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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von stefane</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 17:02:48 +0100</pubDate>
  <lastBuildDate>Tue, 27 Oct 2026 17:02:48 +0100</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Chardonnay "Lommer" 2021, Tröpfltalhof (Andreas Dichristin), Südtirol, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86557</link>    
    <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 18:29:30 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein schönes helles Gold im Glas.
In der Nase tropische, helle Früchte, kaum Zitrus. Warme, leicht würzige Noten kommen dazu, gefolgt von floralen Anklängen wie Akazienblüte.
Am Gaumen wieder die tropischen Fruchtnoten und eine sehr feine und seidige Textur. Der Wein wirkt geschmeidig und elegant, aber auch ein bißchen leidenschaftslos und gesetzt.
Schöner Wein, dem aber etwas Zug, Frische und Grip fehlen. Für das Gebotene aus meiner Sicht zu anspruchsvoll bepreist.<br><br>Verkostet am 02.10.2026 von stefane]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Pacherenc du Vic-Bilh La Fé 2023, Berthoumieu, Süd-West, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86465</link>    
    <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 15:09:41 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die Rebsorte Gros Manseng stellt den Hauptanteil in der Cuvée, abgerundet mit einem kleinen Teil Arrufiat.
Ein recht dunkles Honiggelb mit leichtem Ockerstich im Glas.
In der Nase vorrangig Birnen, reife Quitten und etwas Ananas, dazu weiße Blüten und etwas Akazie.
Fruchtig und lebendig am Gaumen mit einer angenehmen Cremigkeit und einer leicht harzigen Note.
Der Wein gibt sich alle Mühe, trotz der Üppigkeit frisch und harmonisch zu wirken, kann den hohen Alkoholgehalt dann letztlich aber doch nicht ganz verleugnen.<br><br>Verkostet am 17.09.2026 von stefane]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Bönnigheimer Sonnenberg Lemberger Erste Lage 2021, Christian Dautel, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86437</link>    
    <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 17:27:46 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein dunkles Granatrot im Glas.
In der Nase dunkle Früchte (Schwarzkirsche, Blaubeere, Pflaume) und etwas Cassis. Dann kommen würzige Holznoten dazu und auch Gewürze wie Nelke, Thymian und Kardamom mischen mit. Trotz der Erdigkeit bleibt der Duft aber eher auf der kühlen, präzisen Seite. Im Hintergrund noch eine dezent rauchige Note.
Auch am Gaumen dann dunkle Früchte und erdig-würzige Eindrücke. Und auch hier trotz der Vollmundigkeit eine schöne Frische und lebendige Säure, ohne jegliche Schwere. Schöne Gerbstoffe mit Grip, die dem Wein viel Struktur geben. Im Finale dann noch spürbare balsamische Noten.<br><br>Verkostet am 08.09.2026 von stefane]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Gaba Mencia 2021, Telmo Rodríguez (Ladeiras do Xil), Valdeorras, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86382</link>    
    <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 11:23:10 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die Trauben stammen aus Weinbergen in 400 bis 500 Metern Höhe.
Im Glas ein leuchtendes, leicht abgedunkeltes Rubinrot.
In der Nase viel Sauerkirsche, gefolgt von etwas Veilchen und Brombeere. Dunkle Gewürznoten kommen dazu, auch eine leichte Mineralik Richtung Schottersteine kann man vernehmen.
Am Gaumen sehr kühl und klar mit großer Frische, dabei mittelkräftig. Sehr angenehme Würze, mit etwas groben Tanninen, unterlegt von einer spürbaren Säure. Im Abgang dann stark kräuterige Akzente.
Vom Mundgefühl her erinnert das an einen Cabernet Franc von der Loire.
Sehr schöner Wein mit hohem Trinkfluß. Die Preisklasse erkennt man dann aber doch an der etwas eingeschränkten Vielschichtigkeit und Feinheit.<br><br>Verkostet am 29.08.2026 von stefane]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Escherndorfer Fürstenberg Silvaner 2021, Mathias Meimberg, Franken, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86337</link>    
    <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:44:31 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein mittelhelles Gelb im Glas.
