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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von stefane</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 21:45:31 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Fri, 03 Jul 2026 21:45:31 +0200</lastBuildDate>
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  <item>
    <title><![CDATA[Sylvaner Gipskeuper 2023, Paul Weltner, Franken, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85936</link>    
    <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 21:22:50 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein leichtes Hellgelb im Glas.
In der Nase eine schöne, herbe Mineralik, viel Steinobst, etwas grüne Äpfel und eine Spur Quitten. Vielleicht auch ganz leicht Sauerampfer.
Im Mund äußerst frisch und lebendig, die "typische" Silvaner-Würze kommt wunderbar durch. Der Wein ist glasklar und präzise, aber trotzdem in sich ruhend. Der Gipskeuper zu jeder Minute bemerkbar. Sehr hoher Trinkfluß.
Grandioser Basiswein.<br><br>Verkostet am 14.06.2026 von stefane]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Lemberger / Syrah 2021, Bernhard Ellwanger, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85910</link>    
    <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 18:31:47 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein dichtes, sehr dunkles Rot im Glas.
In der Nase gibt es viel Brombeere und ganz leicht weißen Pfeffer und Tabak. Die wunderbaren Gewürznoten des 2020er fehlen hier nahezu komplett.
Im Mund sehr straff und mit Grip, deutlich - und für mich eine Spur zu sehr - auf der schlanken Seite, die Säure präsent, aber angenehm und gut eingebunden. Die dunkle Beerenfrucht aus der Nase bleibt etwas im Hintergrund. Die Cassis-, Kakao- und Schokoladennoten des 2020er sind hier vollständig abwesend. Eher kurzer Abgang.<br><br>Verkostet am 30.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Sauvignon Blanc Fellbacher Goldberg 2022, Markus Heid, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85888</link>    
    <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 23:53:24 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein mittleres, leicht stahliges Gelb im Glas.
In der Nase eher gelbe als grüne Stachelbeeren, nicht überbordend oder anspringend, sondern eher dezent. Dazu etwas Birne und Cassis. Auch mineralische Nuancen, die aber etwas breiig bleiben.
Am Gaumen kommen zu den Stachelbeeren leichte Noten von Grapefruit und Limette dazu. Insgesamt würzig und mineralisch, mit mittlerer Säure und etwas Extrakt. Aber auch hier etwas undefiniert und leicht zerfasernd.
Gut gemacht, aber mit Sauvignon Blanc und mir wird es in diesem Leben wohl nichts mehr werden.<br><br>Verkostet am 24.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Münsterer Kapellenberg Erste Lage 2021, Kruger-Rumpf, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85887</link>    
    <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 23:26:23 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Riesling von Devon-Schieferböden. Im großen Holzfaß ausgebaut.
Im Glas ein mittelhelles Strohgelb, fast gänzlich ohne grünliche Reflexe.
In der Nase etwas leicht angereifte Zitrone, Pfirsich, ein wenig grüner Apfel. Das wird schön unterlegt von floralen Noten, die von weißen Blüten geprägt sind; dazu etwas frische Kräuter. Der Schiefer ist in der Nase eher hintergründig, dafür eine deutliche, markante Kreidenote.
Auf der Zunge dann erstmal eine wunderbare Saftigkeit und Frische mit präziser, klarer, aber sehr gut eingebundener Säure. Auf der Fruchtseite im Vergleich zur Nase etwas mehr Zitrus, vor allem aber eine großartige Steinobstnote, die so in der Nase nicht wahrnehmbar war. Der Wein ist erfrischend und äußerst lebendig, hat aber auch Struktur, Tiefe und eine Spur von Eleganz. Sehr langer Abgang, bei dem die Mineralität hervorsticht, auch hier wieder Kreide, aber auch salzige Noten und mehr als eine Spur nasser Steine.
Großartiger Wein, der mich gepackt hat.<br><br>Verkostet am 20.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Nonnenhorner Spätburgunder 2021, Hornstein am See, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85730</link>    
    <pubDate>Mon, 25 May 2026 10:19:14 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Der zum größten Teil in gebrauchten Barriques ausgebaute Ortswein des Gutes.
Ein helles, etwas ins Ziegelrote gehendes Rubinrot im Glas.
