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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von Oberpfälzer</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Tue, 05 May 2026 19:30:39 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Tue, 05 May 2026 19:30:39 +0200</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Chateau Senejac 2010, Chateau Senejac, Bordeaux - Haut-Médoc, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77395</link>    
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 23:18:06 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[30.04.2026
Hat sich in den 3 Jahren etwas weiter entwickelt ohne für mich an seiner Faszination verloren zu haben. Die Nase jetzt voll offen, laut mit voller Frucht, feinröstigen Holzanklängen, würzig, etwas Mandelaromatik und Mineralik.
Am Gaumen jetzt gut schmelzige Gerbstoffe mit noch Grip am Gaumen. In der Mitte kommt er mir jetzt etwas flacher daher. Auch etwas süß und modern wirkend. Im Abgang beinahe ewig. Letztlich einer der CB´s, bei den es sich lohnte, auch einige Jahre gewartet zu haben. 90 OpfP

05.02.2023
Nase: etwas zurückhaltend aber klare, wunderschöne Aromatik nach reifen dunklen Beeren, feinen ätherischen und röstigen Noten. Letztlich nehme ich auch etwas Mandelaromatik und feine Vanille war. Toller Auftakt.

Gaumen: Es geht in gleichem Maße weiter mit ähnlicher Aromatik. Dazu gesellt sich eine prägnante Säure, die mit dem klar süßen und saftigen Schmelz sehr harmoniert und damit wirkt der Wein gut strukturiert. Mittlerer Körper mit viel Extrakt und eher kühl wirkend. Tannine sind noch vorhanden und zeigen etwas körnigen Grip. Recht vielschichtig und harmonisch und ja, schon etwas rustikal aber das kann man ihm verzeihen, weil er unglaublichen Charme zeigt. Im Abgang sehr lang und auch der Nachhall ist klasse. 

Insgesamt ein beeindruckender Cru Bourgeois, den ich möglicherweise in seinem optimalen Zustand aufgezogen habe. Zeigt Biss, ausreichende Kraft und mit seiner reifen Saftigkeit, Vielschichtigkeit und Ausgewogenheit fördert er einen hohen Trinkfluß. Klare Empfehlung und wohl dem, der geduldig gewartet hat. 92 OpfP<br><br>90<br><br>Verkostet am 05.02.2023 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Sir Passo Toskana Rosato 2023, Poggio Lauro, Toskana, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84776</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 20:03:02 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Nase: wunderschön vielschichtig, orange Frucht und noch mehr floral, auch etwas schiefer-mineralisch. Einfach toll.
Gaumen: sehr ausgewogen mit frischer Säure und schöner Fruchtsüße. Zeigt auch Struktur und sehr schönes Süße-Säure-Spiel. Aromatik analog zur Nase mit zusätzlich leicht herber Grapefruitaromatik. 
Abgang: Gut mittlere Länge und sehr animierend für einen weiteren Schluck.
Fazit: Für den aufgerufenen Preis, und nicht nur dafür, ein must-buy. Überzeugt mich mit einer tollen Vielschichtigkeit und Frische. Einfach ein toller Rose - in seiner Preisklasse m.E. unerreicht.<br><br>90<br><br>Verkostet am 21.12.2025 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Piesporter Goldtröpfchen Spätlese 2005, St. Urbans-Hof, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=16520</link>    
    <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 19:00:20 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[5.9.2025:
Nase: kräftig, vielschichtig nach Birne, Apfel, leichte Kräuterwürze und etwas Mineralik sowie tollen, feinen Reifenoten. Sehr animierend.

Mund: voluminöser Extrakt, reife Süße die von einer sehr feinen und lebhaften Säure getragen wird. Sehr gut strukturiert bei toller Ausgewogenheit und geschmeidigem Mundgefühl. Aromen nach Rosinen, etwas herber Apfel, feinen Reifenoten.

Abgang: sehr langer Abgang mit klasse Nachhall.
94 OpfP für diese wunderbar gereifte und doch noch so frische Spätlese.


4.5.2007:
Nase: etwas verschlossen, hochfein, vielschichtig nach Steinobst, Apfel, Mineralik.

