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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von Noway</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 18:15:54 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Tue, 29 Sep 2026 18:15:54 +0200</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Late Bottled Vintage 2016, Quinta do Noval, Douro, Portugal]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86424</link>    
    <pubDate>Sun, 20 Sep 2026 17:12:44 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86424_IMG_0863.jpeg" alt="" /><br />Mit dichtem Lila-Violett im Glas. In der Nase Rumrosinen, Spekulatius, Kaffee, tiefe Kirschfrucht, frisch gemahlener Pfeffer und etwas heller Tabak. Im Mund dann ein schönes Verhältnis zwischen süßer Beerenfrucht, Säure und alkoholischer Würze. Hier noch Kakao und balsamische Gewürznoten. Sehr guter Abgang, der auf einer tiefen, würzig-reifen Kirschfrucht mit einer feinen Pfeffernote im Finish endet. 

Aus meiner Sicht bietet Quinta do Noval hier wie gewohnt, verdammt viel Portwein für einen ausgesprochen fairen Kurs. 
<br><br>92<br><br>Verkostet am 20.09.2026 von Noway]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Spätburgunder - S - 2018, Keller, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86421</link>    
    <pubDate>Sun, 20 Sep 2026 16:24:53 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86421_IMG_0861.jpeg" alt="" /><br />Abends spontan geöffnet und Pop & Pour ins Glas. Es hat sich dann ziemlich schnell gezeigt, dass die Idee eher suboptimaler Natur war. Hat einfach keinen Spaß gemacht. Also Korken wieder drauf, ab in den Keller und am nächsten Abend erneut probiert. Und siehe da, plötzlich vollständig geöffnet und zu sich gefunden. 

Mit hellem Rubinrot im Glas. In der Nase Waldbeeren, Sauerkirschen, florale Noten sowie ein Hauch von Minze und Kaffee. Im Mund dann süße rote Frucht, Raucharomen und etwas Kräuterwürze. Die Säure ist zwar gut eingebunden, könnte aber etwas reifer und komplexer ausfallen. Vernünftiger bis guter Abgang, der auf süßer Sauerkirschfrucht und etwas Tabak endet.

Schöner Spätburgunder der gehobenen Standardklasse.<br><br>92<br><br>Verkostet am 19.09.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Dorfkultur Weiß 2021, Rosi Schuster, Neusiedlersee-Hügelland, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86403</link>    
    <pubDate>Sun, 13 Sep 2026 16:51:26 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86403_IMG_0847.jpeg" alt="" /><br />Mit hellem Gelbgold im Glas. In der Nase gelbe Frucht, Zitrusnoten, eine laktische Komponente, Bienenwachs, und Pinienkerne. Im Mund kommt der Wein zunächst über die reife Säure, wird dann aber sehr schnell von einer feinen Crema eingefangen. Hinzu kommen kandierte Zitrusfrucht, grüner Apfel, Fenchel und frische Kräuter. Guter Abgang, der auf Zitrusfrucht und Fleur de Sel endet.<br><br>92<br><br>Verkostet am 13.09.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Eszencia 1988, Evinor, Tokay, Ungarn]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=83426</link>    
    <pubDate>Sun, 13 Sep 2026 16:11:39 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v43630_Gesamt.JPG" alt="" /><br /><img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v83426_497836fc-aee5-46e6-bb4a-82bb7ec3d457.jpg" alt="" /><br /><img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v63316_image.jpeg" alt="" /><br />Verkostung vom 03.05.2025 (mittleres Bild):