Die Fruchteindrücke in der Nase eher zurückhaltend: helle Beeren, etwas Kirschkerne, eine Spur Blutorange. Mit der Zeit kommt eine rauchige Note durch sowie etwas Mineralisches mit leichten floralen Akzenten.
Im Mund klar und zupackend, sehr animierende Säure mit Biß. Auch hier die Frucht eher im Hintergrund, etwas Johannisbeere und Kirsche. Sehr kernige Gerbstoffstruktur.
Eindeutig ein "Cool Climate"-Spätburgunder, der mit dem Jahrgang 2021 für mich aber einen Hauch zu sehr auf der frugalen Seite steht.<br><br>Verkostet am 05.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Barolo 2015, Armando Parusso, Piemont, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85717</link>    
    <pubDate>Tue, 19 May 2026 00:07:54 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Der Basis-Barolo des Hauses, in den neuen Jahrgängen als "Perarmando" etikettiert.
Im Glas ein recht blasses, am Rand bereits leicht aufhellendes Rubinrot.
In der Nase reife Beerenfrüchte, die eher in die rote als in die schwarze Richtung gehen, sehr schön von würzigen und balsamischen Noten begleitet. Dazu etwas getrocknete Rosen sowie eine Spur von Nelke. Mit der Zeit kommt auch herbstlicher Waldboden dazu.
Am Gaumen jetzt für mich in Balance: Die Tannine weitgehend abgeschmolzen, aber mit einem angenehmen Rest an Biß. Dazu eine angenehme, leicht hintergründige Teernote. Die Fruchteindrücke am Gaumen deutlich gedämpfter als in der Nase; dafür etwas Kräuter und Gewürze, die ich so im Bouquet nicht bemerkt habe. Gute, präsente Säurestruktur, die dem Wein Lebendigkeit und Spannung gibt.
Für mich jetzt perfekt, viel länger als vielleicht weitere zwei Jahre würde ich nicht warten.<br><br>Verkostet am 02.05.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Deidesheimer Mäushöhle Erste Lage 2021, Von Winning, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85694</link>    
    <pubDate>Thu, 14 May 2026 23:47:46 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die Trauben stammen von Sandstein- und Kalkböden, zum überwiegenden Teil im großen Holz vergoren und ein Jahr auf der Hefe belassen.
Ein recht helles, leicht fahles Goldgelb im Glas.
In der Nase zunächst Weinbergspfirsich und viele Zitrusaromen, etwas Grapefruit kommt dazu, bevor dann auch kräuterig-würzige Dufteindrücke folgen (frisches Gras, vielleicht sogar etwas Rosen). Mit der Zeit kommt auch eine leichte Salznote durch.
Am Gaumen eher leicht- bis mittelgewichtig, aber auf eine sehr einnehmende Art. Insgesamt sehr balanciert: straff, aber doch ausgewogen, die Säure deutlich spürbar, aber nicht dominierend. Auch am Gaumen zuerst wieder Zitrusnoten, dann kommt eine leichte Steinnote dazu. Insgesamt sehr frisch.
Für mich eine ganz kleine Spur zu sehr auf der leichtgewichtigen Seite. Es wäre interessant zu sehen, wie der Wein in einem wärmeren Jahr als 2021 ausfällt.<br><br>Verkostet am 30.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Silvaner Alte Reben 2023, Michael Maier, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85652</link>    
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 19:47:25 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Wein von Trauben aus den Lagen Winnender Haselstein und Hanweiler Maien.
Im Glas ein leicht fahles, mittleres Gelb.
In der Nase leichte Apfelnoten und eine typische Silvaner-Würze.
Am Gaumen eher schlank und mineralisch, kaum Fruchteindrücke. Trotz der Schlankheit und Mineralik aber  wenig fokussiert und definiert.<br><br>Verkostet am 26.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Saint-Joseph "Muletiers" 2020, Anthony Vallet, Saint Joseph, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85650</link>    
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 19:27:49 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein reinsortiger Syrah von ca. 50 Jahre alten Reben von Gneis- und Granitböden, nur die Hälfte der Trauben wurde entrappt, die andere Hälfte mit den Stielen in die Gärung gegeben.
Im Glas ein leicht ins Schwarze tendierendes Purpurrot.