Mund: voluminös, wuchtige Süße, dazu passende, rassige Säure, die sehr harmonisch eingebunden ist. Sehr harmonisch und nach einigen Stunden Luft elegant wirkend, vielschichtig mit Aromen wir oben beschrieben. Im Hintergrund auch herbe Gerbstoffe, die mit der Fruchtsüße einen schönen Spannungsbogen bilden. Beinahe unendlicher Abgang. 93+ OpfP mit Potenzial bis 95, wenn die Nase wieder aufmacht und die Eleganz und Komplexität durch Reifung vollendet sein wird.<br><br>94<br><br>Verkostet am 04.05.2007 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Evmolpia 2022, Tsarev Brod, Sonstige, Bulgarien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=83707</link>    
    <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 22:07:50 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Nase: Sehr kräftig und vielschichtig nach Kirschen und dunklen Beeren, etwas ätherische Würze und dunkle Schokolade. Auch etwas Holz vernehmbar. Sehr guter, animierender Auftakt.

Gaumen: Recht kräftig mit mittlerem Extrakt. Fruchtige Extraktsüße passt sehr gut zur frischen Säure, wirkt schmelzig. Gut strukturiert. Etwas staubige und körnige Tannine. 

Gesamt: Harmonisch und wiederum vielschichtig ähnlich der Nase mit einem etwas röstig-herben Touch. 

Abgang: gut mittellang mit sehr langem Nachhall.

Mein Fazit: Ein modern wirkender, sehr gut gemachter Rotwein, der schon etwas gehobenes Niveau zeigt. Andererseits aber auch keinen besonderen, auffälligen Charakter. Den kann man vermutlich einer breiten Gästeschar sehr gut anbieten, da er vermutlich kaum jemanden enttäuschen und viel Zustimmung finden wird. Der Normalpreis von 19,99€ scheint mir schon etwas hoch gegriffen, der Sonderpreis von 9,99€ für mich ein ausgezeichneter Preis.<br><br>90<br><br>Verkostet am 30.06.2025 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Gran Reserva 904 2007, La Rioja Alta, Rioja, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=83168</link>    
    <pubDate>Fri, 18 Apr 2025 22:29:13 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[18.04.2025
Nase: Ein "Nasenwein" erster Klasse, laut, komplex nach dunklen Waldbeeren, Waldboden, ätherische Aromen, Leder, Würze und etwas Röstaromen. Was für ein toller Auftakt.

Gaumen: Gut mittlerer Extrakt und Körper; tolle reife Säure die sich adrig über die Zunge zieht; trocken mit leichter, wunderbar passender Extraktsüße. Noch leichter Grip durch feinkörnige Tannine. Sehr gute Struktur. Sehr harmonisch und wiederum komplex wie in der Nase. Sehr langer Abgang mit großem Nachhall. 

Gesamteindruck: Für mich ein erstklassiger, klassischer Rioja im besten Alter, der nicht durch geschliffene Samtigkeit trumpft sondern mit Rasse, etwas Ecken und Kanten und mächtigem Charakter und dennoch sehr ausgewogen ist. Ich vermute, dass er noch viele Jahre genossen werden kann, sofern der Kork mitspielt (Kork war etwa 90% durchnässt). 95 OpfP<br><br>95<br><br>Verkostet am 18.04.2025 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Clos du Jaugueyron 2009, Clos du Jaugueyron, Bordeaux - Haut-Médoc, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=82919</link>    
    <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 23:02:35 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[März 2025:
Nase: Sehr kräftig und komplex mit schöner dunkler Frucht, feinen Röstaromen, Holz, etwas Leder und schöner Würze. Wow - ein cooles Pfund.

Gaumen: Kräftiger Körper ist sehr gut begleitet vom voluminösen Extrakt, sehr lebhafte Säure und reife Textur, präsente Struktur; harmonisch und mit seiner körnigen Stoffigkeit auch etwas rustikal wirkend; abgeschliffene Gerbstoffe; vielschichtig mit reifer Frucht, röstigen Holzaromen, herber Würze.

Abgang: sehr lange mit "ewigem" Nachhall. 

