	<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?>								   

<rss version="2.0">
<channel> 
  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von marc_o_brunn</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Sat, 09 May 2026 15:43:25 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Sat, 09 May 2026 15:43:25 +0200</lastBuildDate>
  <docs>http://www.beispiel.to/rss.php</docs>
  <generator>Rss Feed Engine</generator>
  <managingEditor>webmaster@verkostungsnotizen.net</managingEditor>
  <webMaster>webmaster@verkostungsnotizen.net</webMaster>

  <item>
    <title><![CDATA[Bacharacher Hahn Riesling Spätlese trocken 2006, Toni Jost Hahnenhof, Mittelrhein, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84296</link>    
    <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 10:44:40 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Noch mehr Jost. 2006 war ja ein schwieriges Jahr für trockene Rieslinge. Nicht immer macht sich die Botrytis, die es da in Massen gab mit Reife der Weine gut im Glas. Oft gibt es Bittertöne, die Weine wirken manchmal plump und komisch.
Nicht hier. Zwar ist die Nase auch von Honig, reifen Quitten und Sandelholz geprägt, aber das ist alles sehr sauber, klar und ziemlich elegant auf der Zunge. Jetzt trinken.
Nach 1 Tag in der angebrochenen Flasche noch besser, homogener, floraler.
(Was etwas merkwürdig ist, ist, dass es aus dieser Zeit GGs/EGs und Spätlese trocken in einem Jahrgang gab, aber wer versteht schon die Pyramide vollständig?)<br><br>89<br><br>Verkostet am 06.10.2025 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Schloss Johannisberger Riesling Rosalack Auslese 1976, Schloss Johannisberg, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84212</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 13:30:59 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die 71er Rosalack-Auslese des Schloss Johannisberg ist sicher eine meiner Allzeit-Lieblingsweine. Habe davon insgesamt in den letzten 20 Jahren fünf oder sechs Flaschen getrunken. Immer ein aromatisch intensiver, großzügiger und klassischer Rheingauer.
Vom 76er kannte ich bis jetzt nur den etwas weniger beeindruckenden und enger gestrickten Blaulack, aber dieser Rosalack macht alles wieder gut. Geröstete Mandeln, bisschen Toffee, feinste Datteln. Auf der Zunge wirkt er zunächst etwas gerbstoffig, aber das geht nach einer Stunde weg und es erscheint eine üppige, feurige Auslese. Sehr schön, sehr versöhnend und ein Wein für die Ewigkeit.
PS: Wie tot der Markt für reifen Riesling ist, merkt man auch daran, dass man sowas (perfekte Flasche) für 50€ bei Ebay bekommt.<br><br>93<br><br>Verkostet am 22.09.2025 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Marcobrunn Riesling  2013, Schloss Reinhartshausen, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84214</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 13:27:45 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Wo ich schon dabei bin, die Weine der letzten Wochen zu präsentieren, hier eine Flasche, die mich leider ein bisschen enttäuscht hat. 
Das ist schon ein guter Riesling aber bei einem Marcobrunn erwarte ich einfach etwas mehr Goldrand.
Auf der Haben-Seite ist da eine feine, noch jugendliche Eleganz, reife Säure, wirkt eher 5 als 10 Jahre alt, aber man glaubt auch nicht unbedingt an größeres Potential. Bisschen Extrakt, wenig Mineralik, könnte irgendwo her kommen. Ich muss mal bessere Jahrgänge als 2013 probieren.

PS: Interessant auch, dass auf der Flasche auch NICHT EG oder GG steht. 

<br><br>87<br><br>Verkostet am 22.09.2025 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Pechstein Forst GG Grosses Gewächs 2009, Georg Mosbacher, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84213</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 13:22:49 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ihr wollt unbekannte Weine von Weingütern aus der zweiten Reihe? Ihr bekommt unbekannte Weine von Weingütern aus der zweiten Reihe.
Als die ganze Nummer mit „Weintrinken im Internet“ bei W+ losging war Mosbacher das „Deep Space 9“ der Weingemeinde: Darauf konnte man sich einigen. Die trockenen 2002er und 2004er waren die Ecksteine auf der zusammen mit Wittmanns Morstein und dem Halenberg von Emrich-Schönleber die Kirche der GGs errichtet wurde.
In den Jahren danach war es etwas stiller um Mosbacher, wohl bisschen mer RZ, aber ich habe immer mal Weine des Gutes gekauft, weil ich grundsätzlich Fan war. 
