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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von freak</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Sat, 09 May 2026 15:43:21 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Sat, 09 May 2026 15:43:21 +0200</lastBuildDate>
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  <item>
    <title><![CDATA[1993 Bdx-Jahrgangsprobe 1993, Diverse, Bordeaux, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=12766</link>    
    <pubDate>Sun, 29 Oct 2006 15:14:13 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Hallo Weinfreunde,

am 28.10. fand bei Christian Valk eine bemerkenswerte 93er Bdx-Verkostung statt.

Aus ca. 20 interessanten Weinen wurden folgende 11 ausgewählt.

Flight 1:
Beauregard (Platz 10 mit 89,9 P.) ./. Angelus (Platz 7 mit 91,93 P.)

Flight 2:
Conseillante (Platz 5 mit 92,44 P.) ./. Tertre Roteboeuf (Platz 2 mit 94,11 P.)

Flight 3:
GPL  (Platz 4 mit 91,6 P.) ./. Lynch Bages (Platz 6 mit 92,3 P.)

Flight 4:
Cheval Blanc (Platz 1 mit 94,6 P.) ./.  l'Eglise Clinet (wäre sicher unter die ersten 3 gekommen bei perfekter Flasche)
Leider hate der E.C. einen schleichenden Kork. Traumhafter erster Schluck, dann Azeton-Nase und dann Korkgeschmack. Wurde ausgetauscht gegen Mouton. Mouton Platz 8 mit 91,11 P.

Flight 5:
La Mission (Platz 9 mit 91,0 P.)  ./. Haut-Brion (Platz 3 mit 92,9 P.)

Auf die Weine wird noch näher eingegangen. Vorerst nur soviel: von Pauillac, GPL vor Lynch Bages und Mouton.
Strahlender Sieger der Gesamtverkostung: Cheval Blanc – 94,6 Punkte vor Le Tertre Roteboeuf – 94,11 Punkte und Haut-Brion mit 92,9 Punken.

Bis auf Mouton wurde alles blind verkostet. Durch die lange Verkostungsdauer kam keinerlei Hektik auf und jeder einzelne Wein wurde auf Herz und Nieren geprüft. Etwas enttäuschend das Abschneiden von Angelus und La Mission, die bislang immer so viel Freude machten.
Eine Bank, der Conseillante, ein Wein, der auch wie Lynch Bages, Le Tertre Roteboeuf und GPL, das Herz von Kollegen hordeum vinifera im Sturm erobern müsste. Bordeaux, wie er klassischer nicht sein kann.

Namhafte Weingüter wie Cos, Lafite, Leov.Barton, Montrose, Dominique, Evangile, Dom.Chevalier, Canon hatten diesmal das Nachsehen und wurden, obwohl vorhanden, nicht verkostet.

Fazit: 
Weine aus einem kleinem bis bescheidenen Jahrgang, die enorm viel Spaß machten.

Dekantierzeit: 
La Mission, Haut-Brion – ca. 4 h
Lynch Bages, GPL – ca. 3 h
Cheval Blanc, l'Eglise – ca. 3 ½ h 
Conseillante, Le Tertre Roteboeuf – ca. 2 h
Beauregard, Angelus – ca. 1 ½ h
(Mouton direkt aus der Flasche aber mit langer Verweildauer im großen Bdx-Kelch)

Kein Wein kam mir zu jung vor. Beauregard dürfte sich auf dem absoluten Höhepunkt befinden; GPL, Lynch Bages, La Mission und Haut Brion dürften noch ein langes Leben vor sich haben; Conseillante, Le Tertre Roteboeuf, Cheval Blanc ist Genuss und Köstlichkeit pur.

Zum Abschluss den Gastgebern (Christian und Jenny) ein herzliches Dankeschön für ein Küche mit beachtlichem Niveau.

best
freak
<br><br>Verkostet am 28. Oktober 2006 von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[L'Angelus 1994, Château L'Angelus, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9922</link>    
    <pubDate>Wed, 07 Jun 2006 10:49:13 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Vinum-TV-Fete

Dieser Wein wurde aus der Magnum serviert und zeigte sich noch verschlossener als das Jahr 2001. Nach einiger Zeit im großen Bordeauxglas zeigten sich Düfte von Rauchfleisch, Grillgewürzen sowie viel Cassis und schwarze Beerenfrucht. Der Wein offenbarte eine phänomenale Reintönigkeit und Dichte der Frucht. Angesichts der massiven, muskulösen Persönlichkeit dieses gewaltigen Weines sollte man zumindest der Magnum noch mehrer Jahre Kellerreife zugestehen. 

Der 94er Jahrgang erinnert mich in seiner Verschlossenheit immer mehr an den 1988er.<br><br>90<br><br>Verkostet am 03.06.2006 - Krone Assmannshausen von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[L'Angelus 2001, Château L'Angelus, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9919</link>    
    <pubDate>Wed, 07 Jun 2006 10:35:27 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Vinum-TV-Fete

Obwohl erst ganz ganz am Anfang seiner Genussreife, überraschte mich dieser Wein. Sicher einer der guten aus dem Jahr 2001. Sein undurchdringliches Purpurrot geht einher mit Aromen von schwarzen Beeren, Rauch, Espresso und neuem Eichenholz. Er ist reichhaltig und körperreich und besitzt enormen Extrakt. 

Er ist zwar weniger massiv und intensiv als der Jahrgang 2000, wird aber in 2-3 Jahren viel Freude bereiten.<br><br>91<br><br>Verkostet am 03.06.2006 - Krone Assmannshausen von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[L'Angelus 1996, Château L'Angelus, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9912</link>    
    <pubDate>Tue, 06 Jun 2006 19:58:48 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[l'Angelus 1996 - Vinum-TV Fete

er hat ein dichtes, fast schwarzen Rubin bis Purpurrot. Verhaltene Aromen von Heidelbeeren, Brombeeren, Mineralien, Blumen, Trüffel und zarten neuem Eichenholz sind zu spüren. Er ist in seiner Ansprache elegant mit süßer Reife und einer delikaten, konzentrierten Reichhaltigkeit. 

Das Markenzeichen dieses Weines ist eher Subtilität als opulente Pracht. Sein milder geschmacklicher Mittelbereich hebt ihn von vielen, wenig begeisternden St.Emilion aus diesem Jahr hervor. Der Wein ist stilvoll und im Augenblick von samtig weich bis zurückhaltend. 

