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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von Einzelflaschenfreund</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Fri, 15 May 2026 13:43:16 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 13:43:16 +0200</lastBuildDate>
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  <item>
    <title><![CDATA[Winningen Röttgen Erste Lage Alte Reben 2005, Heymann-Löwenstein, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=12204</link>    
    <pubDate>Fri, 21 Jan 2011 15:53:42 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[September 2006

Kräftiges Gold mit leichten grünen Reflexen. Enge Kirchenfenster

Komplexe Mineralik schon in der Nase. Reife grüne und gelbe Früchte: Stachelbeere, Kiwi, Ananas, Mini-Banane und vor allem Quitte
Im Mund neben der Frucht noch ein ganz leises Prickeln. Säure und Süße spürbar vorhanden - aber wie perfekt schon jetzt integriert. Nix mit "Zuckerschwänzchen". Sogar etwas Bitternis, aber auch dies nicht isoliert. 
Ein üppiger, opulenter Flan, trotzdem straff gewirkt. Riesling im Cinemascope-Format. Trotz des Alkohlogehalts kein bisschen brandig; nicht schwer, sondern voluminös.
Beeindruckende Länge.

Später verdichtet sich der Eindruck von Aromen eines Frühstücks mit englischer Marmelade (Quitte, etwas Orangenschale und ein Hauch Ingwer).

Ein warmer, aber maskuliner Wein. Eher Cello als Violine, eher Mahler als Bach und am treffendsten: Nirvana, "Come as you are". 

Nach drei Stunden in der Nase dann etwas diffus.

---------------------------------------------------------
Januar 2011

Über mehrere Tage beobachtet:

- Am ersten Tag eine sehr gelbfruchtige Nase, viel Quitte. Dazu ein bisschen verr(a)ucht ...  Im Mund voll und saftig - erinnert mich fast an Kellers Hubacker aus dem gleichen Jahr.

- Am zweiten Tag etwas "ernsthafter", Nase etwas zurückhaltender.

- Am dritten Tag nicht probiert, am vierten Tag ähnlich wie am ersten. Wirkt nun etwas schlanker.

- Am vierten Tag setzte sich die Schlankheitskur fort. 

Fazit: Der Wein wurde nicht besser, nicht schlechter - sondern anders. Die Komponenten fügen sich gut zusammen. Der Restzucker ist gut eingebunden, der Alkohol ebenso. Die 92 Punkte aus 2006 sehe ich nach wie vor.<br><br>92<br><br>Verkostet am September 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Meursault 2001, Henri Boillot, Burgund, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=16162</link>    
    <pubDate>Thu, 19 Apr 2007 16:37:42 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Tiefes Goldgelb
sehr enge Kirchenfenster

In der Nase Veilchen, Holz, Waldboden
Irgendetwas aus dem Zitrusbereich (Orangenblüten?)

In der Mitte auch Lakritz und ein Hauch Vanille
feine Säure

langer Abgang<br><br>92<br><br>Verkostet am April 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chambolle-Musigny Premier Cru 1986, Joseph Drouhin, Burgund, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=15732</link>    
    <pubDate>Tue, 13 Mar 2007 19:46:31 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Restaurant getrunken

Recht kräftiges Rot, Brauntöne höchstens zu erahnen, kein orangefarbener Rand o. Ä. 

In der Nase erstaunlich frisch; natürlich Waldboden, Champignons, außerdem Sauerkirsche

Frischeeindruck setzt sich im Mund fort, gut präsente Säure. Fein gewirkt und zart, aber ohne jegliche "Todesnähe". Gute Länge.