Der Pechstein hier gefällt mir direkt nach dem Öffnen der Flasche. Da ist schon Schmelz und Reife, aber für mich kein Zuckerschwänzchen wahrnehmbar. Sehr gute Balance, kraftvoll, reife, abgerundete Säure, aber ein gutes Rückgrat. Dunkele Frucht. Wirkt auf dem Höhepunkt der Reife. Ich sehe jetzt auch keinen Grund, ihn noch länger liegen zu lassen. Würde ich bei 92 oder 93 Punkten sehen.
Das interessante ist glaube ich, dass es (auch auf grund der potentiell guten Weingüter) in der Ecke um Forst wirklich sowas wie einen Terroir-Gedanken gibt, der die Weingüter leitet und der dazu führt, dass es hier schon eine ziemlich gute Vorstellung gibt, wie ein Kieselberg und wie ein Pechstein schmecken sollte.

<br><br>92<br><br>Verkostet am 22.09.2025 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Wallufer Walkenberg Riesling Erstes Gewächs 2004, Toni Jost Hahnenhof, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84211</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 13:14:16 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. 

Jost ist ja eine gute Quelle für straffe, kernige Rieslinge, 04: Legendäres GG-Jahr (MaMarcus Hofschusteruss mal kurz weghören), Walkenberg: Gute, etwas unterschätzte Lage. 

Das Ding singt vom Start weg. Eine wirklich glasklare Nase nach Rauch, etwas Herbstlaub und fast reifen Äpfeln, Mandarine, von Ferne vielleicht etwas Nelke. Sehr stimmig. Elegantes, schwebendes Mundgefühl. Tonnenweise Mineralik (wobei sich hier auch aromatisch die Verwandtschaft von Mineralik und Gerbstoffen zeigt). Sehr fein. Bin sehr happy damit. Zeigt, dass auch jung eher mäßig bewertete GGs (88Falstaff-Punkte) sich sehr gut entwickeln können. 
Nach einer Stunde im Glas noch besser. 
<br><br>92<br><br>Verkostet am 22.09.2025 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Latour-Rauzan 1967, G. Meffre, Bordeaux - St. Julien, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77882</link>    
    <pubDate>Wed, 12 Apr 2023 01:55:07 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ich habe mich immer gefragt, ob Foster Wallace‘ Zuschreibung dass Hal Incadenza „Hapax Legomena“ sammele, eher ein gag, gezogen aus dem weiten Ärmel des Ausnahmeliteraten war, oder ob da „echt“ eine Charakterisierung der Persönlichkeit dahinter steht.
Ich kann für mich nur behaupten, dass es einen gewissen Reiz darstellt, einen Wein zu öffnen, zu dessen Weingut es keinen Cellartracker-Eintrag gibt.
Das Zeug ist selten. Latour-Rauzan? 
Klingt wie die juristische Ausnutzung einer trademark-Lücke.
Schmeckt aber besser. Bisschen Bleistift, etwas alter Lederhandschuh. Füllstand war übrigens topp. Etwas Schwarzkirsche, aber weit mehr aus dieser Brühe-Braten-Leder-Welt. Lebt aber noch ein wenig
Sehr stromlinienförmige Tannine. Alles sehr rund und abgeschmolzen. Fein aber vielleicht etwas kurz. 
Also das direkte Gegenteil zu „Infinite Jest“. &#128521;<br><br>86<br><br>Verkostet am 12.04.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA["Keschde unn Monnlä" 2011, Dr. Wehrheim, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77881</link>    
    <pubDate>Wed, 12 Apr 2023 01:44:17 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Wehrheim „Keschde unn Monnlä“, ein Sekt der Weinentdeckungsgesellschaft (Carsten Henn). Hatte ich vor ein paar Jahren schon mal bei Guido Marquardt im Glas. Ich erinnere mich vage, dass der damals gut war, aber auch ein bisschen kantig. Die Flaschenlagrung hat ihm gut getan. Das ist jetzt ein eher üppig, schmelziger Schaumwein (nur aromatisch, zucker ist sehr niedrig), der sehr gut die Weißburgunder Cremigkeit und Ernsthaftigkeit mit der Restfrucht des Rieslings verbindet. Passt ideal zum Huhn nach Florence Pugh. (Wenn ich mal irgendwann die Yorkshire Puddings im Griff habe). 
Achja, Name: Weil: Kastanienbusch und Mandelberg die Lagen der Trauben sind.
Auch am 2ten Tag nahezu unverändert. 