Mit dunklem Bernstein im Glas. Schon die Nase dreht alle Regler auf 12. Honig in allen Aggregatzuständen, Rosinen, Feigen, Datteln, Karamell, Toffee und kandierte Orangenschale. Im Mund überfordert ein normaler Schluck den Gaumen vollständig (ernst gemeint). Für die richtige Entfaltung daher besser tröpfchenweise verkosten (wobei es so selbst zu neunt unmöglich ist, eine 0,187 l Flasche zu leeren). So wiederholen sich die Aromen der Nase in weiten Zügen. Das wirklich Erstaunliche daran ist, dass 9,3 g/l Säure die 436 g/l Restzucker tatsächlich gebändigt bekommen. Übrig bleibt der brutale Extrakt jenseits üblicher Skalen. Der Abgang ist nicht extrem lang, er bleibt!
Irgendwie lustig, dass dieses Getränk sämtliche Superlative geduldig bedient. Mit Wein im herkömmlichen Sinne hat das allerdings nichts zu tun. Mehr als zwei Schluck (in Tröpchen aufgeteilt) kann man davon auch nicht trinken. Daher fern jeder sinnvollen Bewertung.

Verkostung vom 13.03.2018 (unteres Bild):

Was soll sich bei diesem „Wein“ seit der letzten Verkostung vor guten 4 Jahren schon großartig geändert haben;-))??? Mit irgend welchen sensorischen Änderungen ist vor 2040 auch nicht ernsthaft zu rechnen:-)
Da es vollkommen unmöglich war, die Flasche zu Dritt auch nur ansatzweise zu leeren, wanderte die angebrochene Flasche zurück in den Kühlschrank und wird bei der nächsten Verkostung weiter getrunken:-)

Verkostung vom 02.11.2013 (oberes Bild):

Die Eszencia wird auch als Nektár bezeichnet und wurde dokumentarisch erstmals im Jahre 1707 erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde er in der deutschsprachigen Literatur als „Tokayer Ausbruch Essenz“ bezeichnet. In alten Zeiten wurde die Eszencia gar nicht als Wein betrachtet, sondern eher als Arznei. Zumeist gab man die Eszencia dem Aszú auch „wieder zurück“ (machte man dies nicht, sprach man von einem „kastrierten Aszú“). Dies wird auch heute von den meisten Weingütern so praktiziert. Im 17. Jahrhundert war sogar zeitweise die Abfüllung in Flaschen und der Verkauf gesetzlich verboten. Die ausschließlich edelfaulen Beeren werden einzeln mit Hand gepflückt und in Holzbottichen gesammelt. Durch das Eigengewicht fließt unten die sirupartige Escenzia ab. Die Gärung kommt durch den extrem hohen Zuckergehalt oft nur sehr schwierig in Gang und kann bis zu 10, 15 und sogar 20 Jahre dauern. Von einem Hektar Rebland beträgt die durchschnittliche Erntemenge bei Spitzenerzeugern etwa 1 Liter Essenz. 
Quelle: Wein-Plus

Cognacfarben und extrem dickflüssig im Glas. Die Nase ist sehr zurückhaltend mit Aromen von Rosinen, Marzipan, Rosenwasser und kandierten Früchten. Im Mund heftiger Extrakt, heftige Süße und kräftige Säure. Anders wie bei der letzten Eszencia (s. Verkostung 18.11.2012) steht hier allerdings die Süße deutlich über der Säure (vergleiche Werte). Zusätzliche Aromen von Waldhonig, getrockneten Aprikosen und Orangenschale. Der Abgang war wiederum gewaltig und minutenlang. 