Ist vermutlich aktuell in Höchstform.<br><br>93<br><br>Verkostet am 04.03.2025 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Muntada 2010, Domaine Gauby, Languedoc-Roussillon, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=82857</link>    
    <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 22:30:29 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[27.02.2025:
Über 4h genossen; gewinnt an Komplexität mit etwas Luft.

Nase: sehr kräftig und sehr komplex. Kirsche und rote Beeren, Mineralik, Würze, Edelholz, Kaffee-Nuancen, etwas Leder. Mal zeigt sich die eine Note etwas stärker und Augenblicke später die andere. Tolle, reife, komplexe Nase.

Gaumen: Trocken mit mineralischem Extrakt und recht lebhafter (aber auch feinen) Säure, bei "nur" 13,5% alc. in 2010 und im Süden - wie geht denn das? Und dann kommt noch eine sehr präsente Struktur hinzu. Die feinkörnigen Gerbstoffe zeigen noch etwas Grip. Sehr harmonisch bis elegant und wiederum recht komplex wobei die rote Frucht, etwas Edelholz und feine Röstaromen die Oberhand behalten. Vielleicht vermag man schon erste Reifenoten wahrnehmen, bin mir aber unsicher, da es auch Fassnoten sein könnten. Zu den o.g. Aromen gesellt sich auch ein leicht süßer Kern, ähnlich wie ich diesen bei einigen Grand Cru´s aus dem Burgund kenne. 

Abgang: Auch hier lässt er sich nicht lumpen und verwöhnt mit einem großen Abgang und ebensolchen Nachhall. 

mind. 95 OpfP
<br><br>95<br><br>Verkostet am 27.02.2025 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bienenberg Spätburgunder GG 2008, Bernhard Huber, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=35817</link>    
    <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 18:49:17 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[24.01.2025
Nase: kräftige, reintönige, vielschichtige Nase. Burgundisch mit roter Frucht (Beeren, reife Kirsche), feinstes Edelholz leicht röstig aber unglaublich fein, mit Luft etwas mineralisch; sehr elegant - verspricht sehr, sehr viel.

Gaumen: gut mittlerer Extrakt und Körper. Recht lebhafte Säure, aber ultrafein. Wird mit Luft etwas rassiger. Etwas Extraktsüße, die mich an GC aus dem Burgund erinnert. Präsente Struktur. Vielschichtig wie die Nase. Noch Nuancen an samtigen Tanninen. Sehr elegant wirkend. Sehr langer Abgang mit ebensolchem Nachhall.

Fazit: Ein Traum-Pinot noir eher burgundischer Stilistik aber doch eigenständige Terroiraromatik. Dennoch, für mich ein großer Pinot, der es mit vielen GC aufnehmen kann.

20.11.2011
klarer am Gaumen als der 2009er, sonst ähnlich mit unendlichem Abgang. Gar noch ein Pünktchen mehr als der 09er. Klasse. 95 OpfP<br><br>95<br><br>Verkostet am 20.11.2011 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese *** 1994, Christoffel Jr., Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=21473</link>    
    <pubDate>Fri, 27 Dec 2024 20:40:23 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[21.10.2007:
Nase: kräftig bis laut, sehr vielschichtig nach sehr reifen exotischen Früchten, Apfel, Anflug des typischen Christoffelstinkers, der sich aber stark in Grenzen hält.

Mund: Sehr voluminös, fruchtige Süße, lebhafte bis rassige Säure. Sehr harmonisch, vielschichtig. Klare Mineralik. Sehr lang. 92 OpfP.

09.03.2008:
hat mich heute gar noch mehr beeindruckt. Ein Wolf im Schafpelz. Recht voluminös, rassig, sehr harmonisch und richtig lang. Ein Charakterwein! 93 OpfP

21.05.2010:
Laute, vielschichtige Nase nach süssen Erdbeeren, Apfelkernen und kräftiger Schiefermineralik. Am Gaumen sehr voluminös, beinahe wuchtige Süsse, sehr rassige Säure, noch etwas körnige Gerbstoffe; das ganze harmonisch wobei die Säure schon etwas hervorsteht und wiederum vielschichtig nach Erdbeeren, etwas Minze, herber Mineralik. Rustikal aber mit viel Charakter. Sehr sehr langer Abgang. 93 OpfP.