Alle Weine besitzen eine enorme Altersfähigkeit. Ich spreche deshalb von "allen" Weinen, da ich das Glück hatte, auf der Verkostung bei Vinum-TV gleich aus 6 verschiedenen Flaschen zu verkosten. Sie waren sehr unterschiedlich gereift. Gefallen haben sie mir alle. Punktzahl: 92 bis 95.
<br><br>92<br><br>Verkostet am 03.06.2006, Krone Assmannshausen von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château L'Angelus 1989, Château L'Angelus, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9678</link>    
    <pubDate>Mon, 29 May 2006 16:36:18 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Dies ist eine weichere und zugänglichere Version aller bisher verkosteten 89er Angelus gewesen. Der Säuregehalt schon deutlich abgebaut, von dichter rubin bis purpurroter Farbe.
In der Nase eine unglaubliche Beerenfrucht. Er ist eher körperreich, reichhaltig und reintönig mit intensiven Noten nach Brombeeren und Cassis. Dieser Wein erschien mir schon ziemlich auf dem Höhepunkt.
Abgang weich, elegant und lang.<br><br>96<br><br>Verkostet am 26.05.2006 von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château l'Angelus 1993, Château L'Angelus, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9675</link>    
    <pubDate>Mon, 29 May 2006 16:29:35 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[1993er Cht. l'Angelus: 

dieser glänzend gelungene 1993er besitzt eine undurchdringlich purpurrote Farbe und ein außergewöhnliches Bukett von Rauch, Lakritze, Pflaumen, überreifen Himbeeren und Brombeeren. Nach längerer Verweildauer im Glas tauchen auch Noten von Schokolade und Kaffee auf. Er ist überaus körperreich für einen 1993er, wunderschön ausgewogen und vielschichtig. Mit gut eingefügtem Tannin im kräftigen, gehaltvollen Abgang. Wer ihn noch nicht im Keller hat, sollte sich nach ihm umsehen.
<br><br>93<br><br>Verkostet am 26.05.2006 von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[1997er Jahrgangsverkostung 1997, Diverse, Bordeaux, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=8931</link>    
    <pubDate>Tue, 18 Apr 2006 10:24:34 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Hallo Bordeauxfans,

Hier meine Eindrücke über die 1997er Vergleichsprobe in Wiesbaden.

Die  Flight-Zusammenstellung und die Durchschnittsbepunktung. Jeweils die höchste/niedrigste Bewertung wurde gestrichen! Danach meine Bewertung.
Die Premiers sowie Ausone, Angelus und Sassicaia wurden bereits mittags um 14:30 Uhr dekantiert und verbrachten alle mehrere Std. im Dekanter! Trotz allem zeigten sich Weine wie Ausone, Monbousquet, Lafite, Haut Brion, Mouton Latour, Margaux, Canon La Gaffeliere und Angelus noch absolut jugendlich und blicken in eine gute Zukunft!

I.
Poujeaux
Rundenschnitt 87,1 Punkte, meine 89 P.
Er entfernt sich langsam aus dem tiefen Tal der Enttäuschung ohne die Genialität während seiner Fruchtphase zu erreichen.
vs.
Leoville Barton
Rundenschnitt 88,2 Punkte, meine 88 P.
Der ultimative Männerwein, noch immer sehr ruppig, eignet sich z.Zt. am besten als Essensbegleiter zu einem deftigen Filet vom Agnusrind.

II.
Leoville Las Cases
Rundenschnitt 88,5 Punkte, meine 90 P.
Der gute Leo befindet sich auf dem Rückwärtsmarsch und ist dabei, sich wieder zu verschließen.
vs
Leoville Poyferre
Rundenschnitt 90,1 Punkte, meine 92 P.
Der Sieger aller Leos. Dem LLC momentan in punkto Trinkfreude weit überlegen. Für mich Trinkspaß pur.

III.
Haut Brion
Rundenschnitt 93,0 Punkte, meine 94 P.
Der Wein, der von der ganzen Runde am engsten von allen bepunktet wurde. Sieht man von einem Ausreisser nach unten mit 84 Punkten ab, Bewertungen nur zwischen 92 und 94.
vs
Haut Bailly
Rundenschnitt 89,3 Punkte, meine 93 P.
Einer der Weine, dem ich in der Nachverkostung weniger geben würde. Gute 90 Punkte scheinen angemessen.

IV.
Lafite
Rundenschnitt 92,9 Punkte, meine 95 P.
Supertoller Wein, den ich allerdings – man möge es mir nachsehen – in der Blindverkostung als Haut-Brion gesehen habe. Für mich klare Nachkaufspflicht.
vs
Sassicaia 1997
Rundenschnitt 93,1 Punkte, meine 93 P.
Der Wein am absoluten Höhepunkt. Ließ in der Nachverkostung schon leicht das Gefieder hängen. Trinkempfehlung in den nächsten 1-2 Jahren.

V.
Angelus
Rundenschnitt 93,6 Punkte, meine 95 P.
Toller Wein, nicht nur für mich die Nummer 1 des Abends, sondern für die ganze Runde. So schön kann rechtes Ufer sein.
vs
Monbousquet
Rundenschnitt 93,3 Punkte, meine 94 P.
Lässt sich schon sehr lange auf hohem Niveau trinken und er wird immer noch besser. Wer ihn nicht im  Keller hat, sollte ihn schnellstens kaufen. Wenn man bei dieser Konkurrenz den 3. Platz belegt, ist mehr als nur "gefällig".

VI.
L' Eglis Clinet
Rundenschnitt 91,3 Punkte, meine 95 P.
Von vielen Flaschen die ich bislang getrunken habe war dies die beste.
va
Trontanoy
Rundenschnitt 93,4 Punkte, meine 94 P.
Toller, aristokratischer Wein, wurde Nummer 2 des Abends.

VII.
Lynch Bages 1989
Rundenschnitt 92,3 Punkte, meine 93 P.
89er Lynch Bages, ein Wein, der über alle Zweifel erhaben ist und bei fast allen Verkostungen Bewertungen zwischen 93 und 96 Punkten bekommt – wurde diesmal nur Nummer 8. Wer hätte das gedacht bei einer 97er Verkostung.
vs
Ausone
Rundenschnitt 92,0 Punkte, meine 92 P.
Toller Wein der erst ganz am Anfang seiner Schaffenskraft steht. Riesen-Zukunftspotential. Man sollte ihm noch 2-3 Jahre Kellerruhe gönnen.

