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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von manubi</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Tue, 05 May 2026 17:58:51 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Tue, 05 May 2026 17:58:51 +0200</lastBuildDate>
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  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Alte Reben trocken 2018, Weingut Maximin Grünhaus; Mertesdorf, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77382</link>    
    <pubDate>Sat, 04 Feb 2023 20:37:01 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Aus dem Heißjahr 2018. Konzentriert, mineralisch, exotische Frucht, Honig, prägnante Säure, im Abgang leichtes, nicht störendes Bitterl. Es steht zwar "trocken" auf dem Etikett, aber sensorisch ist er deutlich im Bereich halbtrocken/feinherb. Tut dem Trinkgenuss aber keinen Abbruch.<br><br>90<br><br>Verkostet am 04.02.2023 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Cantemerle 2001, Chateau Cantemerle, Bordeaux - Haut-Médoc, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77364</link>    
    <pubDate>Tue, 31 Jan 2023 21:56:00 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Wie man das bei einem gereiften Bordeaux aus einem mittleren Jahr durchaus machen kann: Korken raus und ins Glas. Immer noch ziemlich dunkel rubin-granatrot, leichter Wasserrand. Die Nase ist nicht spekalutär, etwas Cassis, Zimt, leicht Ingwer, etwas rote Früchte.

Transparentes, "knuspriges" Geschmacksbild, spontan eine Anmutung von Studentenfutter, Milchschokolade, Zimt, Dörrpflaumen, der Scholz´sche Dooppelwumms ist ganz weit weg, aber das gute Elternhaus ist unverkennbar. Tannin seidig eingebunden. Säure harmonisch, langer, harmonischer Nachhall, am längsten bleibt eine Rote-Beete-Note auf der Zunge.<br><br>88<br><br>Verkostet am 31.01.2023 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château Le Reysse 2016, Stefan Paeffgen, Bordeaux - Medoc, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77324</link>    
    <pubDate>Wed, 25 Jan 2023 00:28:55 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Schwarz-Purpur mit Violettschimmer. Bouquet mit Marzipan, schwarzen Früchten und Noten von Schokolade und Espresso. Dazu kommen Düfte von Süßholz und Heidelbeeren. Kurz nach dem Öffnen wirkt er abweisend und kratzig. Nach 2 Stunden beginnt er sich zu öffnen. Schwarzfrucht im  Überfluss. Aber auch die Schokonote ist präsent. Die Tannine sind inzwischen gut integriert und im Einklang mit der Struktur, die allerdings einen kleinen Säurekick gut vertragen könnte.<br><br>91<br><br>Verkostet am 25.01.2023 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Deidesheimer Kieselberg Riesling trocken Großes Gewächs 2020, Reichsrat von Buhl, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77312</link>    
    <pubDate>Sun, 22 Jan 2023 16:46:26 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v77311_Kieselberg_GG.jpg" alt="" /><br /><img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v77312_Kieselberg_GG.jpg" alt="" /><br />Den Ansprüchen des hauseigenen Datenblattes wird er nicht ganz gerecht. Dazu ist er ein wenig zu deutlich "Everybodys Darling". Wie bei von Buhl´s GGs üblich, extreme Ertragsreduzierung auf 30 hl/ha. Das kommt der Konzentration zu Gute. Trotzdem, gegenüber einem Ungeheuer, einem Pechstein oder einem Jesuitengarten (das Kirchenstück zu probieren hatte ich bisher keine Gelegenheit) sind die Konturen weich, etwas verwaschen.

Nase Tabakanklänge, Rosinen, eine Spur Rum, etwas Anis/Fenchel. Geschmack: Mirabellen, mit Kreide gepudert, auf jeden Fall reduzierte Frucht, etwas, was mich an frische Pak-Choi-Stiele erinnert, nicht differenzierbare Trockenfrüchte. Säure sehr zurückgenommen, könnte einen Tick mehr vertragen.<br><br>91<br><br>Verkostet am 21.01.2023 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Deidesheimer Kieselberg Riesling trocken Großes Gewächs 2020, Reichsrat von Buhl, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77304</link>    
    <pubDate>Sat, 21 Jan 2023 21:24:38 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Den Ansprüchen des hauseigenen Datenblattes wird er nicht ganz gerecht. Dazu ist er er wenig zu deutlich "Everybodys Darling". <br><br>91<br><br>Verkostet am 21.01.2023 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Forster Riesling 2021, Reichsrat von Buhl, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77291</link>    
    <pubDate>Thu, 19 Jan 2023 19:58:25 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Die Moselaner Winzer sprechen, wenn sie einen im landläufigen Sinn vollmundigen Wein zwischen den Zähnen haben, von einem "Maul voll Wein".