26.12.2024
er hat sich in den letzten 14 Jahren schon verändert. Schon die dunkel-goldgelbe Farbe zeigt es an. In der lauten Nase schon etwas Firniss aber absolut ok. Am Gaumen recht extraktreich, vielschichtig, moderate Säure wahrnehmbar, (nur) gut strukturiert, sehr harmonisch. Grosser Abgang. Eine edel gereifte, wunderschöne Auslese.<br><br>Verkostet am 21.05.2010 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande 1994, Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande, Bordeaux-Pauillac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=43701</link>    
    <pubDate>Fri, 27 Dec 2024 20:28:33 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[26.12.2024
Das Entkorken war, wie so oft bei reifen BDX, eine kleine Herausforderung. Ganz zuletzt brach etwas vom 90% durchnässten Korken ab und ich musste dann ein Sieb verwenden. Anschließend 15 ++ min. Luft gegeben. Im Glas leicht wässriger Rand, mit etwas orangem Ton. Man sieht ihm das Alter insbesondere dann an, wenn nur noch eine Neige im Glas ist. 

Die Nase recht ähnlich wie bei meiner u.g. Beschreibung von 2017. Nase macht so richtig Spaß, ist beinahe laut. Liebstöckel hält sich im Hintergrund und die rotbeerigen, edelholzigen, leicht ätherischen Aromen sowie etwas Waldboden kommen sehr schön zur Geltung.

Am Gaumen gefällt er mir mit seinem eher schlanken Körper, mittleren Extrakt und vielschichtigen Aromatik ähnlich der Nase, wobei die Röstaromen zwar fein aber ausgeprägter sind. Er zeigt sich harmonisch bis auf etwas Schärfe, die durch die leichte süß-fruchtige Aromatik zumindest etwas im Zaum gehalten wird. Gut strukturiert mit einer passenden Säure. Gerbstoffe sind immer noch leicht zu spüren (Backen und Gaumen), sind leicht körnig, trocken. Im Abgang sehr lang mit großem Nachhall.

Insgesamt erfüllt er voll meine Erwartung. Habe wohl eine gute Flasche aufgezogen. Ein Charme-Bolzen war der Wein aus diesem Jahrgang noch nie und ist es auch heute nicht. Er ist jedoch toll gealtert. Für so manche kann die Schärfe und damit das Mundgefühl ein NoGo sein. Mir gefällt die Schärfe auch nicht wirklich, aber ich schätze seine restliche Klasse sehr wohl, denn die Nase, Aromatik, Abgang und Alterungsfähigkeit sind für mich erste Sahne. Ergo, wohl nur etwas für Liebhaber / Freaks.

23.09.2017
1+ Stunde belüftet, undekantiert.
In der Nase weiterhin kräftig und sehr vielschichtig nach Beeren, Liebstöckel, Edelholz aber auch etwas animalisch-ledrig und ätherisch. Am Gaumen gut mittlerer Extrakt; sehr lebhafte Säure, mürbe Tannine die doch noch etwas körnigen Grip zeigen und auch etwas trocken wirken; sehr gute Struktur. Sehr harmonischer Gesamteindruck mit kühler, vielschichtiger Aromatik analog Gaumen, die auch etwas Reife zeigt. Sehr langer Abgang. 

Klasse, nicht Eleganz betonend aber auch nicht rustikal, 93 OpfP

09.11.2013
Kräftige, vielschichtige, kühle Nase mit würzigen, fruchtigen und leichten Lederaromen.

Am Gaumen voluminös, lebhafte Säure (nicht so rassig wie in früheren Flaschen) die sich mit wunderschönen Adern zeigt, sehr gute Struktur; sehr harmonisch und vielschichtig mit langem Abgang. 

Schon mehrfach im Glas gehabt mit zum Teil recht abweichenden Wertungen zwischen 88 OpfP (unbelüftet) bis hin zu 94 OpfP. Diesesmal die goldene Mitte getroffen. Dabei klar besser als "Pichon Baron". 91 OpfP
<br><br>90<br><br>Verkostet am 26.12.2024 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Beaujolais L'Ancien 2021, Terres Dorées, Beaujolais, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=81463</link>    
    <pubDate>Fri, 26 Jul 2024 22:05:28 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Laute Nase nach eicht süßen, roten Früchten, etwas Weingummi und den typischen mineralisch-erdigen Gammay-Noten. Das passt für mich.