VIII.
Mouton
Rundenschnitt 90,3 Punkte, meine 89 P.
Für mich, zusammen mit dem LLC die Enttäuschung des Abends.
vs
Latour
Rundenschnitt 90,6 Punkte, meine 91 P.
Auch diesem Wein sollte man noch 1-2 Jahr Kellerruhe gönnen.

IX.
Margaux
Rundenschnitt 91,2 Punkte, meine 93 P.
Toller Wein, der nur Spaß macht.
vs
Cos D Estournel
Rundenschnitt 90,7 Punkte, meine 89 P.
Habe ihn schon besser getrunken.

X.
Troplong Mondot
Rundenschnitt 89,5 Punkte, meine 90 P.
Guter Wein, aber es bewegt sich nichts mehr.
vs
Canon La Gaffeliere
Rundenschnitt 93,0 Punkte, meine 95 P.
Toller Wein, absolut auf dem Punkt und meiner Meinung nach mit den besten Zukunftsaussichten.

XI.
Citran
Rundenschnitt 91,3 Punkte, meine 91 P.
Ein Leckerschmecker vor dem Herrn, und das für unter 20 €.
<br><br>88<br><br>Verkostet am 07. April 2006 von freak und 11 Mitverkoster]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Margaux-Verkostung 1940 bis 1997 , Margaux Diverse, Bordeaux-Margaux, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=8051</link>    
    <pubDate>Thu, 16 Mar 2006 17:51:42 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Lindner Congress Hotel, Frankfurt/Main

1. [b] [green]Margaux 1985[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 95,3, meine 97
Für mich war dies der beste Wein der Verkostung. Dieser wunderschön milde Château Margaux ist auf dem Höhepunkt seiner Reife. Dichte Pflaumen bis Purpurfarbe und ein süßer Duft nach schwarzen Beeren vermischt mit Lakritze und Toastbrot. Die Tannine sind geschmeidig und gut eingebunden. Der überschwängliche samtige Wein hat die Phase seiner Genussreife erreicht. Ein Margaux wie aus dem Bilderbuch.
Rundenbewertung von 91 bis 98 
2. [b] [green]Margaux 1995[/green] [/b], Durchschnittsbewertung  95,17, meine 96
Aufgrund der vielen Flaschenfehler rutschte der 1995er mit in die Verkostung. Was für ein toller Wein! Aromen von Lakritze und süßem rauchigem neuen Eichenholz vermischt mit schwarzen Früchten und Mineralien. Der Wein hat eine außerordentliche Reichhaltigkeit und angenehmes Tannin im Abgang. Er ist bereits gut trinkbar und ausgesprochen zugänglich. Ein wahrhaft großer Margaux am Anfang seiner Schaffenskraft.
Rundenbewertung von 92 bis 98

3. [b] [green]Margaux 1989[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 94,83, meine 96
Es ist toll, wie sich die 1989er Grand Crus entwickelt haben. Weit, sehr weit weg der Parker-Bewertung auch dieser 89er Margaux, der keinesfalls mehr im Schatten seines großen Bruders aus 1990 steht. Er hat mittlerweile sein Tannin gut eingebunden und ist sehr körperreich mit großer Reintönigkeit sowie einem sehr maskulinen Stil. Das Kindheitsstadium hat er verlassen und befindet sich auf dem Weg ein großer Wein zu werden. Ab sofort steht er weit oben auf meinem Einkaufszettel
Rundenbewertung von 94 bis 97

4. [b] [green]Margaux 1955[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 93,10, meine 94
5. [b] [green]Margaux 1940[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 91,6, meine 92
Weine wie den 1940er und den 1955er Margaux muss man erleben. Punkte sind da wirklich zweitrangig.
Man kann dieses tolle Altweinerlebnis nicht besser ausdrücken als Weinfreund dylan es getan hat. Ich zitiere: Dann der 55er Margaux, dessen Nase zunächst den schlimmsten Befürchtungen neue Nahrung gab, der sich aber dann als lebendiger, ja lebhafter und guter Wein präsentierte.
Ich habe mich geweigert, diesen Wein punktemässig zu bewerten, und damit eine Vergleichbarkeit z.B. zu einem 97er Margaux zu suggerieren, die ich auch nur ansatzweise nicht nachvollziehen kann.
Dieser Wein war, wie auch der 40er Margaux ein solitäres Erlebnis, eine Reise in die Vergangenheit. Ich musste daran denken, dass der 40er wenige Monate nach der französischen Kapitulation, also in deutscher Besatzungszeit geerntet wurde, und vielleicht seine erste Trinkreife erreichte, als ich das erste mal das Licht dieser schönen schlimmen Welt erblickte.
Als der 55er in die Fässer kam, machte ich meiner Lehrerin in der ersten Volksschulklasse viel Freude  . Ich will euch nicht mit Details aus grauer Vorzeit langweilen, aber diese Weine berührten mich emotional stark und waren schon jeder für sich die Reise nach Frankfurt wert.
Rundenbewertung 1955: von 92 bis 95
Rundenbewertung 1940: von 89 bis 96

6. [b] [green]Margaux 1979[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 92,67, meine 91
Margaux-Liebhaber wissen es, ein Jahrgang der viel Freude verspricht. Ein kräftiger Duft nach Mineralien und süßer Schwarzkirsch- und Johannisbeerfrucht. Elegant und fein. Noch lange nicht über seinem Höhepunkt – der Spaßwein pur.
Rundenbewertung von 91 bis 95

7. [b] [green]Margaux 1990[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 92,3, meine 92
Machen wir es kurz, auch dieser Wein war nicht fehlerfrei. Oxydiert und trotzdem trinkbar. Sehr weit entfernt von dem großartigen 90er Margaux, den wir vor ca. einem halben Jahr im Glas hatten.
Rundenbewertung von 90 bis 93

8. [b] [green]Margaux 1997[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 92,1, meine 91
Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, 1997er sind besser als ihr Ruf, besonders Margaux. Der absolute Charmeur mit tollen Aromen von schwarzen Johannisbeeren und rauchigem, getoastetem Eichenholz. Schöne Reichhaltigkeit und ausgezeichnete Reife sind bei diesem Wein vorhanden. Egal was man diesem Jahrgang auch nachsagt, er hat Finesse, Geschmeidigkeit und Charakter. 
Rundenbewertung von 90 bis 94