In der Nase sehr schwarzfruchtig, v.a. Brombeere und Schwarzkirsche sowie etwas Heidelbeere, aber auch eine belebende würzig-pfeffrige Note. Mit der Zeit kommt noch eine leicht warme Rauchnote dazu.
Auch am Gaumen dann zuerst dunkle Frucht und eine deutliche Note von schwarzen Oliven. Die bei anderen Syrahs oft sehr vordergründige Note nach geräuchertem Speck ist hier nur entfernt im Hintergrund wahrnehmbar. Geschmeidig mit eher gutmütigen Tanninen, aber durch die stets leicht spürbare Säure sehr belebend.<br><br>Verkostet am 11.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Rüdesheimer Drachenstein "Vom Quarzit" 2020, Dr. Corvers-Kauter, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85648</link>    
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 18:55:44 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein strahlendes, leicht aufgehelltes Goldgelb im Glas.
Zu Anfang sehr dezent in der Nase, eher Pfirsich und Aprikose als Zitrus. Mit der Zeit dann eine sehr reintönige, steinige Note im Hintergrund.
Am Gaumen erst einmal ein Eindruck großer Frische mit präsenter, aber sehr schön eingebundener Säure. Im Abgang dezent salzig und mineralisch, mit Struktur und Grip. Auch insgesamt eine schöne Balance zwischen Feinheit und Mineralität.<br><br>Verkostet am 09.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Weisser Burgunder Lösswand *** 2021, Arndt Köbelin, Kaiserstuhl, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85585</link>    
    <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 20:37:12 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Glas ein mittleres Gelb mit dezent goldenen Reflexen.
In der Nase zuerst feine Haselnüsse, die dann von gelbfruchtigen Aromen (v.a. Mirabellen und Aprikosen) abgelöst werden. Nur ganz leicht florale Noten. Mit der Zeit kommen eine etwas störende, aber marginale Butternote und ein Hauch von Wurzelgemüse zum Vorschein.
Im Mund cremig-dicht, saftig und kraftvoll, mit leichter Süße. Insgesamt sehr geschliffen. Leicht nussige Holznoten und etwas Karamell sind zu schmecken. Schon auf der schweren und dichten Seite, durch die unterschwellig präsente Säure kippt der Wein aber nicht ins Fette.<br><br>Verkostet am 28.03.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Saulheimer Schloßberg 2020, Christoph und Johannes Thörle, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85498</link>    
    <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 18:02:02 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Glas ein gedecktes, mittleres Goldgelb.
In der Nase dann zuerst ein Zitrus-Steinobst-Duft, die Steine aber eher auf der warmen Seite. Dann kommen Birne und Aprikose durch. Mit der Zeit dann auch etwas Florales und Minziges, vielleicht auch ganz leicht Koriander. Auch etwas hefige Nuancen, die von einer leichten Spur hellem Tabak unterlegt werden.
Am Gaumen gute Substanz und Tiefe, aber auch leicht in die Breite gehend. Dominierend sind ein etwas süßlicher Schmelz, eine deutliche Gelbfruchtigkeit und eine gewisse Cremigkeit. Im Abgang dann leicht rauchige und kreidige Noten, denen aber etwas die mineralische Griffigkeit fehlt.
Insgesamt ist der Wein für mich deutlich auf der zurückhaltend-vornehmen Seite und könnte einen Hauch mehr Wildheit gut vertragen.<br><br>Verkostet am 26.03.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Langhe Nebbiolo Ël Sartù 2022, Marco Parusso, Piemont, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85497</link>    
    <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:50:55 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Wein von jungen Rebstöcken aus Marco Parussos Barolo-Lagen bei Monforte d'Alba.
Im Glas ein leuchtendes Rubinrot.
In der Nase eine schöne und intensive Beerenfrucht (Waldbeeren, rote Johannisbeeren, auch etwas Himbeeren) und viele süße Gewürze. Nur ein ganz leichter Hauch von Veilchen und Rosenblättern.