Am Gaumen dominieren etwas die mineralisch-erdigen Gammay-Noten mit durchaus Herbe, recht frische Säure gibt Spannung und Struktur, mittlerer Körper, leicht körnige Tannine mit Grip und dennoch auf der feinen Seite, ausgewogen mit wahrlich sehr langem Abgang und Nachhall. 

Ich sehe noch keine Eile für den weiteren Genuss. Für mich ein sehr guter Basis-Beaujolais.<br><br>88<br><br>Verkostet am 26.07.2024 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Lilian Ladouys 2020, Chateau Lilian Ladouys, Bordeaux- St.Estephe, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=80045</link>    
    <pubDate>Sun, 18 Feb 2024 22:54:14 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet zuhause über mehrere Stunden:

Nase: intensiv, sehr rotfruchtig nach Kirsche und Beeren, auch etwas Mandel und feine Würze, wunderschöne leichte Holztöne und auch etwas wirklich feines Leder. Typisch Jungwein, sehne mich nach der Reife, die er in Jahren zeigen wird.

Gaumen: Gut mittlerer Extrakt, recht kräftiger Körper, wieder schöne, derzeit dominante leicht süße rote Frucht die mit feinem aber klar röstigem Edelholz und einer beeindruckenden Tanninherbe begleitet wird. Schöne elegante Feinkörnigkeit, wirklich feines Tannin. Wirkt elegant. Sehr harmonisch, aber weit weg von seiner Reife.

Abgang: mittlerer - langer Abgang.

Kann man jetzt schon gut antrinken aber er ist im Babystadium. Werde ihn nun ein paar Jahre weglegen. Sehe hier kein Risiko dabei. 
<br><br>92<br><br>Verkostet am 18.02.2024 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château Leoville Barton 2002, Château Leoville Barton, Bordeaux - St. Julien, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=46044</link>    
    <pubDate>Mon, 14 Aug 2023 22:53:22 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[13.08.2023
Bouteille-Füllstand: into neck - high fill
Überraschung schon beim Aufziehen: Kork nahezu perfekt, nur wenige mm eingefärbt.
In der eleganten, komplexen Nase tolle kühle ätherische Noten, dunkle Beerenfrucht und edles Holz, leichte Noten nach Waldboden und Leder. 
Am Gaumen wunderschön gereift mit noch leichtem Gripp. Hat sich im Vergleich zu 2014 nur leicht verändert mit etwas reiferer Aromatik und abgeschmolzenen Gerbstoffen. Zeigt noch viel Frucht und rauchige Edelholzaromatik und ätherische Noten. Säure 1a. Zunächst etwas herbe Schärfe die mit Luft abklingt. Insgesamt sehr harmonisch und strukturiert. Ewiger Abgang. Klasse 2002er, der nicht müde wird, gar noch etwas Luft schätzt. Hervorragend und für den Jahrgang groß. 94/100 OpfP (18,5/20). 

10.05.2014:
Nase: Kräftig, vielschichtig mit wunderschöner dunkler, kühlen Frucht; elegant.
Gaumen: Gut mittlerer Extrakt; lebhafte Säure, die klare feine Adern zeigt; zunächst recht kompakt und mit Luft immer mehr Raum und Finesse zeigend; maskulin, kühl; sehr harmonisch, vielschichtig mit einer wiederum tollen leicht rauchigen Note sowie Edelholz, dunkle Beeren; sehr langer Abgang. 93 - 94 OpfP. Benötigt noch Luft und bleibt anschliessend auf für mich überraschend hohem Niveau stabil. Was für ein tolles Ergebnis aus diesem Jahrgang.<br><br>94<br><br>Verkostet am 13.08.2023 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[For unto us a child was born 2008, Jürgen von der Mark, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=78518</link>    
    <pubDate>Sat, 17 Jun 2023 20:18:38 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Farbe: Schon ins bräunlich-ziegelrot gehend und damit seine Reife anzeigend.
Nase: Wow, expressiv und recht komplex nach roten Beeren, würzig, etwas Mandel, ganz leicht nach reifem Holz.
Gaumen: typischer mittlerer Extrakt und Körper, sehr ausgewogen mit sehr guter Säure und Extraktsüße, abgeschmolzene Tannine und dennoch leicht körnig/stoffig, recht komplex und in der Würze zeigt sich sogar etwas Rosmarin. 
Abgang: sehr lang mit großem Nachhall.