Aus der Internetseite der Weinentdeckungsgesellschaft. "50% Riesling aus dem Kastanienbusch, 43% Weißer Burgunder aus dem Mandelberg (die grüne Lese des Großen Gewächses, das mit 94 Punkten einer der drei höchstbewerteten weißen Burgunder im Gault& Millau WeinGuide wurde). Außerdem: 2% Weißburgunder „Großes Gewächs“ mit 102 Grad Öchsle aus dem Barrique (Pfälzer Eiche gefertigt von Stockinger) – und 5% Muskateller, direkt mit den Rieslingtrauben verarbeitet."<br><br>91<br><br>Verkostet am 12.04.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Blaufränkisch "r" Reihburg 2012, Uwe Schiefer, Burgenland, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77880</link>    
    <pubDate>Wed, 12 Apr 2023 01:26:35 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Es gibt wenige Weine, die gereift so verlässlich abliefern, wie der Reihburg von Uwe Schiefer. 2012 macht hier keine Ausnahme. Fängt grade erst an sein Trinkfenster zu öffnen. 
Brombeere, schwarze Kirschen, etwas Thymian, auf der Zunge diese Kühle, die den Wein auch in heißen Jahren auszeichnet. Tannine sind noch wahrnehmbar, aber stimmig ins Gesamtkonzept eingebaut. Sehr, sehr fein.<br><br>93<br><br>Verkostet am 12.04.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Nuits-St.-Georges  1977, Robert Chevillon, Burgund, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77879</link>    
    <pubDate>Wed, 12 Apr 2023 01:12:08 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Der Spötter würde sagen „Oh, endlich mal ein wirklich reifer Chevillon“…ich würde wie fast immer sagen „…ja, hätte man auch schon einen Tick früher trinken können. Macht aber noch Spaß (wenn man schnell trinkt.)“
Die erste halbe Stunde echt uncharmant. Kellermuff, Flaschenmuff, Korkenmuff.
Geht aber weg. Während das Rösti vor sich hin bruzzelt.
Nase dann eine Mischung aus hellem Tabak, unreifen Himbeeren und wie Kerne von Sauerkirschen schmecken.
Auf der Zunge merkt man dann, warum 1977 ein echt mieser Jahrgang im Burgund war. Spitze Säure, immer noch etwas kantige Tannin-Reste. 
Hat trotzdem noch einen gewissen Charme. Kernige Restfrucht. Fast kein Fleisch am Knochen. Sehr ätherisch. Ist eine halbe Stunde lang spannend und passend zum (endlich fertigen) Rösti.
Nix großes, zeigt aber, dass man an die Villages aus den guten Jahren der 70er so langsam ran kann. &#128521;
<br><br>Verkostet am 12.04.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Trocken GG "J" (Juffer) 2020, Fritz Haag, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77878</link>    
    <pubDate>Wed, 12 Apr 2023 01:07:57 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Auch in Hamburg wird es Frühling und man muss sich die Wärme nicht mehr durch Rotweine herbeitrinken. 
Diese Brauneberger Juffer (das ist es, was Fritze Haag unter Brauneberger „J“ versteht) ist ein ausgesprochener Frühlingswein. Floral, zitrisch, Schiefer, finessige Säure. Viel schöner wird junger Riesling von der Mosel nicht. Cheers!<br><br>89<br><br>Verkostet am 12.04.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Maximin Grünhäuser Abtsberg Riesling Auslese trocken 1990, Gutsverwaltung von Schubert - Maximin Grünhaus, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77877</link>    
    <pubDate>Wed, 12 Apr 2023 00:59:06 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Weine, die es so nie wieder geben wird. Trockene Auslesen mit 10,5 % ABV die nach über 30 Jahren noch gigantisch da stehen. Das ist pure Ruwer/Grünhaus/Abtsberg-Magie. Ein Riesling vollkommen komponiert aus grünen Aromen. Minze, Brennessel, Maiglöckchen, Frische pur mit einer subtilen, aber prägenden Säure. Null Zucker, null Kitsch, nur kristallklare Ruwer-Finesse. Ist wahrscheinlich derzeit von den Abtsberg-Auslesen der 80er die größte.
Sollte man aber an einem Abend trinken. Nach 24 h in der offenen Flasche immer noch gut, aber etws der Frische im Bouquet geht verloren. 
<br><br>93<br><br>Verkostet am 12.04.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Ockfener Bockstein Riesling Auslese GK (?) 1999, Weinhof Herrenberg, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77241</link>    
    <pubDate>Tue, 10 Jan 2023 00:06:50 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Der 99er ist ein sehr nostalgiebeladener Wein. Wenn es was gab, was zu frühen W+Foren-Zeiten gepriesen wurde, dann waren es Manni Lochs 99er Auslesen.