9. [b] [green]Pavillon Rouge 1990[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 92,0, meine 92
Die Runde war sich mal wieder einig, ohne wenn und aber der best getrunkene Pavillon Rouge der Verkostung. Dieser Wein entwickelt sich weiterhin auf beeindruckende Weise. Er gehört sicher nicht zu den Kraftprotzen des Jahrgangs, besitzt aber die ganze klassische Eleganz, Duftigkeit und Harmonie, die man von einem hochwertigen Margaux erwartet. Dringende Kaufempfehlung für jeden, der ihn noch nicht im Keller hat.
Rundenbewertung von 90 bis 93

10. [b] [green]Margaux 1991[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 91,7, meine 91
Es macht enormen Spaß, diesen Wein immer wieder zu trinken. Man kann ihn mit etwas Glück unter 100 € kaufen, Korken raus und der Spaß beginnt. Kein langes Dekantieren, von der Flasche ins Glas macht dieser milde Margaux mit seiner vollständigen Reife nur Freude. Für mich ein Referenzwein für 91 Punkte auf sehr hohem Niveau.
Rundenbewertung von 91 bis 93

11. [b] [green]Margaux 1981[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 90,9, meine 91
Die Runde war sich einig – ein toller Wein, den man weder zu schlecht noch zu gut bewertete. Einfach ein Wein auf dem Punkt, Margauxfeeling vom Feinsten.
Rundenbewertung von 90 bis 92

12. [b] [green]Margaux 1983, [/green] [/b] 
13. [b] [green]Margaux 1982, [/green] [/b]
14. [b] [green]Pavillon Rouge 1982[/green] [/b]
Zusammen mit dem 1990er Margaux waren diese Weine die Enttäuschung des Abends.
1982 CM völlig untrinkbar, übel riechende Kloake, wobei nur der Korken noch schlechter war als der Geruch.
1983 CM stand ihm nicht viel nach. Obwohl einige Mittrinker ihn tapfer punkteten war er fehlerhaft und oxydiert.
1982 PR schloss sich nahtlos an.

15. [b] [green]Margaux 1976[/green] [/b], Durchschnittsbewertung  90,3, meine 91
Auch dies ist ein Margaux, der völlig zu Unrecht in der Ecke der Verlierer steht. Ich habe ihn noch nie unter 90 Punkten getrunken. Sowohl die Parker als auch Gabriel Bewertungen für mich nur schwer begreiflich. Ein Wein, der richtig Spaß macht. Nichts ganz Großes aber ausgesprochen zuverlässig. Margauxfeeling der angenehmen Art. Ich wünschte mir, alle 91-Punkte-Weine, die ich bislang getrunken habe, würden mir so ein Wohlbehagen bereiten.
Rundenbewertung von 86 bis 92

16. [b] [green]Margaux 1980[/green] [/b], Durchschnittsbewertung 90,1, meine 89
Dieser längst tot gesagte Jahrgang steckt voller Überraschungen. Ähnlich wie ein kürzlich getrunkener Ausone aus dem gleichen Jahr,  ein wunderschön angenehmer Wein ohne Anspruch auf was Großes aber einfach Genuss pur.
Rundenbewertung von 88 bis 93

17. [b] [green]Pavillon Rouge 1985[/green] [/b], Durchschnittsbewertung	89,8, meine 90
Ein Wein, der die Runde spaltet. Für mich sehr charmant, das Bukett enthüllte Düfte nach gerösteten Kräutern, süßer Brombeer- und Johannisbeerfrucht. Der Wein besitzt einen mäßig hohen Tanningehalt und eine gewisse Strenge am Gaumen. 
Rundenbewertung von 86 bis 92

Eigentlich erlebten wir am Samstagabend den Supergau. Die hoch bepreisten Weine 1982, 1983 und 1990 – allesamt fehlerhaft. Dennoch war es eine Verkostung, die ich nie missen wollte. Die Altweinerlebnisse 1940 und 1955, einen alles überragenden 1985er und 1989er, 1995 den ich nie schon so weit vermutet hätte, kleine Jahre wie 1976, 1980, 1991 und 1997 auf absolut gutem Level, 1979 und 1981 in überragender Form sowie eine Runde, die sich trotz gegensächlicher Bepunktung nie anmaßte, den anderen reformieren und belehren zu wollen. Diese beiden Tage haben einfach nur Spaß gemacht. Sollte wieder so ein Event anstehen, fahre ich auch viel weiter als bis Frankfurt.

best
freak
<br><br>Verkostet am 11.03.2006 von freak und andere]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Margaux-Verkostung 1940 bis 1997 , Margaux Diverse, Bordeaux-Margaux, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=8050</link>    
    <pubDate>Thu, 16 Mar 2006 17:48:25 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Lindner Congress Hotel, Frankfurt/Main

Hier das Ergebnis der Verkostung von Freitag, 10.03.2006:
 

1. Rauzan Segla 1989 Durchschnittsbewertung: 95,46, meine 93
ein wahrlich majestätischer Rauzan Segla, der von vielen Mitverkostern noch besser gesehen wurde wie von mir. Der Wein befindet sich auf seinem absoluten Höhepunkt, in der Nase Duft nach schwarzen Früchten verwoben mit feinsten Kräutern. Er hat einen schönen Körper mit röstartiger Reife, wunderschöner langer Abgang. Sehr gutes Zukunftspotential. Rundenbewertungen von 92 bis 98

2. Rauzan Segla 1990 Durchschnittsbewertung: 95,46, meine 96
Wow! Eindeutig der Wein des Abends. Dieser klassische, in einem strengen Stil gehaltene Margaux bietet bei mittlerem bis vollem Körper echte Rasse und Klasse sowie ausgezeichnete Noten von feinsten Kräutern, Zedernholz, Cassis und Eichenholz. Er ist reichhaltig und süß bei einem sehr langen Abgang.
Die Rundenbewertung hielt sich in einem engen Rahmen  von 94 bis 97 Punkten. Für mich das Beste an diesem Abend.