Der Wein bedient sofort die ganz hohen (Säure) und die ganz tiefen (Waldboden) Töne. Die Mitte braucht ein Weilchen, um sich bemerkbar zu machen. <br><br>94<br><br>Verkostet am März 2007 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Winninger Uhlen Erste Lage Riesling Roth Lay 2003, Heymann-Löwenstein, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=15718</link>    
    <pubDate>Mon, 12 Mar 2007 10:10:41 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Restaurant getrunken

Dunkles Goldgelb. Irrsinnig komplexe Nase. Nuancen von Orange(nschale). Aber auch Dörrobst, dezent botrytische Noten. Überwältigende Mineralität, dabei perfekt ausgewogen. Deutliche Restsüße, zu leicht asiatischer Würzung perfekt. 

<br><br>94<br><br>Verkostet am März 2007 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[La Strada Pinot Noir 2003, Fromm Wineries, Sonstige, Neuseeland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=15717</link>    
    <pubDate>Mon, 12 Mar 2007 09:56:19 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Restaurant getrunken

Erstaunlich dunkle Farbe.

Schöne Nase: Dunkle Pflaumen, etwas Zimt, später auch Waldboden und dunkle Beeren.

Am Gaumen gesellen sich dunkle Schokoladennoten hinzu. Weiche Tannine, mundfüllend aber nicht erschlagend opulent. Sehr gute Länge. 

Insgesamt sehr harmonisch und nobel.  Durchaus kühler Charakter, fein und nuanciert. Absolut kein Holzmonster. 

Kommt aus Marlborough, die Winzerfamilie Fromm stammt aus der Schweiz und hat das Weingut erst 1991 gegründet.<br><br>93<br><br>Verkostet am März 2007 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Graacher Domprobst Riesling Kabinett 2005, Kees-Kieren, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=15394</link>    
    <pubDate>Fri, 16 Feb 2007 09:28:55 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Fast goldfarben, wirkt recht dick.
Schöne, frische Nase. Grüner Apfel (aber nicht unreif), leichte Zitrusnoten, feine Gewürzaromen (irgendwo zwischen Zitronenmelisse und Minze). Gute Mundfülle, sehr saftig, markante Säure (aber schon gut eingebunden), mittlere Länge. Ein Hauch Nussigkeit, nicht genau zu spezifieren. Kräftig und animierend zugleich, trinkt sich wunderbar.

Jetzt 87 Pkte. und einer meiner besten Kabinett-Weine bisher<br><br>87<br><br>Verkostet am Februar 2007 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Zeltinger Sonnenuhr Auslese 1994, Markus Molitor, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=15263</link>    
    <pubDate>Thu, 08 Feb 2007 10:06:14 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Von erstaunlich heller Farbe, sanft gealtert (Petrolnoten, aber nicht penetrant) und kein bisschen kitschig, dafür tänzelnd zwischen zarter Restsüße und immer noch respektabler Säure – das kann für mich nur ein Moselriesling.
Als Dessertbegleitung mittlerweile nicht mehr süß genug. 
Leider waren die Gläser etwas zu klein.<br><br>92<br><br>Verkostet am Februar 2007 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bouquet des Garrigues, Le Clos du Caillou CdR 2003, Clos du Caillou, Vacheron-Pouizin, Rhone, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=15262</link>    
    <pubDate>Thu, 08 Feb 2007 10:01:40 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Über zwei Tage getrunken.

Erster Tag (nicht dekantiert, Burgundergläser):
sehr dunkles Rot. In der Nase Gummi und komplexe Gewürznoten.
Zunächst recht unzugänglich, Gewürz-Overkill und leicht verbranntes Gummi. Öffnet sich dann sehr schön mit ständig wechselnden Eindrücken. Nach zwei bis drei Stunden tatsächlich Erdbeerkonfitüre in Nase und Mund. Gute Länge.

Zweiter Tag (weiterhin nicht dekantiert, Bordeauxgläser):
Nase ist etwas flach geworden. Die Säure hat die Gewürznoten etwas eingefangen, der Gummigeruch ist weg, die Erdbeernoten haben sich zu einem weniger differenzierten Beerenaroma verbreitert. Tanzt auf dem Grat zwischen konzentriertem Fruchtaroma und Konfitüre; nicht vordergründig kompottig. 