Wie gesagt ist dies eher eine Arznei und kein Wein, daher keine Bewertung.<br><br>Verkostet am 13.03.2018 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Blanc de Blancs Große Reserve Brut Nature 2020, Tement, Südsteiermark, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86376</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 21:27:41 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86376_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Mit hellem Goldgelb, grünen Reflexen und feiner Perlage im Glas. In der Nase Löffelbiskuit und frisch gebackenes Brot, dazu Tabak, grüner Apfel, etwas Nougat und eine feine Meeresbriese. Im Mund dann sehr souverän, in sich ruhend und eher auf der weinigen Seite (was ich persänlich sehr mag). Hier trifft eine sehr reife Säure auf eine feine Salznote. Daneben reife Zitrusnoten, Kaffee- und Kakaonoten sowie dezente Röstaromen. Sehr guter Abgang mit feiner Extraktsüße, der reif reifer Zitrusfrucht ausklingt.<br><br>93.5<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Palo blanco - Vinos Atlánticos 2020, Envinate, Islas Canarias, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86266</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 21:17:46 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86266_IMG_0719.jpeg" alt="" /><br />Schon an der Farbe (nein keine Beerenauslese aus 1993 sondern ein Weißwein aus 2020) deutet sich bereits an, dass es sich hier um wirklich schräges Zeug handelt. In der Nase ordentlich Reduktion, Limette, frische Austern, rauchige Vulkan-Mineralität und etwas Fenchel. Im Mund dann Zitrus, ordentlich Gerbstoff, salzige Lakritze aus Schweden und etwas Grapefruit. Guter, absolut trockener Abgang, der auf salziger Zitrusfrucht ausklingt. 

Auf eine leicht masochistische Art faszinierend, aber definitiv nichts für jeden Tag.<br><br>92<br><br>Verkostet am 15.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bourgogne Blanc La Garenne 2021, Tupinier-Bautista, Burgund, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86267</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:56:15 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86267_IMG_0720.jpeg" alt="" /><br />Mit hellem Weißgold im Glas. In der Nase reife Apfelfrucht, kandierte Zitrusfrucht, Kamille, etwas Vanillegebäck und kreidige Mineralität. Im Mund kremige Textur, etwas Birne, Orangenabrieb und eine leichte Salznote. Guter Abgang, der auf reifer Zitrusfrucht ausklingt.<br><br>92<br><br>Verkostet am 15.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Leirana Genoveva 2023, Forjas del Salnés, Rias Baixas, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86261</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:41:07 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86260_IMG_0711.jpeg" alt="" /><br /><img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86261_IMG_0712.jpeg" alt="" /><br />Weißgolden im Glas. In der Nase florale Noten, Birne, reife Zitrusfrucht, Cantaloupe-Melonen und etwas Kiefer. Im Mund dann ausgewogen fruchtig, mit jederzeit stützender Säure, kandierter Zitrusfrucht, reifen Äpfeln und salziger Mineralität. Guter Abgang, der auf salzig-reifer Zitrusfrucht und einer ätherischen Note ausklingt.

Zwar noch spürbar jung aber bereits jetzt sehr schön zu trinken.<br><br>94<br><br>Verkostet am 16.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chacayes Malbec 2021, Matias Riccitelli, Mendoza, Argentinien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86263</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:38:50 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86263_IMG_0717.jpeg" alt="" /><br />Lila-Violett im Glas. In der floralen Nase reife rote Frucht, Waldbeeren, Oliven, Cassis, getrocknete Kräuter und Szechuanpfeffer. Im Mund trotz seiner Jugend bereits in sich absolut stimmig. Der hohe Extrakt wird vollständig von der reifen Säure eingefangen. Dazu Pflaume, dunkle Schokolade, eine unterstützende Salznote und feines Tannin. Sehr guter Abgang, der auf blauer Beerenfrucht, tintigen Aromen und einer feinen Würznote ausklingt.