In der Nase Steinobst und etwas Apfel sowie leicht kräuterige und florale Eindrücke und eine leichte Hefenote. Im Hintergrund vielleicht ganz leicht Muskatnuß.
Viel Frische am Gaumen, dazu eine feine Herbe mit einem leichten Schmelz im Hintergrund, was einen saftigen Fruchteindruck ergibt. Auch hier wieder leicht nussige Töne. Spürbare, aber doch eher feine Säure.<br><br>Verkostet am 25.08.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Wolfstanz Riesling 2022, Dr. Randolf Kauer, Mittelrhein, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86306</link>    
    <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 13:42:14 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ab dem Jahrgang 2022 hat Randolf Kauer sein Bezeichnungssystem teilweise umgestellt und ist von den trockenen Prädikatsweinen abgerückt. Der bisherige Bacharacher Wolfshöhle Kabinett trocken wird damit nun zum "Wolfstanz". Die Trauben stammen natürlich weiterhin aus der Bacharacher Wolfshöhle, einer Steillage mit Tonschiefer und kristallinem Schiefer.
Ein mittleres Gelb mit einem leichten Goldstich im Glas.
Die Nase wunderbar würzig: Aprikose, eine leichte Fenchelnote und etwas Zitronenschale im Hintergrund. Dazu eine wunderbare Mischung aus Gesteinsmehl und nassen Steinen.
Im Mund dann erstaunlich gerbstoffgeprägt und wieder mit feinen, steinigen Noten. Die kühlen Schiefertöne kommen stärker zur Geltung als in der Nase, und ein leichter Eindruck von Petrol im Hintergrund tritt dazu. Erstaunlich, wie ein so leichter Wein gleichzeitig so dicht, konzentriert und geerdet sein kann.
Unverschämter Trinkfluß.<br><br>Verkostet am 11.08.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Deidesheimer Paradiesgarten Riesling 2022, Von Winning, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86305</link>    
    <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 11:58:33 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Direkt unterhalb des Pfälzer Waldes auf Buntsandsteinböden gelegen und vom Weingut als eine seiner kühlsten Lagen bezeichnet.
Ein mittleres, leicht stahliges Gelb im Glas.
In der Nase zuerst Zitrus, dann kommen grüner Apfel und eine helle Pfirsichnote sowie ein bißchen Exotik mit einer leichten Spur Mandarine dazu. Ein dezenter Hauch Kräuter im Hintergrund.
Eine helle Frucht ist auch am Gaumen bestimmend, im Vergleich zur Nase kommt noch etwas Birne dazu. Der Wein ist lebendig mit leicht straffer Säure, bleibt im Gesamteindruck trotz der Frische und Struktur aber eher auf der dezenten und fein balancierten Seite. Im Abgang habe ich eine etwas ausgeprägtere Würze und Salzigkeit vermißt.<br><br>Verkostet am 05.08.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Pouilly-Fumé XXL 2022, André et Edmond Figeat, Loire - Poilly Fume´ , Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86233</link>    
    <pubDate>Sun, 09 Aug 2026 11:09:08 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Glas ein recht dichtes, mittleres Gelb.
In der Nase dominieren Aromen von reifen, gelbfleischigen Früchten (Aprikose, Pfirsich), dazu etwas Zitrusfrucht und eine nur leichte Stachelbeernote. Auch ein Hauch von Mandeln, Butter und weißen Blumen ist zu vernehmen.
Am Gaumen dominiert die Kraft: wieder reichhaltige Fruchtaromen - jetzt kommt vielleicht noch etwas Ananas dazu - und Struktur. Dezente Säure. Mineralische Noten und Feuerstein sehr gedämpft im Hintergrund. Recht kurzer, warmer Abgang.