Die hier ist immer noch strahlend. Das ist ne gehaltvolle GK-Auslese, aber da ist trotz des sehr reifen Jahrs viel Säure-Swing drin. Seidiger Antritt, süß, aber nicht üppig süß. Sehr pikante Bockstein-Stachelbeere. Gefällt mir sehr gut. Bisschen schade, dass man von Manfred Loch nicht mehr viel hört.<br><br>92<br><br>Verkostet am 10.01.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Kaseler Nies'chen riesling Auslese trocken 1989, Bischöfliches Priesterseminar Trier, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77240</link>    
    <pubDate>Tue, 10 Jan 2023 00:03:30 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ich muss zugeben, dass die Nies‘chen Auslese eigentlich ein Fehlkauf war. Ist eine TROCKENE Auslese. Ich wollte eigentlich wissen, wie gut die Bischöfe damals die legendäre 89er Ruwer-Magie eingefangen haben. Grünhaus und K-Hofberg waren 89 sehr gut und sehr speziell.
Aber selbst die trockene Abtsberg Auslese ist seit 10 Jahren schon etwas auf dem absteigenden Ast.
Egal, auf damit. Topp-Flasche mit idealem Füllstand. Sehr ruwerige Nase, etwas Holundermark, etwas welke schwarze Johannisbere. Eher floral als fruchtig. Ganz gut ausgewogen, Säure ausreichend und reif, vielleicht in der Mitte schon etwas gezehrt, aber für eine trockene Auslese der 80er von einem damals eher mäßigen Gut: Wirklich beachtlich.<br><br>88<br><br>Verkostet am 09.01.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Scharzhofberger Riesling Kabinett 1998, Egon Müller-Scharzhof, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77239</link>    
    <pubDate>Mon, 09 Jan 2023 23:54:20 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Merkwürdigerweise findet man über Egons 98er nicht viele Infos. VKNs sind auch rar. War auch ein schwieriges Jahr an der Saar. 98/99 ist vielleicht ein bisschen wie 70/71. Der kleinere Jahrgang steht immer im Schatten des übergroßen Klassikers.
Ich dachte mir auch, dass das nichts ist, um Freunde bei einer Probe zu beeindrucken, daher entschied ich mich, damit meine letzte Urlaubswoche einzuleiten.
Und: Alter, ist das gut! 
Gelb mit grünlichen Reflexen, der Wein steht trotz des jahrgangsbedingten Bröselkorks kerzengrade da.
Idealer Kabinett, schlank, kühl, ein bisschen was von der typischen Egon-Müller-Orchideen-Gewächshaus-Note. Nicht besonders langer Nachhall aber brutal trinkanimierend. Eine sehr transparente und leichtfüßige Kabinett-Interpretation.
Trinkt sich jetzt super. Wie gesagt: Wegen des Korkenrouletts würde ich den auch nicht mehr ewig liegen lassen.<br><br>92<br><br>Verkostet am 09.01.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chambolle-Musigny Le Combe D'Orveaux  1993, Jean Grivot, Burgund, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77205</link>    
    <pubDate>Sun, 01 Jan 2023 23:09:08 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[So ziemlich das krasse Gegenteil zu Pommard, dann auch noch aus dem nicht-1er-Cru Teil der Combe (Doppelpfui). Andererseits dann auch wieder aus meinem Lieblingsjahrgang. 
Die Lage ist ziemlich im Wald. Merkt man aber nicht wirklich. Das Ding wirkt aromatisch sehr konzentriert, aber mit diesem typischen Chambolle-Swing. Sehr rund und endlich mal wirklich integrierte Tannine. Ich bin ja sonst nicht so der Chambolle-Trinker, aber das hier ist wirklich beeindruckend charmant, gut gereift und vielleicht nicht superkomplex aber auch wieder mit hohem Trinkfluss gesegnet. Wirkt so, als wäre da praktisch kein Neuholz drin. Mittlerer Körper, etwas alte Lederjacke und viel Schwarzkirsche. Wenig betonte und reife Säure.…Für die VKN-Fans unter euch.<br><br>Verkostet am 01.01.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau l'Enclos, Pomerol 1989, Chateau l'Enclos, Bordeaux - Pomerol, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77204</link>    
    <pubDate>Sun, 01 Jan 2023 22:40:59 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Nachdem ich ja mit den letzten reifen Weinen fast durchgehend Glück hatte, hier mal was, dass ich sonst nie trinke. Pomerol. Weiß auch nicht wieso, speziell nach diesem perfekt gereiften 89er L‘Enclos. Bisschen Heidelbeere, Brombeere und Heidekraut, gestützt wird das ganze von 35 % CS-Struktur. Das ist schon echt herzerwärmend und passt perfekt zur Bolognese.