3. Palmer 1989 Durchschnittsbewertung: 93,92, meine 95
Endlich mal wieder ein sehr guter 89er Palmer. Aber von dem einstigen Superstar des Jahrganges ist er momentan  entfernt. Nach wie vor ein kräftiger Duft nach Holzkohle, weiße Blüten, Pflaumen und schwarzen Beeren. Dieser vollmundige Palmer besitzt Tiefe.
Rundenbewertungen von 92 bis  95

4. Palmer 1982 Durchschnittsbewertung: 93,00, meine 93
Der 92er Palmer mausert sich immer mehr zu meinem absoluten Liebling. Er ist für mich momentan der konstanteste Palmer der 80er Jahre, den ich im letzten Jahr immer zwischen 93 und 94 Punkten erlebt habe. Die berühmt-berüchtigte Achterbahnfahrt des Château hat vor diesem Jahrgang anscheinend Halt gemacht. Der Wein hat eine dichte Rubin- bis Purpurfarbe, die sich jetzt am Rand ganz leicht aufhellt. Der Duft bietet Noten von Mineralien und süßer Schwarzkirsch und sonstigen Beerenfrüchten. Er besticht durch eine hervorragende Reintönigkeit, er schmeckt noch immer jung, erwacht aber aus seiner sehr verschlossenen Phase.
Rundenbewertungen von 90 bis  95

5. Rauzan Segla 1986 Durchschnittsbewertung: 92,92, meine 94
im Vorfeld für mich eigentlich der Sieger des Abends. ABER ! Der Feind des Guten ist der Bessere, in diesem Fall war es der 90er. Ein absolut hinreißender Wein, dichtes Rubin- bis Purpurrot, ohne Anzeichen einer Aufhellung. Noch immer sehr jugendlich (halt ein 86er). In der Nase Mineralien, Tabak, Rauch, schwarze Beeren, Lakritze sowie Noten von Heidelbeeren. Für einen Rauzan Segla äußerst körperreich, obwohl die Tannine angenehm abgeschmolzen sind. In diesem Wein erkenne ich nach wie vor ein riesiges Zukunftspotential. 
Rundenbewertungen von 91 bis 97

6. Palmer 1991 Durchschnittsbewertung: 92,46, meine 94
Dass dieser Wein schon lange kein Geheimtipp mehr ist, erkennt man an den Preisen die er bei eBay oder auf diversen Auktionen erzielt. Er ist ein klassischer Margaux, hat an Gewichtigkeit noch zugelegt und zeigt ein dichtes Purpurrot und ein kräftiges Bukett von schwarzen Früchten. Auch hier Lakritze, Toastbrot und ein Hauch von Akazienblüten. Er gehört zu den feinsten Weinen des Jahrganges.
Rundenbewertungen von 91 bis 95

7. Rauzan Segla 1988 Durchschnittsbewertung: 91,00, meine 90
Komisch, bei diesem Jahrgang habe ich immer etwas Probleme. Einfach zu kraftvoll und wuchtig für dieses Château. Der muskulöse, sehr maskuline stämmige Weine ist wohl für die Ewigkeit gemacht. Für Potentialtrinker das große Muss!
Rundenbewertungen von 89 bis 93

8. Palmer 1986 Durchschnittsbewertung: 90,46, meine 92
Der Wein besitzt ein sattes Purpurrot mit intensivem Duft nach schwarzen Pflaumen, Johannisbeeren, Lakritz und Rauch. Die Struktur und das Tannin des Weines lassen etwas die Problematik dieses Jahrganges erkennen. 
Rundenbewertungen von 88 bis 93 

9. Rauzan Segla 1985 Durchschnittsbewertung: 89,92, meine 91
Für mich nach wie vor ein wunderschöner Wein, voll ausgereift. Duft nach schwarzen Beeren und Lakritze. Mittelschwer, aber sehr elegant, ein klassischer Bordeaux, der mir nur Freude macht.
Rundenbewertungen von 89 bis 91


10. Palmer 1983 Durchschnittsbewertung: 89,69, meine 92
Tja, da war er mal wieder! Ein 83er, der in Maßen enttäuschte. Nichts zu erkennen von dem Wein des Jahrgangs. Kein fabelhafter Duft, enttäuschend und leicht fehlerhaft, wie leider schon öfter erlebt. Aber Palmer-Fans sind leidensfähig.
Rundenbewertungen von 86 bis 94

11. Rauzan Segla 1983 Durchschnittsbewertung: 89,46, meine 93
Ich sollte diesen Wein eigentlich nicht beschreiben. Habe bislang sicher schon 50 x diesen für mich so wunderschönen Wein genossen. Er hat mich zwar nie so enthusiastisch gestimmt wie Palmer aus dem gleichen Jahr, aber auch nie enttäuscht. Immer hatte ich das Glück, ihn zwischen 92 und 94 Punkten zu trinken. Ich liebe diese köstliche Textur in einem wunderschön konzentrierten, aber sehr reintönigen, mittelschweren bis körperreichen Stil. Der Wein ist eine bezaubernde Schönheit. 
Rundenbewertungen von 87 bis 93

12. St. Pierre 1990 Durchschnittsbewertung: 88,54, meine 90
Ich mache es kurz – dieser Wein war meilenweit von der Überflasche unserer letzten Verkostung entfernt. Zwar für mich immer noch 90 Punkte, aber nichts Überirdisches mehr.
Rundenbewertungen von 85 bis 91

13. Pavillon Rouge 1989 Durchschnittsbewertung: 87,54, meine 88
Er wirkt etwas robust mit viel Dichte und etwas erdigen schwarzen Früchten, unter die sich Lakritze und geröstete Kräuter mischen. Auch diesen Wein habe ich schon besser getrunken.
Rundenbewertungen von 86 bis 89

14. La Lagune 1990 Durchschnittsbewertung: 87,50
Der La Lagune 1990 wurde von 5 Teilnehmern fehlerhaft gesehen und nicht bewertet. Er war nicht untrinkbar aber mit Sicherheit fehlerhaft.


15. Pavillon Rouge 1983 Durchschnittsbewertung: 86,46, meine 89
Ich hatte mir von diesem Wein mehr erhofft. Er hat sich zwar als guter, aber nicht gerade begeisternder PR herausgestellt. Farbei mittel bis dunkel Rubinrot mit unkompliziertem süßen Beerenduft. Ein guter, aber für einen PR aus diesem Jahr enttäuschender Wein.
Rundenbewertungen von 85 – 89

16. La Lagune 1982 Kork, keine Bewertung
<br><br>85<br><br>Verkostet am 10. 03.2006 von freak und andere]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Leoville Barton 1982, Château Leoville Barton, Bordeaux - St. Julien, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=7494</link>    
    <pubDate>Thu, 16 Feb 2006 18:16:50 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Wow - was für ein Monster ! - Und dennoch zweifellos einer der majestätischten jemals erzeugten Leoville Barton.
Bietet nach 4 stündigem Dekantieren massive Stärke und Struktur. Er ist ein wunderbarer Wein von sattem purpurrot und besitzt vielschichtige, konzentrierte Frucht sowie Noten von feuchtem Waldboden und marmeladigen schwarzen Johannisbeeren. Sehr körperreich, mit riesigen Glyzerinmengen und Konzentration, unterstützt von beeindruckendem Tanningehalt gehört er zu den in der Entwicklung am stärksten zurück gebliebenen 1982er, er verabschiedet sich jedoch gerade von seiner Kindheit und wechselt in die Flegeljahre.