Ich bin sehr gespannt, wie sich der Wein mit weiterer Reife entwickeln wird
94+ Punkte<br><br>94<br><br>Verkostet am 12.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Stuhlwerker Privat 2009, Johann Böheim, Carnuntum, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86375</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:37:29 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86375_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Mit dunklem Lila-Rubin im Glas. In der würzigen Nase, Haribo Viola, Pflaume, Johannisbeeren, Thymian, Nelken und etwas Tabak. Im Mund dann sehr dicht, mit dunkler Frucht (insbesondere Brombeere und Pflaume), einer stützender Säurespur, fein geschliffenem Tannin, Tabak, pfeffrige Noten und erdige Mineralität. Sehr guter Abgang, der auf würziger Kirschfrucht und etwas Tabak ausklingt.<br><br>93.5<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Blaufränkisch Altenberg 2011, Paul Achs, Neusiedlersee, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86379</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:35:36 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86379_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Mit klarem Rubinrot im Glas. In der Nase wirkt der Wein unglaublich kühl-distanziert, mit Sauerkirschfrucht, Weichsel, getrocknete Kräuter und Leder. Das wirkt beinahe einschüchternd, weil man im Mund einen Säure-Tsunami erwartet. Ganz so schlimm kommt es dann doch nicht, allerdings bleibt der Wein durchgehend etwas auf Distanz. Hier noch salzig-mineralische Noten, etwas Kräuter und Grafit, Guter Abgang, der auf würziger Sauerkirschfrucht ausklingt.<br><br>92<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Blaufränkisch Ried Oberer Wald 2011, Ernst Triebaumer, Neusiedlersee-Hügelland, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86374</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:34:51 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v69069_7DC0AE67-4F4D-4B6C-A1DF-4DFEFEDD041A.jpeg" alt="" /><br /><img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86374_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Verkostungsnotiz vom 29.08.2026 (Bild unten):

Mit dunklem Lila-Rubin im Glas. In der tiefen Nase zeigen sich reife Kirschfrucht, Brombeeren, getrocknete Kräuter, eine feine Rauchnote, Zimt und etwas Kakao. Im Mund wunderbar rund und ausgewogen, mit reifen roten und dunklen Früchten. Die stützende, ganz reife Säure ist hervorragend eingebunden und sorgt für hohen Trinkfluss. Daneben noch erdig-mineralische Töne und eine feine After-Eight-Note. Guter Abgang der auf würzig-reifer Kirschfrucht endet.

Jetzt perfekt auf dem Punkt. 

94 Punkte

Verkostungsnotiz vom 19.11.2019 (Bild oben):

Mit dunklem Lila im Glas. In der Nase Zimt-Zwetschken, Lakritz, Kirschfucht, Humidor und etwas Lavendel. Im Mund dann sehr schön ausgewogen zwischen süßer, roter Frucht und stützender, reifer Säure. Daneben noch weitere Aromen von Sauerkirsch und einer mineralischen Komponente. Guter Abgang, der auf würzig, dunkler Frucht endet.

93 Punkte<br><br>94<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Eisenberg DAC Reserve "Alter Garten" 2015, Thomas Wachter, Deutsch-Schützen, Südburgenland, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86378</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:33:51 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86378_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Mit dunklem Rubinrot im Glas. In der runden Nase reife rote Frucht (insbesondere Kirschen), dazu Wiesenkräuter, Tabak, ätherische Noten, feine Mineralität und etwas Kakao. Im Mund dann trotz aller Konzentration, sehr ausgewogen und klar strukturiert. Hier trifft reife Frucht auf einen wunderbar eiungebundenen Säurebogen, ergänzt durch florale Noten, balsamische Töne und etwas roten Pfeffer. Guter bis sehr guter Abgang, der auf würziger Kirschfrucht und ein wenig Bitterschokolade ausklingt.

Befindet sich aktuell in einem wirklich schönem Trinkfenster.<br><br>94<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Batonnage 2011, Wild Boys of Batonnage, Burgenland, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86373</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:33:04 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v82243_IMG_7434.jpeg" alt="" /><br /><img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v85825_923b0f8d-3a0e-4f08-ab9a-a3dcf0b517bd.jpeg" alt="" /><br /><img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86373_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Verkostungsnotiz vom 29.08.2026 (Bild unten)

Die Verkostungsnotiz vom 30.05.2026 wiederholt sich in weiten Teilen. Ergänzend ist anzumerken, dass der Tisch zwar wusste, dass dieser Wein zur Probe angestellt war, ihn jedoch nicht erkannt hat, da eher mit einem Extrakt-Monster gerechnet wurde. Nicht, dass es sich hierbei um einen filigranen Wein handeln würde, davon ist er weit entfernt, dennoch ließ er sich erstaunlich gut trinken. Lediglich eine gewisse internationale Machart wurde ihm vorgeworfen.