Gut gemachter Wein, der mir aber in der Gesamtanmutung etwas zu gesetzt und behäbig auftritt.<br><br>Verkostet am 20.07.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Morgon "La Voûte Saint-Vincent" 2022, Louis-Claude Desvignes, Beaujolais, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86214</link>    
    <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 22:35:24 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Wein von Trauben aus dem nördlichsten Teil der Appellation Morgon, Richtung Fleurie und Chiroubles. Die Trauben stammen von Rebstöcken mit einem Alter von 50 Jahren von verwittertem, sandigem Granit. Zur Hälfte entrappt, in Betontanks ausgebaut.
Im Glas ein strahlendes, mittleres Rot.
In der Nase viel würzige Kirsche, Heidelbeere, aber auch ein Hauch roter Pfeffer.
Am Gaumen sehr saftige Frucht und trotz des jugendlichen Alters feine Gerbstoffe. Leicht cremig, aber doch gekontert von spürbarem, körnigem Tannin. Im recht langen Abgang dann eher weißer als roter Pfeffer und auch etwas Orangenschalen.
In Summe eine sehr schöne Balance zwischen Struktur und Charme.<br><br>Verkostet am 07.07.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Rauenthaler Baiken Riesling 2022, Corvers-Kauter, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86209</link>    
    <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 21:25:36 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein klares, stahliges Gelb im Glas.
In der Nase Limette, grüner Apfel und dezente Minzaromen. Dazu weiße Blüten und eine Note "klarer Gebirgsbach".
Das setzt sich am Gaumen fort, wo nur noch etwas Grapefruit und vielleicht ganz leicht Aprikose hinzutreten, aber ansonsten der klar zitrische Gesamteindruck dominant bleibt. Knackige, aber für mich gut eingebundene Säure.
Für den Preis absolut angemessen. Allerdings ist mir dieser Jahrgang zu sehr auf der fruchtbetonten Seite, es fehlen das Mineralische, diese glasklaren Noten von nassen Steinen und auch der starke phenolische Grip, die den 2018er zuletzt so faszinierend gemacht hatten. <br><br>Verkostet am 30.06.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Spätburgunder Lösswand *** 2020, Arndt Köbelin, Kaiserstuhl, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86208</link>    
    <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 20:53:20 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Wein von bis zu 50 Jahre alten, ertragsreduzierten Reben. 15 Monate Lagerung in erst-, zweit- und drittbelegter französischer Eiche.
Im Glas ein kräftiges, strahlendes Burgunderrot.
In der Nase schöne Aromen von dunklen Beeren und eine angenehme Röstnote. Dazu etwas Pfeffer und kräuterige Würze. Leicht balsamisch.
Am Gaumen feinwürzig und saftig. Ganz leicht Kakao und eine dunkle Gewürznote treten zu den Eindrücken aus der Nase hinzu. Die Tannine - für mich genau richtig - noch leicht sandig. Die Eichenholzwürze, die in der Nase noch vernehmbar war, ist am Gaumen fast komplett verflogen. Hinten raus noch eine kleine Minznote und etwas dezent Rußiges. 
Schöne Balance und Frische, minimal auf der fülligeren Seite.<br><br>Verkostet am 27.06.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Hatzenporter Stolzenberg Große Lage 2018, Heymann-Löwenstein, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86112</link>    
    <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 21:31:08 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Glas ein mittleres Gelb.
In der Nase etwas Steinobst, Nektarine und für mich überraschend Orangen, leicht florale Eindrücke, zurückhaltende Mineralik.
Im Mund dann zuerst zitrusfruchtig, die Säure lebendig-frisch, jetzt entwickeln sich auch die Mineralik und die feinen Schiefernoten, die in der Nase nur leicht vorhanden waren. Die Mineralik schon auf der steinigen Seite, aber doch auch mit einer kreidigen Note. Insgesamt bewegt sich der Wein eher in die griffig-straffe Richtung.<br><br>Verkostet am 18.06.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Sylvaner Gipskeuper 2023, Paul Weltner, Franken, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85936</link>    
    <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 21:22:50 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein leichtes Hellgelb im Glas.