Beim von Buhl "Forster 2021" handelt es sich zweifellos um ein solches. Im Glas glanzhell, ganz leicht strohgelb, In der Nase Zitrusfrucht und Kräutergarten. Im Mund dominieren verschiedene Zitrusfrüchte, Sternanis, ein Anflug von Melisse. Nicht knochentrocken, Rz schmeckbar, aber nicht störend. Unwahrscheinlich trinkanimierend. Trotz Aufteilung in kleinste, eben mundfüllende Schlücke (oder wäre "Schlucke" eher korrekt?) ist die Flasche nach 3 Stunden leer. . . 
Säure und Restsüße sehr gut balanciert. Insgesamt große Harmonie. Auf Weinen wie diesem beruht der legendäre Ruf der Mittelhaardt.

Gekauft am letzten Tag der Gültigkeit der alten Preisliste für € 12,90 /Fl. Hätte ich nur 3 Kisten statt der einen geordert . . .<br><br>88<br><br>Verkostet am 19.01.2023 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Deidesheimer Riesling 2020, Reichsrat von Buhl, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77254</link>    
    <pubDate>Fri, 13 Jan 2023 20:37:07 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Nachdem ich die 12 Flaschen 2019er mit großem Genuss endverwertet hatte ist inzwischen der Nachfolgejahrgang 2020 eingetroffen.

Bei grundsätzlich gleicher Grundrichtung übertrifft der 2020er den Vorgänger in fast allen Punkten: die  Harmonie ist noch ein My perfekter, die Frucht ein klein wenig ausdrucksstärker, die Kräuternote etwas deutlicher in Richtung Melisse,die Säure (8,1 g/l) insgesamt sehr harmonisch, trotz noch einmal vermindertem Rz (0,6 g) ist die Extraktsüße noch einmal ein wenig deutlicher. Alles in allem: ein Ortswein auf höherem Niveau als manches GG.<br><br>90<br><br>Verkostet am 13.01.2023 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Wiltinger Riesling 2016, Van Volxem, Saar, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=73318</link>    
    <pubDate>Wed, 17 Aug 2022 20:25:40 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die Beschreibung des 2015ers könnte man fast wörtlich übernehmen:

Glanzhelles Messinggelb, Nase verhalten mit Gartenkräutern (Melisse, Fenchel), Stachelbeere, ganz leicht Zitronenschale. Geschmack wird eröffnet von weißem Pfeffer, dann folgen in schneller Abfolge Stein, verhalten Zitrusfrucht, Bratapfel (Zimt), Gartenkräuter. Für Saar ganz gut eingebundene Säure, richtig trocken ohne schmeckbaren Restzucker. Hält bei guter Lagerung sicher noch einige Jahre. 

Ein paar Unterschiede gibt es aber doch: Die Farbe ist ein helles Goldgelb ohne Grünstich, Stachelbeere gibt es im 2016er nicht, dafür deutlicher Zimt (Bratapfel). Die Säure ist harmonischer und es ist ein doch deutlich schmeckbares Zuckerschwänzchen vorhanden. Alles in allem bewegt er sich auf gleich hohem Niveau wie der 2015er, das von sehr vielen Lagenweinen nicht erreicht wird

17.08.2022:

Mann, hat der sich in nur einem weiteren Jahr entwickelt! Deutliche Reifenoten sind sowohl in der Nase, wie auch - noch deutlicher - im Geschmack hinzugekommen. Der Bratapfel hat sich verstärkt, Rosinen, Karamell, Krokant und eine Spur Vanille (obwohl er whl nie mit Holz in Berührung kam) schieben sich in den Vordergrund. Ansonsten weiterhinn straff konturiert, geht jetzt sensorisch deutlich in Richtung feinherb. Saar-typische, feine Säure stützt das Erscheinungsbild perfekt. Befindet sich m.M. derzeit auf dem absoluten Summit. Langsam sollte ma ans Austrinken denken. Meine beiden letzten Flaschen werden voraussichtlich im Laufe der nächsten 12 Monate ihrer Bestimmung zugeführt.<br><br>89<br><br>Verkostet am 06.07.2021 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Mayne Lalande 2009, Chateau Mayne Lalande, F-33480 Listrac/Medoc, Bordeaux-Moulis, Listrac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=44710</link>    
    <pubDate>Fri, 14 May 2021 21:47:12 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v44710_Mayne-Lalande.jpg" alt="" /><br />Flasche auf und direkt ins Glas. Tief dunkel-rubinrot. Laut Rücketeikett ist die cuvée aus "quattre cepages": Cabernet Sauvignon, Cabernet France, Merlot, Petit Verdot.
Anfangs zierte er sich ein wenig, zeigte etwas abweisend die kalte Schulter. Bildet ausgeprägte Kirchenfenster.

In der Nase recht offen, Fruchtnoten von Brombeere, kalifornischer Backpflaume, Lakritze, etwas frisches Holz (das sich später verliert), ein wenig Minze (->Lakritze). Eher kühle Aromatik, dunkle Früchte (Brombeere, Heidelbeere), ein Hauch von Menthol/Minze auch im Geschmack, sehr trink-animierend. Sauberer, samtiger Tanninhintergrund, Säure moderat und sehr gut stützend-integriert. Im Rückaroma das, was René Gabriel "Randensaft" (Rote Beete) nennt.

15.10.2019:
Hat sich sehr positiv entwickelt. Lakritze ist jetzt etwas in den Vordergrund getreten, aber auch schwarze Schokolade und Espresso. Sehr langer, vielschichtiger Nachhall, endend auf Lakritze/Anis. (89-90 mP)

14.05.2021:
Jetzt scheint er seinen Höhepunkt erreicht zu haben, jedenfalls ist diese Flasche die bisher mit Abstand beste von allen bisherigen. Schönes, transparentes Geschmacksbild mit klassischen Bordeaux-Konturen, in allen Facetten sehr gut gereift, macht richtig Laune! Diese Flasche 91 mP.<br><br>89<br><br>Verkostet am 30.01.2014 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[SaarRiesling 2018, Van Volxem, Saar, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=72909</link>    
    <pubDate>Sun, 25 Apr 2021 19:37:05 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Glanzggelb mit leichtem Grünstich, Nase erinnert an eine frisch geöffnete Auster, Gartenkräuter, Gewürze, eine Spur Tabak. Die Frucht hat sich etwas zurückgezogen, aber Stachelbeere, Zitronenschale, Sternfrucht sind noch deutlich vorhanden, gefolgt von weißem Pfeffer, dann kommt nasser Schiefer, Bratapfel (Zimt), italienische Kräuter. Moderate,  gut eingebundene Säure, richtig trocken ohne schmeckbaren Restzucker. Wird sich vermutlich Richtung 90 mP weiterentwickeln.<br><br>88<br><br>Verkostet am 25.04.2021 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château Beychevelle 4me Cru Classe 2000, Château Beychevelle, Bordeaux - St. Julien, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=47618</link>    
    <pubDate>Sun, 18 Apr 2021 22:06:17 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Jugendlich frisches, tiefes Rubinrot, schöne Nase von Cassis, Himbeere, Anis, getrocknete Kräuter und etwas Leder. Mittel-bis vollmundig zeigt er rote Früchte, Mineralien (die Kiesbänke des Medoc lassen grüßen) und angebrannte Gewürzaromen, mit feinkörnigem, samtigem Tannin verwoben. Der Alkohol (13%) ist bestens integriert und der Wein zeigt eine ganz intensive Attacke an den Zungenseiten. Unglaublich frisch am Gaumen mit moderater Säure und einem langen Abgang (der Nachgeschmack kleidet minutenlang die Mundhöhle aus) ist dies ein Wein im "klassischen Stil" von Bordeaux. 
Müsste eigentlich ärztlich verordnet werden. 
Jetzt trinken bis ca. 2024.

Nach über 6 Jahren eine weitere Begenung mit diesem Blockbuster:

Wow!
Alles oben geschriebene stimmt uneingeschränkt. Er ist nur noch etwas reifer und feiner geworden - inzwischen im Stadium der Vollreife. Feinstes Bordeaux-Feeling, eher Margaux-typisch. Tannin inzwischen seidig, perfekt in das überaus transparente, finessenreiche Gesamtbild einpasst. 94 mP. Hält dieses Niveau, bei guter Lagerung, sicher noch 10 Jahre.