Leider meine letzte Flasche dieses Jahrgangs. Der Wein hat sicherlich noch Entwicklungspotenzial für weitere zehn Jahre.

94,5 Punkte

Verkostungsnotiz vom 30.05.2026 (Bild Mitte):

Mit kräftigen Schwarz-Lila im Glas. In der tiefen Nase reife Herzkirschen, Blockschokolade, Mon Cherie, Thymian, Lavendel und Orangenzesten. Im Mund florale Noten, Rosenwasser, Rosmarin, Pflaume im Speckmantel, Schwarztee Earl Grey und kräftige Säurespur. Sehr langer Abgang, noch kräftiges, aber reifes Tannin und feiner Würzaromen.  

94,5+ Punkte

Verkostungsnotiz vom 09.11.2024 (Bild oben):

Mit tiefem Lila-Violett im Glas. In der pfeffrig-kräutrigen Nase Gin-Botanicals, insbesondere Wacholder. Daneben dunkle Waldfrüchte, Orangenzesten, reife Kirschfrucht und Humidor-Zedernholz. Im Mund dann doch deutlich kühler als in der Nase angekündigt. Die kräftige, sehr reife Säure hält aktuell recht erfolgreich gegen den spürbar hohen Extrakt und sorgt somit für einen vernünftigen Trinkfluss. Daneben noch Zwetschgenröster, Zartbitterschokolade und eine florale Komponente. Sehr langer Abgang, mit spürbarem aber ganz feinem Tannin, der auf reifer Sauerkirschfrucht endet. 

Ganz am Anfang seiner ersten Trinkreife (mit entsprechender Belüftung). 94+ Punkte.<br><br>94.5<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Fellbacher Lämmler Lemberger trocken GG 2015, Aldinger, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86377</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:32:06 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86377_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Mit kräftigem Rubinrot im Glas. In der Nase reife rote Frucht, kalkige Mineralität, getrocknete Kräuter, rauchige Noten und ein wenig Tabak. Im Mund dann ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Säurefrische, dem Extrakt und runden Tanninen. Dabei eher dunkelfruchtig, mit Anklängen von Humidor, Lakritze und pfeffrigen Noten. Guter Abgang, der auf würziger-rauchiger Kirschfrucht ausklingt.<br><br>93<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Grüner Veltliner Singerriedel Smaragd 2006, Gritsch - Mauritiushof, Wachau, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86381</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:30:11 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86381_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Ich kannte das Weingut zuvor gar nicht und habe mit Erstaunen festgestellt, dass es mittlerweile wohl zur absoluten Spitze der Wachau gehört. Obwohl der Wein ähnliche Eckdaten wie der Honigvogl aufweist (gelesen am 11. November 2006, 14,5 % Alkohol), präsentiert er sich doch ein gutes Stück anders.

Mit kräftigem Gelbgold und ebenfalls leicht ölig im Glas. In der Nase sind wir eher im klassizistischen Barock, deutlich geradliniger und sauberer als der Honigvogl. Weniger Botrytis und Honigwürze. Auch hier tropische Früchte, daneben aber etwas Tabak und Mineralik. Im Mund dann ebenfalls kein Leichtgewicht, sondern dicht und mit hohem Extrakt ausgestattet. Hier hält die Säure allerdings gut dagegen, und der Wein bleibt deutlich sauberer und saftiger. Auch der Alkohol ist spürbar besser verpackt und sticht zu keiner Zeit unangenehm hervor. Dazu Ingwerwürze und leicht ätherische Noten. Sehr guter Abgang, der auf reifer gelber Frucht, Zitrusnoten und einem leichten „Pfefferl“ endet.<br><br>94.5<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Grüner Veltliner Zwerithaler Kammergut Smaragd 2019, Prager, Wachau, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86372</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:29:19 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v84626_IMG_9510.jpeg" alt="" /><br /><img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86372_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Verkostungsnotiz vom 29.08.2026 (Bild unten):

Lässt sich schon als klarer Gegenentwurf zum zuvor getrunkenen Honigvogl charakterisieren.