Am Gaumen sehr weich mit samtigen Tanninen. Aber auch hier bleibt der Wein auf der fruchtigen Seite mit einem eher leichten Körper und keiner sonderlich festen Struktur. Trotz des deutlichen Ausschlags auf die Fruchtseite sehr frisch und mit hohem Trinkfluß.<br><br>Verkostet am 10.03.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Syrah L'Appel des Sereines 2022, François Villard, Rhône, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85362</link>    
    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 18:32:48 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein reinsortiger Syrah von jungen, ungefähr 15 Jahre alten Reben von einem zersetzten Granit-Terroir, als IGP Collines Rhôdaniennes bezeichnet.
Ein recht tiefes Purpurrot im Glas.
In der Nase viel Veilchen und Blaubeeren sowie einige Gewürznoten wie Nelken oder schwarzer Pfeffer. Die oft an der nördlichen Rhône vernehmbare Specknote gibt es hier gar nicht.
Am Gaumen dann viel Frische, Klarheit und eine Leichtigkeit, die schon leicht zum Dünnen und Strukturlosen tendiert. Die Frucht im Vergleich zur Nase recht zurückhaltend. Relativ kurzer Abgang.
Hatte den Wein zuvor mit dem Jahrgang 2017 im Glas, von dem ich eindeutig mehr angetan war und der sich deutlich intensiver und expressiver präsentierte.<br><br>Verkostet am 19.02.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bierzo Quite 2022, Veronica Ortega, Bierzo, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85304</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 20:30:57 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Zu 100 % aus Trauben der Sorte Mencía aus einer alten Rebanlage aus Weinbergen in Valtuille stammend.
Im Glas ein dunkles Rubinrot mit einem leichten Schwarzstich.
In der Nase viel dunkle Kirschfrucht, aber auch etwas Blumig-Balsamisches. Auch dunkle Waldbeeren sind zu vernehmen.
Am Gaumen ein etwas hellerer Fruchteindruck als in der Nase. Sehr saftig und auch fruchtig, aber stets mit der Säure, einer mineralischen Note und einem leicht bitteren Hauch im Hintergrund als Gegenpol zur Frucht. Sehr lebhaft und erfrischend. Schöner und auch eigenständiger Wein, der an 15,5 Punkten kratzt.<br><br>Verkostet am 11.02.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Oberweseler Oelsberg Riesling Spätlese trocken 2021, Dr. Randolf Kauer, Mittelrhein, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85302</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 18:59:47 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Riesling von einer im Jahr 1973 gepflanzten Rebanlage.
Im Glas ein sattes, mittleres Gelb.
In der Nase dominieren für mich die Eindrücke von vollreifer Birne, etwas Pfirsich kommt hinzu. Unterlegt wird das von einer schönen Kräuterigkeit, weißer Pfeffer ist zu vernehmen, ganz leicht Feuerstein, aber auch eine dezente Note nach Jod.
Am Gaumen sind die mineralischen Eindrücke etwas stärker als in der Nase, auch die Frucht ist eher auf der kühlen und feingliedrigen Seite. Insgesamt eine eher karge Charakteristik, die aber sehr klar, distinguiert-geschliffen und verbindlich rüberkommt.<br><br>Verkostet am 03.02.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Syrah GE 2021, Hanspeter Ziereisen, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85202</link>    
    <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 22:18:25 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Der ehemalige Syrah Gestad - aus dem gleichnamigen Gewann - der offensichtlich nicht mehr mit einem Lagennamen bezeichnet werden darf und jetzt als GE auf den Markt kommt.
Die Trauben stammen aus einer 1999 gepflanzten Anlage. Acht Wochen auf der Maische belassen, anschließend über 20 Monate in 15% neuen und 85% gebrauchten Barriques ausgebaut und unfiltriert gefüllt.
Im Glas ein mitteldunkles, ganz leicht trübes Rubinrot.
Viel Brombeere und Cassis in der Nase. Dazu etwas schwarzer Pfeffer, aber auch Nelke und Kräuter sowie eine dezent florale Note. Im Hintergrund ganz leicht etwas kalter Rauch.
Am Gaumen wirkt der Wein sehr filigran, kühl, klar und präzise sowie mit großartiger, belebender Frische. Gleichzeitig ist aber eine große Tiefgründigkeit und etwas dezent Dunkles zu schmecken. Die in der Nase wahrnehmbaren Brombeeren und Cassis sind verschwunden, dafür kommen jetzt Sauerkirsche, Schlehen und auch etwas Wacholder durch, unterlegt von einer feinen Note nach Waldboden. Die Säure bleibt immer wunderbar präsent und gibt dem Wein eine schöne Leichtfüßigkeit.