Beruhigend: noch sind 6 Btl. in der OHK<br><br>93<br><br>Verkostet am 15.11.2014 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château Cantemerle 2001, Château Cantemerle, Bordeaux - Medoc, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=39302</link>    
    <pubDate>Tue, 19 Jan 2021 20:05:18 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Nach längerer Pause mal wieder einen Cantemerle 2001 geschlachtet.

2004, nach der Arrivage, hatte ich notiert:

Brillantes, nicht besonders dunkeles Rubinrot mit Violettstich. Noch verschlossenes Bouquet, lediglich etwas Eiche und rote Johannisbeeren sind wahrnehmbar.
Im Geschmack rote Früchte, Lakritze und Zartbitter-Schokolade; sehr guter Gaumen- und Zungeneindruck. Im anhaltenden Rückaroma dann frisches Eichenholz (keineswegs unangenehm) und Mineralien (Flußkies-??).
Gesamteindruck: perfekt bereiteter, klassischer Bordeaux vom Margaux-Typ, auffällige Balance zwischen allen Komponenten. Nicht besonders konzentriert und nur mittlerer Körper, aber sehr angenehm zu trinken!

Inzwischen hat er sich natürlich weiterentwickelt.

Der Violettstich ist komplett weg, die Farbe geht jetzt mehr in Richtung Rubin und Granat. Auch verströmt er jetzt intensive Früchte- und leichte Gewürz- und Vanillearomen. Im Geschmack hat er deutlich an Substanz zugelegt und auf der Zunge entwickelt sich ganz ganzes Bündel feiner uns angenehmer Anklänge, dominiert von einer Trockenfrüchtenote. Feiner Nachhall. Überhaupt nicht "parkerig", sondern geht einwandfrei (wie viele 2001er) in die Richtung klassischer Bordeaux, wie wir sie vom Ende des letzten Jahrhunderts kannten.

19.01.2021:

Jetzt hat er wohl die volle Genussreife erreicht. Immer noch tiefdunkel, jetzt aber schon deutlich granatrot. Kaum Wasserrand. Nase erinnert jetzt spontan an eine gute Zigarre aus der Karibik (dunkel fermentiert, "Maduro"). Darunter Cassis, ein Hauch Vanille, ganz leicht laktisch. Im Geschmack Cassis, Cassis, Brombeere, Zartbitterschokolade, Espresso, Flusskies; perfekt eingebundene Säure, deutlich reifes, samtiges Tannin. Anhaltender Nachhall nach Dörrzwetschge.

Ich kriege mich kaum ein vor Begeisterung! Wirklich klassischer Bordeaux vom Margaux-Typus, momentan auf den Punkt trinkreif. Ohne wenn und aber 92 mP.<br><br>89<br><br>Verkostet am 04.10.2012 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Château Le Boscq 2010, Vignobles Dourthe, Bordeaux- St.Estephe, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=71531</link>    
    <pubDate>Thu, 07 Jan 2021 20:29:49 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Dies ist m.M. ein Wein, bei dem sich der extrem negative Einfluss, den Mr. RPjun. auf die bordelaiser Weinkultur ausübte, exemplarisch abbildet. Aber vielleicht haben die Weinmacher ihn auch einfach nur falsch verstanden, denn dass Parker ein großer und urteilssicherer Weinkenner ist hat er vielfach bewiesen.

Nicht einmal tiefdunkel, sondern transparent rubinrot mit schwarzem Kern. Kein Wasserrand, bildet aber ausgeprägte "Kirchenfenster" an der Glaswand. In der Nase Dörrzwetschgen, Zimt. ein Spur Marzipan, ganz leicht rauchig.

Im Mund weit weg von der Finesse und Eleganz eines guten Bordeaux der alten Schule, sondern massiv schwarzfruchtig, Espresso, Bitterschokolade, deutliche Überreife-Noten, etwas säurearm, staubiges Tannin bei ausgeprägter Extraktsüße. Anhaltender Nachhall, ein Malzbonbon-Geschmack bleibt minutenlang im Mund. 

es gibt sicher sclechtere Bordeaux und es gibt sicher Weinliebhaber, die diesen Weinstil höher schätzen als ich. Insoweit ist meine Bewertung vielleicht sogar ungerecht, 

Fazit: nicht unbedingt mein Fall . . .