Hält in der Form sicher noch 2-3 Jahre.<br><br>Verkostet am 01.01.2023 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Mercurey Clos des Myglands 1er cru 1998, Domaine Faiveley, Burgund, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77128</link>    
    <pubDate>Tue, 20 Dec 2022 00:21:50 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Clos des was bitte? Nie gehört. Aber Egal.  Ich mag Mercurey und ich mag 98er. Die Weine haben oft bisschen ruppige, rustikale Tannine. Aber ich mag rustikale Tannine. &#128521;
Der Pinot zeigt die Grundspannung vieler 98er. Sehr reife, satte Frucht aber auch die, tja, etwas unintegrierbaren Tannine. Oft zähmen die sich mit viel Luft, aber ich hatte Durst und die Flasche ist erst seit einer Stunde offen. 
Neben dunkler Frucht macht sich langsam auch ein bisschen Blut und Tabak breit. Tannine werden besser integriert, der macht sich gut raus. Struktur und Säure sind eh stimmig. Bisschen old school, aber ich bin ja bald auch schon old school.<br><br>88<br><br>Verkostet am 20.12.2022 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Tokaji Aszu 6 Puttonyos 1972, Oremus, Tokay, Ungarn]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77127</link>    
    <pubDate>Tue, 20 Dec 2022 00:18:03 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Typische Trockenfrüchte-Nase, Datteln, aber auch viel Agrumen, bisschen was geräuchertes, sehr frisch am Gaumen. Mittlere Viskosität. Wirkt nicht so besonders süß, ist aber außreichend süß um den alk zu balancieren. Sehr pikante Säure. Hinten raus leider ein bisschen bitter. Könnte ggf von der langen Fasslagerung kommen.
Dennoch sehr erfreulich. Zeitlos. <br><br>Verkostet am 20.12.2022 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Rauenthaler Siebenmorgen, Riesling Spätlese 1959, Schloss Eltz, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77126</link>    
    <pubDate>Tue, 20 Dec 2022 00:09:15 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Es gibt grade eh nicht viel Eltz auf dem Markt, die Flasche hatte ich vor ein paar Jahren über Ebay gekauft. Das sah von außen schon vielversprechend aus, Farbe und Füllstand waren auch okay, allerdings hatte ich auch schon viele ähnliche Flaschen, die dann komische Mufftöne hatten, oder einfach zu weit entwickelt waren. Sowas muss nicht zwingend mit zu viel Oxidation einhergehen.
Der Siebenmorgen ist mittlerweile Wülfen, der Wein eine Spätlese.
Zu Eltz muss ich nicht viel schreiben, dass war zu der damaligen Zeit der Egon Müller des Rheingau.
Im Glas zuerst auch mit ein bisschen Muff, der verfliegt aber schnell und man hat Weihrauch, etwas Kandis, Nelkenöl und irgendwas zwischen Orangeat und Zitronat im Glas. Durchaus weihnachtlich also. Wird mit ein paar Stunden Luft immer besser. Sehr runde, reife Säure, eher etwas breitrahmige Struktur aber insgesamt ziemlich charmant und mit hohem Trinkfluss.
Vielleicht sollte ich doch mal wieder auf die Suche gehen. &#128521;<br><br>91<br><br>Verkostet am 20.12.2022 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Steinberger Riesling Trockenbeerenauslese Cabinet 1959, Verwaltung der Staatsweingüter Eltville, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=76706</link>    
    <pubDate>Sun, 13 Nov 2022 22:33:11 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Nach der Versteigerung in Trier. Sehr feiner, rosiniger Geruch, bisschen Orangeat, Gewürze, Karamellbonbons. Sehr edle und "polierte" TBA, süß genug aber eben auch kein Sirup. Sehr balanciert, durch die Zeit ist alles an seinem Platz. Eine "Sauf-TBA"! Einzigartiges Erlebnis. Besticht durch Eleganz und das muss man bei einer TBA erst mal hinbekommen. <br><br>95<br><br>Verkostet am 13.11.2022 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>
</channel>
</rss> 