Mit kräftigem Gelbgold im Glas. In der eher schüchternen Nase reife Zitrus- und Apfelfrucht, mineralische sowie kräutrige Noten. Im Mundeintritt wirkt der Wein zunächst weiterhin schüchtern und verhalten, um dann immer mehr Druck und Dichte aufzubauen und sich weiter aufzufächern. Dabei geht er aber niemals in die Breite, sondern bleibt stets blitzsauber und athletisch. Hier scheint nur absolut gesundes Lesegut verarbeitet worden zu sein. Die ganz reife Säure hält den sehr hohen Extrakt jederzeit im Zaum. Dazu reife Aprikosenfrucht, eine ätherische Note, kräftige Mineralik und Fleur de Sel. Sehr guter Abgang, der wie bei der letzten Verkostung erneut auf salzig-mineralischen Noten und reifer Zitrusfrucht ausklingt.

Mein WOTN. Da der Wein einiges an Belüftung benötigt hat und sich bei der Nachverkostung eines kleinen Rests in der Flasche am nächsten Tag vollkommen unverändert zeigte, bin ich gespannt, wie er sich mit weiterer Reife präsentieren wird.


95+ Punkte

Verkostungsnotiz vom 22.11.2025 (Bild oben):

Mit kräftigem Gelbgold im Glas. In der zurückhaltenden Nase Steinmehl, gelbe Frucht, Zitrusfrüchte, und ein wenig frische Kräuter. Im Mund dann mit ordentlich Tiefe ausgestattet. Trotz des hohen Extraktes elegant bleibend. Hier wieder gelbfruchtig, gutes Säurefundament, Pampelmuse und würzige Noten. Sehr guter Abgang, der auf salzig-mineralischen Noten und reifer Zitrusfrucht ausklingt.

In seinem allerersten Trinkfenster angekommen. Die minimal unsaubere Note im Hintergrund dieser Flasche verhindert eine höhere Bewertung.

94 Punkte<br><br>95<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Grüner Veltliner Smaragd Honigvogl 2007, Franz Hirtzberger, Wachau, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86380</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:26:30 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86380_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Wie bei vielen österreichischen Smaragden aus dieser Zeit, etwa Knoll, F. X. Pichler oder Alzinger, war auch auf dieser Flasche stolz zu lesen, dass der Wein am 13., 14. und 21. November 2007 gelesen wurde. Das Ganze dann in geschmeidige 14,5 % Alkohol verpackt.
Genauso schmeckt das dann auch, was ein Grund dafür war, dass ich den österreichischen Weinen zu dieser Zeit den Rücken kehrte. Klar sind das tolle Verkostungsweine, viel mehr als ein Glas kann man davon allerdings nicht trinken. Hier wurde auf maximalen Extrakt gesetzt, zusätzlich unterstützt von ordentlicher Botrytis. Am Ende schmeckte das dann wie eine trockene Beerenauslese. Rebsorte, Lage oder sonstige Typizitäten traten vollständig in den Hintergrund. Umso glücklicher war ich, als ich mit den 2013er Weinen feststellte, dass bei vielen Weingütern ein bemerkenswerter Stilwechsel stattgefunden hatte.