In der Nase eine schöne, herbe Mineralik, viel Steinobst, etwas grüne Äpfel und eine Spur Quitten. Vielleicht auch ganz leicht Sauerampfer.
Im Mund äußerst frisch und lebendig, die "typische" Silvaner-Würze kommt wunderbar durch. Der Wein ist glasklar und präzise, aber trotzdem in sich ruhend. Der Gipskeuper zu jeder Minute bemerkbar. Sehr hoher Trinkfluß.
Grandioser Basiswein.<br><br>Verkostet am 14.06.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Lemberger / Syrah 2021, Bernhard Ellwanger, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85910</link>    
    <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 18:31:47 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein dichtes, sehr dunkles Rot im Glas.
In der Nase gibt es viel Brombeere und ganz leicht weißen Pfeffer und Tabak. Die wunderbaren Gewürznoten des 2020er fehlen hier nahezu komplett.
Im Mund sehr straff und mit Grip, deutlich - und für mich eine Spur zu sehr - auf der schlanken Seite, die Säure präsent, aber angenehm und gut eingebunden. Die dunkle Beerenfrucht aus der Nase bleibt etwas im Hintergrund. Die Cassis-, Kakao- und Schokoladennoten des 2020er sind hier vollständig abwesend. Eher kurzer Abgang.<br><br>Verkostet am 30.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Sauvignon Blanc Fellbacher Goldberg 2022, Markus Heid, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85888</link>    
    <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 23:53:24 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein mittleres, leicht stahliges Gelb im Glas.
In der Nase eher gelbe als grüne Stachelbeeren, nicht überbordend oder anspringend, sondern eher dezent. Dazu etwas Birne und Cassis. Auch mineralische Nuancen, die aber etwas breiig bleiben.
Am Gaumen kommen zu den Stachelbeeren leichte Noten von Grapefruit und Limette dazu. Insgesamt würzig und mineralisch, mit mittlerer Säure und etwas Extrakt. Aber auch hier etwas undefiniert und leicht zerfasernd.
Gut gemacht, aber mit Sauvignon Blanc und mir wird es in diesem Leben wohl nichts mehr werden.<br><br>Verkostet am 24.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Münsterer Kapellenberg Erste Lage 2021, Kruger-Rumpf, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85887</link>    
    <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 23:26:23 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Riesling von Devon-Schieferböden. Im großen Holzfaß ausgebaut.
Im Glas ein mittelhelles Strohgelb, fast gänzlich ohne grünliche Reflexe.
In der Nase etwas leicht angereifte Zitrone, Pfirsich, ein wenig grüner Apfel. Das wird schön unterlegt von floralen Noten, die von weißen Blüten geprägt sind; dazu etwas frische Kräuter. Der Schiefer ist in der Nase eher hintergründig, dafür eine deutliche, markante Kreidenote.
Auf der Zunge dann erstmal eine wunderbare Saftigkeit und Frische mit präziser, klarer, aber sehr gut eingebundener Säure. Auf der Fruchtseite im Vergleich zur Nase etwas mehr Zitrus, vor allem aber eine großartige Steinobstnote, die so in der Nase nicht wahrnehmbar war. Der Wein ist erfrischend und äußerst lebendig, hat aber auch Struktur, Tiefe und eine Spur von Eleganz. Sehr langer Abgang, bei dem die Mineralität hervorsticht, auch hier wieder Kreide, aber auch salzige Noten und mehr als eine Spur nasser Steine.
Großartiger Wein, der mich gepackt hat.<br><br>Verkostet am 20.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Nonnenhorner Spätburgunder 2021, Hornstein am See, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85730</link>    
    <pubDate>Mon, 25 May 2026 10:19:14 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Der zum größten Teil in gebrauchten Barriques ausgebaute Ortswein des Gutes.