Er ist ein aussergewöhnlicher Wein, der von Flasche zu Flasche besser wird. Mein Bestand im Keller hat rapide abgenommen wovon das meiste - ich kann es leider nicht mehr ändern - zu früh von mir verkostet wurde.

Star des Abends bei einer geselligen Runde im Rhein-Main-Gebiet.<br><br>95<br><br>Verkostet am 08.02.2006 von freak und andere]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Hill of Grace 1999, Henschke, Barossa Valley, Australien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=7492</link>    
    <pubDate>Thu, 16 Feb 2006 18:02:06 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostungsort: Königsmühle von Dirk Würtz

Kompliment erstmal an den Gastgeber - 1 Flasche Hill of Grace zu ergattern, ist ein Kunststück. Wie man mir erzählte, kommen ganze 240 Flaschen in den deutschsprachigen Raum. Davon erhält man im Handel bestenfalls 1 Flasche. Für die meisten Liebhaber dieses Weines ist der dornenreiche Weg des Erwerbes nur über Auktionen möglich.

Der Hill of Grace 99 ist ein außerordentlich eleganter Wein, sehr konzentriert und ungeheuer vielschichtig. Dieser Wein war der beste Hill of Grace, den ich bislang verkosten durfte. 
Tief schwarz in der Farbe, folgt für die Nase der Duft nach Minze, Eukalyptus, Vanille, Mineralien, Maulbeeren, Heidelbeeren, Cassis.
Im Geschmack von ungeheurer Dichte, Konzentration - der ganze Mund wird austapeziert mit seinem multidimensionalen Extrakt und der betörenden, explosiven, schwarzen Frucht. 

Wie so oft bei Henschke, ist auch dieser Wein trotz seiner immensen Fülle und Konzentration sowie des hohen Extraktes und Alkohols dennoch fein strukturiert.

Sämtliche Mittrinker waren völlig beeindruckt. Ganz großes Kino in historischem Gemäuer. Allein für diesen Wein hat sich der Weg in die Königsmühle gelohnt! Freak sagt artig: Danke!<br><br>98<br><br>Verkostet am 10.02.2006 von freak und 8 Mitverkoster]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[1989/1990er Bordeaux-Probe , Diverse, Bordeaux, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=7231</link>    
    <pubDate>Fri, 27 Jan 2006 12:29:41 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostungsort: Lindner Congress Hotel, Frankfurt

2. Abend, linkes Ufer:

1. Flight
Lynch Bages 1990, Rundendurchschnitt 93,11 P, Rang 11; meine Bewertung 92;
Lynch Bages 1989, Rundendurchschnitt 94,77 P, Rang 10; meine Bewertung 93;

2. Flight
Haut Brion 1989, Rundendurchschnitt 94,88 P, Rang 9; meine Bewertung 92;
Haut Brion 1990, Rundendurchschnitt 95,33 P, Rang 6; meine Bewertung 94;
zum 1. Mal sah ich den 1990er besser als den 89er. Beide Haut Brion waren für mich an diesem Abend nicht erkennbar.

3. Flight
Pichon Baron 1990, Rundendurchschnitt 95,22 P, Rang 7; meine Bewertung 95;
Pichon Baron 1989, Rundendurchschnitt 95,11 P, Rang 8; meine Bewertung 93;

4. Flight
Montrose 1990, Rundendurchschnitt 97,55 P, Rang 3; meine Bewertung 97;
Montrose 1989, Rundendurchschnitt 96,22 P, Rang 4; meine Bewertung 95;

5. Flight
La Mission-Haut Brion 1989, Rundendurchschnitt 97,77 P, Rang 2; meine Bewertung 98;
La Mission-Haut Brion 1990, Rundendurchschnitt 96,11 P, Rang 5; meine Bewertung 95;

6. Flight
Leoville las Cases 1990, Rundendurchschnitt 98,11 P, Rang 1; meine Bewertung 99;
Leoville las Cases 1989, Rundendurchschnitt 92,88 P, Rang 12; meine Bewertung 94;

Hauchdünner Sieger des Abends: Leoville las Cases 1990 mit 98,11 Punkten vor La Mission-Haut Brion 1989 mit 97,77 Punkten und Montrose 1990 mit 97,55 Punkten.

Lynch Bages habe ich schon wesentlich besser getrunken, aber es ist immer undankbar bei so einer Verkostung am Anfang zu stehen. Enttäuschend war für mich auch der Haut Brion 1989, den ich die letzten paar Mal wesentlich besser getrunken habe, überraschend gut dafür der 1990er. 

Den 90er Baron habe ich nicht erkannt, in der Bepunktung wie fast immer bei mir, 2 Punkte besser als der 1989er.

Den letzten 1990er Montrose im November bereits bei 97 Punkten getrunken, diesmal wieder. So langsam trinke ich mich ein.

Überraschung des Abends war für uns alle der Leoville Las Cases 1990. So gut habe ich ihn noch nie zuvor im Glas gehabt.
<br><br>Verkostet am 20./21. 01.2006 von freak und 8 Mitverkoster]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[1989/1990er Bordeaux-Probe , Diverse, Bordeaux, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=7230</link>    
    <pubDate>Fri, 27 Jan 2006 12:27:08 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostungsort: Lindner Congress Hotel, Frankfurt

Programm des 1. Abend:

1. Flight
Figeac 1989, Platz 9; meine Punkte 92
Figeac 1990, Platz 4; meine Punkte 95

Figeac hat seine Fans, die übrigen Verkoster tun sich schwer. Ich liebe dieses Weingut, der Wein ist für mich unverwechselbar.

2. Flight
Parker Estate, 1st growth Cabernet Blend/ Australien (Pirat) 1998, Platz 12; meine 95 Punkte kann ich nur aus der Vorrunde nennen, da ich bei der Nachverkostung schon erheblich schwächelte und nicht mehr mit bewertete.
Henschel Cyril Cabernet Sauvignon/Australien (Pirat) 1996, Platz 10; ähnlich wie beim Vorwein aus der Vorrunde 95 Punkte von mir.