Mit tiefem Goldgelb und leicht ölig im Glas. Schon in der Nase Rokokokirche (Wieskirche in Steingaden), Waldhonig, viel Botrytis, Vanille, reife tropische Frucht und eine gewisse alkoholische Schärfe. Das setzt sich im Mund nahtlos fort. Der extreme Extrakt ölt einem sofort den Mund vollständig aus. Dann setzen die süßen gelben Früchte ein und treffen auf Marzipan, Honig und kräutrige Noten. Die durchaus vorhandene Säure kämpft ein wenig dagegen an. Sehr langer Abgang, der auf exotischer Frucht, einer leichten Bitternote und einem feinen „Pfefferl“ endet.

Für diese Typizität am Ende doch perfekt umgesetzt, weshalb ich dennoch 93 Punkte vergebe.<br><br>93<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Kammerner Lamm Grüner Veltliner Kamptal DAC Reserve Erste Lage 2019, Hirsch, Kamptal, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86371</link>    
    <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:25:14 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v84052_IMG_9077.jpeg" alt="" /><br /><img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86371_IMG_0751.jpeg" alt="" /><br />Verkostungsnotiz vom 29.08.2026 (Bild unten):

Direkt nach dem Öffnen hat mir der Wein so gut gefallen, dass ich ihn wieder verschlossen und auf weitere Belüftung verzichtet habe. 

Im Glas zeigt er ein tiefes Gelb mit leicht orangenen Reflexen. In der Nase reifer Apfel, exotische Zitrusfrüchte, erneut kräutrige Noten und etwas Tabak. Am Gaumen sehr tief, ohne dabei ins Breite zu gehen. Dazu kandierte Zitrusfrucht, gelbe Frucht, Bienenwachs, rosa Grapefruit, nussige Aromen und etwas Fleur de Sel. Sehr guter Abgang, in dem sich erneut die Extraktsüße bemerkbar macht. Der Wein endet auf reifer Zitrusfrucht mit einem feinen „Pfefferl“ im Finish.

Am Tisch war er nicht sofort als Grüner Veltliner erkennbar.

94+ Punkte

Verkostungsnotiz vom 23.08.2025 (Bild oben):

Mit kräftigem Goldgelb und einem leichten Orangenstich im Glas. In der Nase Stachelbeere, Zitrusfrüchte, Bratäpfel und kräutrige Noten. Im "rieslinghaften" Mund dann mit viel Druck versehen. Hier noch zusätzliche Aromen von Steinfrucht, Mirabelle, rosa Grapefruit, Waldmeister und Tabakwürze. Sehr langer Abgang, mit spürbarer Extraktsüße, feiner Zitrusfrucht und einem "Pfefferl" im Finish.

Spannender, eigenständiger Wein, abseits der klassischen Grünen Veltliner Stilistik. 


94+ Punkte<br><br>94<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Cabernet Sauvignon Reserve 2020, Le Riche, Stellenbosch, Südafrika]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86201</link>    
    <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 17:29:15 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://www.verkostungsnotizen.net/images/v86201_IMG_0684.jpeg" alt="" /><br />Weil sich der Tisch dehydriert fühlte, wurde der Wein pop and pour serviert. Mit tiefem Granatrot im Glas. In der Nase zunächst noch sehr wild, hat der Wein mit zunehmender Luft deutlich an Komplexität gewonnen. Hier ganz klassische Cabernet-Aromen von Cassis, Pflaumen, reifen Brombeeren, dunklen Kirschen, Vanille und würzigen Komponenten. Im Mund aktuell noch eher auf der rotfruchtigen Seite, tragende Säurespur, florale Noten, Tabak, kräftiges Tannin und etwas Bitterschokolade. Sehr guter Abgang, der auf reifer Sauerkirschnote, Gewürzen und ordentlich Tannin endet. 

Ein kleiner Rest präsentierte sich am nächsten Tag sehr harmonisch und stand dem Altesino nicht wirklich nach.<br><br>94<br><br>Verkostet am 01.08.2026 von Noway]]></description>
  </item>
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