07.01.2020:

Die heutige Flasche präsentiert sich völlig anders, wesentlich frischer, transparenter, Cassis, Preiselbeere, etwas Holunder, eine Spur Marzipan. Säuregerüst sehr viel präsenter als bei der letzten Flasche, auch das Tannin wirkt reifer, dezenter, harmonischer. Fast ein Unterschied wie Nacht und Tag . . .
Solide 89 mP<br><br>85<br><br>Verkostet am 09.10.2020 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling - trocken - "Quarzit" 2015, St. Urbans-Hof (Nik Weis), Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=72024</link>    
    <pubDate>Tue, 15 Dec 2020 19:44:26 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v72024_DSC_0243.JPG" alt="" /><br />helles, brillantes, leicht ins Grünliche gehendes Gelb

In der Nase Gartenkräuter, nasser Stein, eine Spur Fenchel

gut entwickelter Geschmack mit Zitrusfruch im Vordergrund, aber auch rotstieliger, milder Rharbarber, Boskoop-Apfel, Sternfrucht, etwas Melisse, kräftige, gut integrierte Säure, leichtes Zuckerschwänzchen. Guter Trinkfluss. Angenehm: nur 11 % vol.<br><br>86<br><br>Verkostet am 15.12.2020 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Capbern 2016, Chateau Capbern, Bordeaux- St.Estephe, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=71985</link>    
    <pubDate>Wed, 09 Dec 2020 19:51:59 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Aus der 1/2,  2 Stunden geöffnet.

Sehr dunkel brombeerfarben, fast schwarz, ganz schmaler Wasserrand.

Nase gibt nicht besonders viel her, vielleicht ein Hauch von Weihrauch, aber deutlich Holz und - glaube ich - Balsam-Terpentinöl(?!)

Verschlossen, aber nicht abweisend, schwarzfruchtig, erdig, Espresso, Bitterschokolade, extraktsüß, deutlich adstringierend. Säure ausreichend vorhanden, Tannin zähnebeschlagend, noch rau, beißt etwas in die Zungenseiten, aber trotzdem reif mit Entwicklungspotential. Braucht noch Zeit, wird aber die 90er Hürde bei Trinkreife locker schaffen.

Lässt sich schon daurchaus mit Genuss trinken.<br><br>89<br><br>Verkostet am 09.12.2020 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Volz Riesling Grosses Gewächs 2016, Van Volxem, Saar, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=71943</link>    
    <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 20:26:00 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v71943_DSC_0242.JPG" alt="" /><br />Glanzhell messinggelb mit grünlichen Reflexen, so hell wie ein Jungwein im ersten Jahr.

In der Nase Zitrus (Kumquat, ganz leicht Mandarine), eine Spur Honig und eine Ahnung von Minze.

Voller Geschmack mit einem ganzen Korb von Beeren und Steinobst, aber auch Kochbanane, Kräuter (Melisse), nicht ausgeprägt schiefrig/mineralisch, cremige Textur mit einer leichten Salzspur im Abgang. Kräftige, aber perfekt in das Gesamtbild eingebundene, sehr "weinige" Säure. Nicht knochentrocken, sondern mit einem leichten, sehr gut passenden Zuckerschwänzchen. 
Sehr angenehm: nur 12,0 % vol., der Beweis, dass es auch ohne hohe Alkoholgehalte herausragende Geschmackserlebnisse gibt, ist erbracht.
Verträgt durchaus 11 - 12 ° Trinktemperatur, was ich alleine schon als ein Indiz für sehr gute Qualität sehe.<br><br>93<br><br>Verkostet am 04.12.2020 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Poujeaux 2000, Jean Theil, Proprietaire a Moulis en Medoc, Bordeaux-Moulis, Listrac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=70617</link>    
    <pubDate>Thu, 03 Dec 2020 19:34:07 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Geöffnet 16:00 Uhr, getrunken ab 18:30 Uhr

Dunkles Rubinrot mit leichter Verschiebung zu Ziegelrot. Kaum Wasserrand.

Nase: spontan Himbeere, dann Cassis, eine Spur Rotkraut, Zimt, Ingwer, Vanille.