3. Flight
Troplong Mondot 1989, Platz 13; meine Punkte Vorrunde 93
Troplong Mondot 1990, Platz 8; meine Punkte Vorrunde 95

Bei Troplong Mondot stimmt für mich einfach das P/L-Verhältnis nicht. Die hohe Parker-Bewertung konnte ich bei diesem Wein bislang noch nie nachempfinden. Parker hat zwar beide zurück bepunktet, aber der Wein ist für mein Empfinden immer noch zu teuer.

4. Flight
La Dominique 1989, Platz 7; meine Punkte 93
La Dominique 1990, Platz 4; meine Punkte 95

Ganz großes Kino, was Château Dominique in diesen beiden Jahren auf die Flasche gebracht hat. Auch hier setzt sich der 90er vom 89er ab. Wohl dem, der noch etwas davon im Keller hat, dieser Wein war bislang günstig zu bekommen.


5. Flight
Angelus 1989, Platz 3; meine Punkte 95
Angelus 1990, Platz 2; meine Punkte 96

Angelus auf gewohnt hohem Level.

6. Flight
Palmer 1989, Platz 14; meine Punkte aus der Vorrunde 92
Palmer 1990, Platz 11; meine Punkte aus der Vorrunde 92

Palmer = Berg und Tal. So schlecht beide Jahrgänge schon lange nicht mehr getrunken. Beim 89er war dies voraussehbar, da der Kork schon völlig durchnässt war.

7. Flight
La Conseillante 1989, Platz 6; meine Punkte 96
La Conseillante 1990, Platz 1; meine Punkte 98

Angelus und Conseillante hätten auch am nächsten Tag gegen die Jungs von der linken Seite gut bestehen können. Auch dieses Château steht auf meinem Einkaufszettel.
<br><br>Verkostet am 20./21. 01.2006 von freak und 8 Mitverkoster]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Noon Reserve Shiraz 1999, Noon Winery, Mc Laren Vale, Australien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=6982</link>    
    <pubDate>Mon, 16 Jan 2006 14:39:45 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Er ist eine weitere Steigerung des schon ungemein köstlichen Eclypse.
Seine tief schwarze Farbe und der himmlische Duft nach einem ganzen Früchtekorb von Maulbeeren, Blaubeeren und schwarzen Kirschen lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen und die Vorfreude auf den 1. Schluck explosionsartig anwachsen.
Dann der 1. Schluck! Von der Zunge breitet sich dieses Elixier mit seinen Aromen bis in den hintersten Winkel aus und tapeziert alle Geschmacksknospen mit den köstlichsten Aromen. Wieder Früchte, Früchte, Früchte. Schwarze Kirschen, Maulbeeren, Cassis, Trüffel, Mineralien, seidige Tannine – alles vom Feinsten und harmonisch miteinander verwoben. 
Ein einmaliger Wein, für den das Wort perfekt zwar zutrifft, aber viel zu wenig und viel zu technisch ist. Ein Wein für die schönsten Stunden des Lebens 
<br><br>94<br><br>Verkostet am 14.01.2006 Ramada Wiesbaden-Niedernhause von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Classic McLaren La Testa Shiraz 1997, Classic McLaren Wines, Mc Laren Vale, Australien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=6981</link>    
    <pubDate>Mon, 16 Jan 2006 14:37:09 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Eine Flasche zu ergattern ist ein Kunststück. Gerüchten zufolge kommen nur ein paar Flaschen in den deutschsprachigen Raum. Darum erhält man im Handel bestenfalls 1 Flasche, vorausgesetzt man ist extrem guter Kunde. Für die meisten Liebhaber ist der Erwerb nur über Auktionen möglich.
Ein außerordentlich feiner, eleganter Wein, der dennoch sehr konzentriert und ungeheuer vielschichtig ist. In Mund und Nase Cassis, Brombeeren, Mineralien, Zedernholz und ein wenig Eukalyptus.
Ungeheuer verführerisch ist er lang im Abgang und äußerst genussvoll zu trinken. Er scheint für die Ewigkeit gemacht und obwohl schon jetzt bestens bepunktet, kann er meiner Meinung nach nur noch zulegen und mindestens 20 Jahre ein Vergnügen sein.
Wenn die Flaschen gut gelagert sind, ist jedem Weinfreund ein besonderer Genuss sicher.
<br><br>96<br><br>Verkostet am 14.01.2006 Ramada Wiesbaden-Niedernhause von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Veritas Winery Hanisch, Shiraz 1998, Hanisch Vineyard, Barossa Valley, Australien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=6980</link>    
    <pubDate>Mon, 16 Jan 2006 14:34:10 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Wow, was für ein Wein! Einer meiner Weinfreunde sagte: immer wieder starker Stoff und stieg am Neujahrsmorgen nochmals aus dem Taxi um doch noch ein letztes Glas dieses Konzentrates zu trinken.
Tief schwarz, enorm elegant, betörend, vielschichtig mit superlangem Nachgeschmack. Sehr ausgefallene Nuancen, beeindruckend, ein wirklicher Trinkgenuss, nicht nur wenn man Shiraz-Nuancen mag.
Wie so oft bei Shiraz Hanisch ist auch dieser Wein trotz seiner immensen Fülle und Konzentration sowie des hohen Extrakts und Alkohol dennoch fein strukturiert. 
Ein Erlebnis, diesen Wein zu trinken.
<br><br>97<br><br>Verkostet am 14.01.2006 Ramada Wiesbaden-Niedernhause von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Penfolds Grange 1989, Penfolds Wines PTY. LTD., Sonstige, Australien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=6979</link>    
    <pubDate>Mon, 16 Jan 2006 14:23:29 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Das Weingut Penfold ist schon seit vielen Jahren wegen der außergewöhnlichen Qualität seiner Weine berühmt.