Fazit: Ein wunderschön reifer Pinot, der durchaus burgundische Züge hat und mir ausgezeichnet gefällt. Würde ihn wohl nicht mehr viele Jahre auf diesem Niveau geben und am besten jetzt aufziehen.<br><br>92<br><br>Verkostet am 17.06.2023 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Niederberger Helden Riesling Auslese (Lange Goldkapsel) 2006, Schloss Lieser, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=75280</link>    
    <pubDate>Sun, 10 Apr 2022 20:11:10 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die expressive Nase zeigt an, wo die Reise hingeht - in das Reich der großen Weine. Fruchtaromen nach Orangen, Rosinen, Honig blitzsaubere Botrytis und im Hintergrund auch Schiefer.
Am Gaumen wuchtig-schwere Süße die aber wunderbar begleitet wird durch eine lebhafte und feine Säure. Sehr voluinöser Extrakt. Tolle Balance. Recht vielschichtig, da hier neben o.g. Aromen noch klarer die Mineralik zum Vorschein kommt. Sehr langer Abgang der etwa 1 min. nachhallt. Auch am darauffolgenden Tag beinahe unverändert.

Eine große Auslese aus einem schwierigen Jahr, in dem so manchem Winzer die Beeren regelrecht wegfaulten. Mich begeistert die vorhandene Säure, ohne die diese Auslese recht pappig wirken würde. Für mich eine große Auslese.<br><br>96<br><br>Verkostet am 10.04.2022 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Le p`tiot Roukin 2016, Anne & Jean-Francois Ganevat, Cotes du Jura, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=75231</link>    
    <pubDate>Sat, 02 Apr 2022 22:07:52 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Tolle, sehr kräftige, vielschichtige Nase, die zunächst stark nach Burgunder erinnert mit wunderschöner roter Beerenfrucht, später auch Weingummi, steiniger Boden.
Am Gaumen mittlerer Extrakt, reife Süsse, rassige aber recht feine Säure mit präsenter Struktur. Sehr feinkörnige Gerbstoffe. Sehr harmonisch und recht vielschichtig mit wiederum roter Beerenfrucht und feinätherischer Aromatik, leicht röstig und nassem Stein. Sehr langer Abgang.
Ein grosser, rassiger, feiner Gammay<br><br>94<br><br>Verkostet am 02.04.2022 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Barolo 'Monvigliero' 2007, Comm. G.B. Burlotto, Piemont, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=74903</link>    
    <pubDate>Tue, 22 Feb 2022 20:27:45 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v61026_IMG_5412.JPG" alt="" /><br />Nase: intensiv und vielschichtig nach roten Beeren, Nuancen an Harz, Jod, Würze und etwas Schärfe; alles sehr harmonisch und animierend.
Gaumen: mittlerer Extrakt und damit die Analogie nach Burgunder sehr passend, wenn da nicht die Schwere wäre; Alkohol klar spürbar und für mich etwas zu viel. Auf seiner Haben-Seite aber auch die sehr feinkörnigen Gerbstoffe, trotz Alkohol sehr elegante Art und die tolle Aromatik mit roten Beeren, feinröstigem Holz, etwas Kaffee und leicht-ätherischen Noten. Recht frische und sehr feine Säure. Harmonisch mit viel Eleganz, nur der Alkohol stört mich.
Abgang: sehr lang mit ebensolchem Nachhall, der vom Alkohol getragen wird.
Eigentlich ein ganz toller Barolo, der bei weniger Alkohol wahre Begeisterung bei mir hervorrufen würde. Die alkoholische Schärfe raubt ihm einige OpfP, so sind es max. 92. 
Für damalig kundenfreundliche 28€ ein guter Gegenwert, heute leider selten und völlig abgehoben.<br><br>92<br><br>Verkostet am 22.02.2022 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Clerc Milon 2002, Chateau Clerc Milon, Bordeaux-Pauillac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=74901</link>    
    <pubDate>Sun, 20 Feb 2022 21:42:37 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Glas rubinrot mit leicht wässrigem ins orange gehenden Rand. Schöne Kirchfenster aufbauend.