Auf der Zunge im Vordergrund Himbeere, dann verschiedene rote und schwarze Früchte von der eher säurebetonten Art (Johannisbeere, Preiselbeere), Milchkaffe, eine Spur Bitterschokolade. Die kräftige Säure harmoniert gut mit dem Gesamtcharakter eines klassischen Bordeaux; seidig gerundetes Tannin.

Insgesamt nur mittelgewichtig, daher kann er die 90-Punkte-Schwelle nicht überwinden. Trotzdem außerordentlich gut.

03.12.2020:

Erstaunlich, aber diese Flasche ist noch einmal etwas besser. Die transparente, schlanke, irgendwie filigrane Struktur tritt noch deutlicher hervor. Diese Finesse bei nur 12,5 % vol. ist eine Reminiszenz an (leider) vergangene Bordeaux-Herrlichkeit. Diese Flasche verdient die 90 mP voll und ganz.<br><br>89<br><br>Verkostet am 06.06.2020 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Wawerner Goldberg Riesling Großes Gewächs 2017, van Volxem, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=68585</link>    
    <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 19:53:37 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[brillantes helles Gelb mit grünlich-petrolfarbigen Reflexe. 

Nase: Melisse, Rosmarin, nasser Schiefer, ein Anflug von Tabak.

Reife gelbe Früchte, ein Hauch Banane, nasser Schiefer, im Abgang weißer Pfeffer; momentan ist noch eine recht dominante, reif wirkende, nicht einmal unangenehme Säure ziemlich im Vordergrund. Diese wird sich vermutlich im Laufe von 2 - 4 Jahren deutlich besser integrieren. Diese vordergründige Säure ist gleichzeitig mein einziger Kritikpunkt an dem Wein. Wenn sie sich harmonisch integriert - was ich eigentlich erwarte - sind 92 - 93 mP bestimmt erreichbar.

1.12.2020:
Inzwischen überkommen mich leichte Zweifel, ob er die Säurekurve noch kriegt. Immer noch extrem säurebetont, eine Milderung ist bisher in keiner Weise erkennbar. Eher das Gegenteil. Für Säurefetischisten eventuell eine Offenbarung. Für mich heute  nur 89 mP.<br><br>91<br><br>Verkostet am 14.09.2019 von manubi]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Ferriere 2010, Claire Villars/ Familie Merlaut, Bordeaux-Margaux, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=71900</link>    
    <pubDate>Sat, 28 Nov 2020 21:22:24 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="http://www.verkostungsnotizen.net/images/v71900_DSC_0239.JPG" alt="" /><br />Ziemlich dunkel granatrot mit schmalem Wasserrand, bildet ausgeprägte "Kirchenfenster" an der Glaswand. Nase: verhalten rote Früchte, eine Spur Zimt, ein wenig Rumtopf, ganz leicht Menthol.

Im Geschmack großes Pfauenrad mit allem, was für Margaux typisch ist:ausgeprägt (vorwiegend rote) Früchte, z. B. Herzkirsche, aber auch Cranberry und Johannisbeere, Brombeerlikör, etwas Milchschokolade, süße Gartenkräuter (Basilikum), eine Spur Espresso, deutliche, aber gut integrierte Säure, sehr gut stützendes, samtiges Tannin. Sehr transparentes, luftiges Geschmacksbild mit ausgeprägter Extraktsüße. Im Nachhall anhaltend Blockmalz.

Jetzt, nach 4 Stunden offen, Tendenz zu 92 mP.<br><br>91<br><br>Verkostet am 28.11.2020 von manubi]]></description>
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    <title><![CDATA[Scheurebe - trocken - Gutswein 2019, Wagner-Stempel, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=71876</link>    
    <pubDate>Tue, 24 Nov 2020 23:03:08 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Glanzhelles goldgelb, in der Nase Stachelbeere, eine deutliche Spur Muskat, etwas reifer Pfirsich. Sehr sauber vinifiziert, aber etwas eindimensional. Der übliche Fruchtcocktail aus Pfirsich, Stachelbeere, ein wenig Rharbarber,wieder die deutliche Muskatspur, im Abgang kommt weißer Pfeffer auf. Säure deutlich, aber harmonisch, leichtes Zuckerschwänzchen. Sehr ordentlich. Kann man als Abwechsung vom Riesling durchaus mit Genuss trinken.<br><br>85<br><br>Verkostet am 24.11.2020 von manubi]]></description>
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