieser für die Spontangärung typische „Stinker“, der aber recht schnell verfliegt. Darunter findet sich nebst frisch aufgeschnittenem weißen Pfirsich, Zitrone, viel nassem Stein und einem Hauch von Sauerkraut, diese typische Schieferwürze. Für mich ein unheimlich eingehender Geruch der sich recht schnell verifizieren lässt. 

Im Mund packt die Säure richtig zu. Beißend, vibrierend, Speichel ziehend. Zug ohne Ende, dabei aber nie überpowernd sondern fein tänzelnd. Kein Stoff für Warmduscher. Die Säure wird sich allerdings in den nächsten 1-2 Jahren besser integrieren was den Wein runder und ausgeglichener machen wird.<br><br>91<br><br>Verkostet am 01.09.2016 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Nahe Riesling Qualitätswein trocken 2015, Schäfer-Fröhlich, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=56147</link>    
    <pubDate>Mon, 12 Sep 2016 09:36:00 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase findet man ein schönes Sammelsurium an weißen & gelben Früchten wie Birne, Quitte, viel weißer Pfirsich und etwas Zitronenabrieb. Hinzu kommt nach einiger Zeit der Duft von einer frisch aufgeschnittenen Ananas. Der Wein wirkt sehr feingliedrig, die zunehmende Exotik keinesfalls aufgesetzt. 

&#8232;Im Mund zeigen sich einige der für Tim Fröhlichs Gewächse typischen Attribute: Feinheit, Zug sowie eine tolle Säure. Letztere wird in diesem Fall sehr gut abgepuffert durch eine leichte Süße die dem ganzen Gebilde eine schöne cremige Abrundung verleiht. Das Finale fällt für einen Wein dieser Qualität ausgesprochen lang aus.

<br><br>87<br><br>Verkostet am 01.09.2016 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Dalsheimer Hubacker Riesling trocken Großes Gewächs 2013, Keller, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=49664</link>    
    <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 17:40:47 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Der jüngste Spross der Hubacker Familie (der auf dem Markt ist), präsentiert sich erwartungsgemäß sehr jung und noch nicht ganz beisammen. Aus dem Glas weht ein Mix aus Kräuterwürze, Birne, weiße Blüten, eine frisch gemähte Wiese, etwas Torf und einer rauchigen Komponente. 
Am Gaumen fährt dieser Hubi wieder auf der mineralischen Schiene. Sehr saftige, hohe Säure, bereits in diesem frühen Stadium sehr powervoll und lang. Wird sicherlich noch deutlich zulegen und wird dafür in meinen Augen etwas länger brauchen als der momentan bessere 2012er. 
<br><br>93<br><br>Verkostet am 26.03.2015 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Dalsheimer Hubacker Riesling trocken Großes Gewächs 2012, Keller, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=49663</link>    
    <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 17:40:16 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ist noch sehr von der Primärfrucht geprägt. Aprikose, Pfirsich, Litschi, Birne und etwas Holunder treffen auf eine dunkle mineralische Note die sich aber noch sehr im Hintergrund hält. Die Nase wirkt sehr frisch und sauber herausgearbeitet. 
Für mich am heutigen Tag der Wein mit dem meisten Potential. Unheimlicher Zug am Mittelgaumen, sehr mineralisch geprägt. Die hohe, vibrierende Säure gepaart mit Tonnen von Extrakt verrät, dass dieser Wein noch einen sehr langen Weg gehen kann. Meine Devise: Obwohl der Wein mit genügend Belüftung bereits heute gut zu trinken ist: Weglegen. Locker 8-10 Jahre. Und danach das ganz große Riesling Kino erleben bei dem nur wenige mithalten können.
<br><br>94<br><br>Verkostet am 26.03.2015 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Dalsheimer Hubacker Riesling trocken Großes Gewächs 2011, Keller, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=49662</link>    
    <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 17:39:18 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Viel gelbe Frucht in der bereits sehr offenen Nase. Hinzu kommt Vanille, etwas Bratapfel, Aprikose und etwas Honig. Typisch für einen reifen, aber nicht überreifen Jahrgang. Wirkt etwas eindimensional in meinen Augen. 
Ist wie ich zuerst befürchtete nicht zu fett geraten, hat aber nicht ganz die Länge. Druck baut dieses GG eher hinten raus auf. Am Mittelgaumen, fehlt mir das Spiel und die Spannung der kühleren Jahrgänge.
<br><br>90<br><br>Verkostet am 26.03.2015 von m_arcon]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Dalsheimer Hubacker Riesling trocken Großes Gewächs 2010, Keller, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=49661</link>    
    <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 17:38:39 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Leicht zurückgezogene Nase mit viel Kräuter, weißen Blüten, Abrieb einer Zitrone und steinigen Komponenten. Hinzu kommt ein Hauch von frisch angeschnittenem weißem Pfirsich. Sehr filigran und elegant, dabei ganz klar und frisch. Die Frucht findet nur im Hintergrund statt.
Am Gaumen stechen die hohe Säure und der schlanke Körper hervor. Sehr mineralischer geprägter Mittelgaumen. Straffer Zug bis ins Finish. Braucht noch Zeit auf der Flasche.
<br><br>93<br><br>Verkostet am 26.03.2015 von m_arcon]]></description>
  </item>
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