Nase: sehr intensiv, vielschichtig nach Waldbeeren, fein-ätherisch, Edelholz, leicht röstig aber alles auf der feinen Seite. Toll und sehr animierend.

Gaumen mittlerer Körper und beinahe voluminösem Extrakt; frisch mit lebhafter Säure, die sehr ausgewogen zur reifen Extraktsüsse steht; recht präsente Struktur mit schönem Süsse-Säure-Spiel; Aromen wie die Nase mit hier leichtem Übergewicht an feinen Röstnoten aber auch klarer Frucht und Edelholz. Immer noch Tannin vorhanden, das leichten Grip zeigt und etwas herb wirkt. Die wunderschöne saftige Frucht verzeiht aber alles. Recht eleganter Charakter. 

Im Abgang mittellang mit sehr langem Nachhall.

Hat meine Erwartung klar übertroffen. Eventuell habe ich auch eine besonders gute Flasche erwischt und den richtigen Moment. Ein toller, ausgezeichneter Wein aus dem nicht leichten Jahrgang. Klassisch, kein bisschen fett oder schwer und eine insgesamt sehr feine Art.<br><br>92<br><br>Verkostet am 20.02.2022 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Graacher Domprobst Riesling Auslese feinherb *** 2005, Markus Molitor, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=74733</link>    
    <pubDate>Sat, 29 Jan 2022 19:43:04 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[29.01.2022:
Was für eine tiefe, goldgelbe Farbe. Das lässt viel vermuten. 
In der expressiven, vielschichtigen Nase kommen Aromen nach Rosinen, Honig, Mandarine, Zitrus und feiner Mineralik zum Ausdruck. Zwischendurch nehme ich auch Kräuter wahr. 
Am Gaumen sehr extraktreich, reife Süße, sehr feine Säure, kräftiger Körper mit Finesse und Spiel; recht elegant wirkend; wiederum reife orange Fruchtaromatik mit klarer Mineralik und deutlicher aber feiner Herbe. 
Im Abgang beinahe ewig anhaltend.

Gesamt: Eine mächtige feinherbe Auslese die beinahe sprachlos macht. Für mich mindestens 95 OpfP.<br><br>95<br><br>Verkostet am 29.01.2022 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Muntada 2008, Domaine Gauby, Languedoc-Roussillon, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=71430</link>    
    <pubDate>Sat, 16 Oct 2021 21:26:00 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[16.10.2012:
Auch heute begeistert der Muntada mit seiner Feinheit, Struktur, Frische und Harmonie. In der Nase diesmal nicht mehr ganz so intensiv aber dafür recht komplex mit zusätzlichen feinen Holzaromen. Dafür ist der Abgang noch einen Tick besser, da noch länger mit einem grossen Nachhall.


26.09.2020:
Nase: sehr intensiv, vielschichtig nach Beeren, feinätherischen und mineralischen Aromen mit dazu passenden feinen Holzaromen, die das Ganze wunderbar untermalen.
Gaumen: Tolle Aromatik, etwas dunkler als in der Nase mit zusätzlich feinen Röstaromen, dicht, samtige Gerbstoffe mit etwas trockenem Grip, kräftige feine Säure die klasse gepuffert wird mit leichter Extraktsüsse. Dennoch recht trocken. Kräftig. Ausgezeichnete Struktur mit toller Finesse.
Abgang: Langer Abgang mit ordentlichem Nachhall
Gesamt: Ein ganz feiner, samtiger, eleganter Riese. Südliche Charakteristik mit viel Kühle. Ein grosser Wein.
Kann auch noch lagern.<br><br>97<br><br>Verkostet am 26.09.2020 von Oberpfälzer]]></description>
  </item>
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