Ein helles, etwas ins Ziegelrote gehendes Rubinrot im Glas.
Die Fruchteindrücke in der Nase eher zurückhaltend: helle Beeren, etwas Kirschkerne, eine Spur Blutorange. Mit der Zeit kommt eine rauchige Note durch sowie etwas Mineralisches mit leichten floralen Akzenten.
Im Mund klar und zupackend, sehr animierende Säure mit Biß. Auch hier die Frucht eher im Hintergrund, etwas Johannisbeere und Kirsche. Sehr kernige Gerbstoffstruktur.
Eindeutig ein "Cool Climate"-Spätburgunder, der mit dem Jahrgang 2021 für mich aber einen Hauch zu sehr auf der frugalen Seite steht.<br><br>Verkostet am 05.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Barolo 2015, Armando Parusso, Piemont, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85717</link>    
    <pubDate>Tue, 19 May 2026 00:07:54 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Der Basis-Barolo des Hauses, in den neuen Jahrgängen als "Perarmando" etikettiert.
Im Glas ein recht blasses, am Rand bereits leicht aufhellendes Rubinrot.
In der Nase reife Beerenfrüchte, die eher in die rote als in die schwarze Richtung gehen, sehr schön von würzigen und balsamischen Noten begleitet. Dazu etwas getrocknete Rosen sowie eine Spur von Nelke. Mit der Zeit kommt auch herbstlicher Waldboden dazu.
Am Gaumen jetzt für mich in Balance: Die Tannine weitgehend abgeschmolzen, aber mit einem angenehmen Rest an Biß. Dazu eine angenehme, leicht hintergründige Teernote. Die Fruchteindrücke am Gaumen deutlich gedämpfter als in der Nase; dafür etwas Kräuter und Gewürze, die ich so im Bouquet nicht bemerkt habe. Gute, präsente Säurestruktur, die dem Wein Lebendigkeit und Spannung gibt.
Für mich jetzt perfekt, viel länger als vielleicht weitere zwei Jahre würde ich nicht warten.<br><br>Verkostet am 02.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Deidesheimer Mäushöhle Erste Lage 2021, Von Winning, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85694</link>    
    <pubDate>Thu, 14 May 2026 23:47:46 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die Trauben stammen von Sandstein- und Kalkböden, zum überwiegenden Teil im großen Holz vergoren und ein Jahr auf der Hefe belassen.
Ein recht helles, leicht fahles Goldgelb im Glas.
In der Nase zunächst Weinbergspfirsich und viele Zitrusaromen, etwas Grapefruit kommt dazu, bevor dann auch kräuterig-würzige Dufteindrücke folgen (frisches Gras, vielleicht sogar etwas Rosen). Mit der Zeit kommt auch eine leichte Salznote durch.
Am Gaumen eher leicht- bis mittelgewichtig, aber auf eine sehr einnehmende Art. Insgesamt sehr balanciert: straff, aber doch ausgewogen, die Säure deutlich spürbar, aber nicht dominierend. Auch am Gaumen zuerst wieder Zitrusnoten, dann kommt eine leichte Steinnote dazu. Insgesamt sehr frisch.
Für mich eine ganz kleine Spur zu sehr auf der leichtgewichtigen Seite. Es wäre interessant zu sehen, wie der Wein in einem wärmeren Jahr als 2021 ausfällt.<br><br>Verkostet am 30.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Silvaner Alte Reben 2023, Michael Maier, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85652</link>    
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 19:47:25 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Wein von Trauben aus den Lagen Winnender Haselstein und Hanweiler Maien.
Im Glas ein leicht fahles, mittleres Gelb.
In der Nase leichte Apfelnoten und eine typische Silvaner-Würze.
Am Gaumen eher schlank und mineralisch, kaum Fruchteindrücke. Trotz der Schlankheit und Mineralik aber  wenig fokussiert und definiert.<br><br>Verkostet am 26.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>
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