Für mich ein "Cool Climate" Syrah vom Allerfeinsten, mit wunderbarer Struktur und Eleganz und einer dennoch spürbaren Fülle, die aber nicht vom Alkohol, sondern von der Komplexität, Rasse und Struktur des Weins stammt.<br><br>Verkostet am 16.01.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[KomoKabras Lías 2021, Entre os Ríos, Galizien, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84930</link>    
    <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 16:04:40 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein reinsortiger Albariño, als Viño da Terra de Barbanza e Iria deklariert.
Im Glas ein etwas helleres Gelb.
In der Nase etwas Feuerstein, viel gelbe und tropische Früchte, begleitet von einem Duft warmer Steine.
Relativ ölige Textur am Gaumen. Zwar schön würzig, aber mit doch recht milder Säure, was den Wein zwar schmelzig macht, aber auch für den recht warmen Fruchteindruck und eine gewisse Breite und Behäbigkeit sorgt.
Reicht nicht an den vor einiger Zeit getrunkenen "Altares de Postmarcos" aus dem gleichen Haus heran.<br><br>Verkostet am 08.01.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Hatzenporter Kirchberg Große Lage 2018, Heymann-Löwenstein, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84915</link>    
    <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 00:09:02 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Riesling vom grauen Schluffschiefer, im großen Holzfaß ausgebaut.
Ein mittleres Goldgelb im Glas.
In der Nase eine schöne Würze, leicht rauchig, der Schieferboden ist präsent. Dezent Petrol, vor allem aber eine sehr edle, blonde Tabaknote, dann reifes, dunkelwürziges Steinobst, ohne daß ich das näher zuordnen könnte. Auch etwas Ingwer läßt sich erahnen. Dazu eine leicht tänzelnde, ätherische Note. 
Angeblich ist der Hatzenporter Kirchberg ja eine der heißesten Lagen an der Mosel, was am Gaumen durchaus zu spüren ist: der Wein ist sehr tiefgründig und dunkelwürzig, überhaupt nicht aufgeregt, sondern leise und in sich gekehrt. Gedörrte Früchte sind schmeckbar, ein wunderbarer, runder Schmelz, begleitet von einer eher milden Säure. Am Gaumen dann eher gelbe Früchte und weniger Steinobst als in der Nase.
Eigentlich ist diese Stilistik eher nicht so meins. Das hier ist aber dermaßen stimmig und faszinierend, wenn auch schwer zu beschreiben. Sättigend oder behäbig ist hier nichts, weil die griffigen und mürben Gerbstoffe dann wieder für Balance, Spannung und Zug sorgen.<br><br>Verkostet am 02.01.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Madiran Charles de Batz 2017, Domaine Berthoumieu, Madiran, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84862</link>    
    <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 23:39:53 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Eine Cuvée aus 90 % Tannat und 10% Cabernet Sauvignon von 50 Jahre alten Reben. Über zwölf Monate je zur Hälfte in neuen und einmalbelegten Barriques ausgebaut.
Ein fast schwarzes, blickdichtes Rubinrot im Glas.
In der Nase Pflaumen, Brombeeren und viel Cassis, etwas Eukalyptus und Minze im Hintergrund, auch ein leichter Anklang von schwarzen Oliven und Teer ist zu riechen.
Am Gaumen schwarze Johannisbeeren und Schwarzkirschen. Das Holz ist kaum zu erahnen. Sehr viel Extrakt und eine gewisse Massivität, die Tannine noch leicht widerspenstig, aber auf eine sehr einnehmende Art. Trotz des hohen Alkoholgehalts hat der Wein für mich überhaupt nichts Schweres und Sättigendes, die balsamischen Noten und die erstaunlich saftige Säure bilden einen wunderbaren Kontrapunkt zum hohen Extrakt, machen den Wein sehr vielschichtig. Der Wein ist lebendig, vibrierend, zupackend. Langer Abgang.
Das ist für mich schon großes Kino für den Preis.<br><br>Verkostet am 30.12.2025 von stefane]]></description>
  </item>
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