Dieser langlebige Wein ist ein pures Shiraz-Konzentrat und gehört zu den seltensten und gesuchtesten Rotweinen Australiens. Fast schwarz, duftet und schmeckt er nach Cassis, Maulbeeren, Brombeeren und ein wenig Eukalyptus und Minze. Etwas Duft nach Teer, getrockneten Kräutern und süßer Eiche ist auch mit dabei.
Der Nachgeschmack ist mondän und dauert ewig.
Dieser Wein sollte mit der Pipette genossen werden – ein Traum aus einer anderen Welt.
WICHTIG: er sollte mit Respekt und Geduld zelebriert werden. Ein ausgiebiges Bad im Goldfischaquarium (großer Dekanter) tut ihm mit Sicherheit gut.
<br><br>98<br><br>Verkostet am 14.01.2006 Ramada Wiesbaden-Niedernhause von freak]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Ausone 1997, Ausone, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=6566</link>    
    <pubDate>Thu, 22 Dec 2005 14:51:50 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Herzogenrath, Restaurant Gabi's Gourmetparadies

Hallo Ecki - nur für dich:

1997 Ausone ist wohl der Wein des Jahrgangs. 
Dichtes Purpurrot, ein fesselndes Bukett von Lakritze, Mineralien sowie Brombeer- und Heidelbeerlikör, ungewöhnlich klare Kontur, herrlicher Extrakt und exorbitante Reichhaltigkeit sind der Stoff, aus dem Legenden entstehen. 
Es ist nicht glaubhaft, dass dieser Wein aus einem Jahrgang wie 1997 stammt. Eine Glanzleistung und ein großartiger Ausdruck dieses magischen Terroir. Er dürfte sich als legendär erweisen.

Großer Stoff für noch sehr bescheidene Knete. Wer ihn noch nicht im Keller hat, sollte es jetzt tun oder für immer lassen. Dieser Wein kann nur teurer werden. Wer davon keine großen Bestände hat, sollte noch 2-3 Jahre warten, da er sich z.Zt. im großen Bdx-Kelch ständig mehr öffnet.

Sollten für einen vorhandenen Ausone noch Mittrinker gesucht werden - bitte vertrauensvoll an mich wenden.<br><br>94<br><br>Verkostet am 17.12.2005 von freak und andere]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château Latour 1991, Château Latour, Bordeaux-Pauillac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=6400</link>    
    <pubDate>Wed, 14 Dec 2005 11:45:11 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Titel:
1991er Château Latour
Beschreibung:
Diejenigen unter den Bordeaux-Enthusiasten, mit denen ich häufiger Kontakt habe, wissen, dass ich die 1991er zum großen Teil weit höher schätze als es die großen Weingurus offenbar tun. Aber: bekanntlich muß ich ja meine Weine selbst trinken, würde mir auch verbitten, dass Robby jr. oder der Erzengel das für mich erledigen... 
Die abweichenden Einschätzungen beruhen wohl darauf, dass ich weder ein "Konzentrations-", noch ein "Tannin-Masochist" bin.
Zum Heiligabend habe ich einen 91er Latour aufgemacht:
Dunkeles Grantrot mit deutlicher Aufhellung am Rand; volles, reifes Bukett mit Cassisfrucht, Gartenkräutern, Süßholz und einer Spur kaltem Rauch.
Zutaten:
Im Geschmack wiederum Cassis, Preiselbeere, Zimt, etwas Tabak/Zigarre, feine, seidig-polierte Tannine, präsente, aber nicht dominante Säure. Der Wein ist gut gereift, sicher in der Phase seiner besten Trinkreife mit wenigstens noch 5 - 10 Jahren Zukunft. Nicht besonders konzentriert, aber hochfein-elegant. Schöner, recht ausgeprägter Nachhall mit Schlehe-Mandel im Rückaroma. RP gibt 89 Points; auf meiner persönlichen Punkteskala (und im Vergleich u.a. zum Poujeaux 86, dem er ebenfalls 89 Pt. gibt, den ich aber immer nur bei 85 - 87 erlebt habe) überschreitet er mühelos die 90er  Schwelle und kommt bei 92 Punkten zum Stehen. Ein Wein absolut nach meinem Geschmack!
Zubereitung:
w.K.
Anzahl Personen:
24.12.2003 - @manubi & Standortkommandantin
Zubereitungszeit:
1 1/2 Stunden dekantiert - o.k.


Quelldatei: 1991er Château Latour manubi (Manfred Nusbaum) 24.12.03.htm

Hallo Manfred, tolle Prognosse am 24.12.2003 der Wein hat sich weiter verbessert!! Hat noch immer das DOPPELHERZ lange dekantieren schadet auf keinen Fall. Schöne Frucht, Langer Abgang was möchte man mehr. Absolute Kaufempfelung. Getrunken 10.12.2005<br><br>94<br><br>Verkostet am verschieden. von freak und andere.]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château Mouton Rothschild 1991, Château Mouton Rothschild, Bordeaux-Pauillac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=6399</link>    
    <pubDate>Wed, 14 Dec 2005 11:37:57 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Titel:
1991er Château Mouton Rothschild
Beschreibung:
Parker läßt bekanntlich in seinem Standardwekr „Bordeaux“ kaum ein gutes Haar am 91er Mouton: ...Die anfängliche Fülle erstickt sofort unter ungeheuren Mengen Tannin..., und: ...deshalb wird er vermutlich nach 10 bis 15 Jahren Aufbewahrung ausgezehrt sein. Nichts von alledem, Mr. Parker, statt dessen:
dekantiert ca. 16,00 Uhr, der obligate erste Schluck zeigt schon, dass von den „ungeheuren Mengen Tannin“ nur fein polierte Reste übrig sind. Nach 3 Stunden zeigt er ziemlich helles purpur-granatrot mit deutlich hellem Rand, in der Nase Cassis, Rauchfleisch, Gartenkräuter (Majoran?), Zedernholz, im Geschmack entgegen den Mr. Parker geweckten Erwartungen viel Frucht (Cassis, komischerweise erinnern mich einige Geschmackskomponenten an Weißwein - Aprikose, Birne, Quitte), das typische Mouton-“lead pencil“, ein schmeckbarer, polierter Rest von getoastetem Eichenholz, präsente, aber keineswegs störnede "weinige" Säure und ein minutenlanger Abgang mit Cassis-Bleistift-Geschmack. Fazit: Auch Mr. Parker hat Anspruch auf Irrtum, und: es gibt durchaus Weine, die für 1/3 des Preises vergleichbaren Genuß bieten. Aber: da steht eben nicht „Château Mouton-Rothschild“ auf der Flasche...(nicht wahr, oli bei Ch. Margaux ist das ganz ähnlich!)


Quelldatei: 1991er Château Mouton Rothschild manubi (Manfred Nusbaum) 12.02.02.htm

Hallo Manfred in der TAT ein toller Wein hat auch in Wiesbaden am 10.12.2005 erfreut.

Noch immer ein Knüppel deshalb 12 Sunden dekantiert!!! Aber die Frucht hat er nicht verloren er ist Genuß pur.<br><br>94<br><br>Verkostet am verschieden von freak und andere.]]></description>
  </item>
</channel>
</rss> 