Unter dem Strich am zweiten Abend zugänglicher, aber auch weniger spannend. Aus Komplexität ist Breite geworden. Brandig ist er nicht, trotz des hohen Alkoholgehalts.
<br><br>89<br><br>Verkostet am Februar 2007 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Kestener Paulins-Hofberger Riesling Auslese 2003, Paulinshof, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=15010</link>    
    <pubDate>Fri, 26 Jan 2007 12:03:32 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Fast dunkel goldfarben.

In der Nase zunächst deutliche Röstnoten, später auch nussig (Macadamia?), etwas exotisch-kompottige Fruchtnoten (Litschi), evtl. auch Quitte und Rharbaber, Orangenschale. 
Voluminöser Körper, feste Mineralität, keine "frische Frucht", etwas bitter im Abgang.

Wie vom Winzer angegeben, ist die Anmutung tatsächlich eher trocken. Der Wein hat gerade noch genug Säure, um nicht brandig zu wirken; seinen hohen Alkoholgehalt kann er indes nicht verleugnen. Keinerlei Petrolnoten. Blind hätte ich den niemals MSR zugeordnet, eher in die Pfalz.
Der Boden dieser Lage besteht - im Ggs. zum benachbarten Brauneberger Juffer - vornehmlich aus Blauschiefer.

Lt. Winzerangaben nach GG-Richtlinien vinifiziert. Winzerangabe "feintrocken" (nicht auf dem Etikett) - nicht zu verwechseln mit der trockenen Auslese gleichen Jahrgangs und gleicher Lage

Der Wein stimmt mich etwas ratlos. Der Jahrgang scheint ihn wesentlich mehr zu prägen als die Lage.

Januar 2007: Die Fruchtnoten sind derzeit kaum feststellbar, die Bitternis hat sich allerdings auch verflüchtigt. Ob es sich um eine Verschluss- oder eine Endphase handelt, weiß ich leider nicht. Insgesamt hat der Wein etwas an Harmonie gewonnen; er wirkt jetzt keinesfalls brandig, aber für mich nach wie vor nicht moseltypisch.<br><br>87<br><br>Verkostet am September 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[J. J. Adeneuer Spätburgunder trocken 2005, Adeneuer, Ahr, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=12116</link>    
    <pubDate>Wed, 27 Sep 2006 10:13:20 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Sehr schönes Rubinrot.

Schwefelnoten in der Nase

Im Mund frische, aber warme Frucht. Kaminfeuer mit heißen Kirschen. Nicht sehr lang. Ausgesprochen süffig und zugänglich. Schlank, aber nicht zu dünn

Preis nicht mehr genau präsent - dürfte knapp über 10 EUR ab Hof liegen <br><br>83<br><br>Verkostet am September 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Kestener Herrenberg Riesling Kabinett feinherb 2004, Paulinshof, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=12086</link>    
    <pubDate>Tue, 26 Sep 2006 10:06:17 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Helles Strohgelb

In der Nase zunächst ein paar Mufftöne (Korkschleicher?), dann zarte Pfirsichnote

Im Mund schön ausbalanciert, feines Süße-Säure-Spiel, wirkte nicht so federleicht wie bei den ersten Verkostungen

Guter Terrassen- und Aperitivwein<br><br>85<br><br>Verkostet am Mai 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Graacher Himmelreich Auslese** Riesling halbtrocken 2001, Markus Molitor, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=12049</link>    
    <pubDate>Sun, 24 Sep 2006 11:00:38 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Nase: Zunächst der berühmte Molitorstinker. Dann einige Zeit fast nichts, braucht ordentlich Luft. Lakritz- und Anisnoten, ein Hauch von Birne. 

Im Mund noch recht frisch, eher fein ziseliert als kräftig gehämmert. Säure deutlicher spürbar als die Restsüße, aber (auch in puncto Alkohol) harmonisch im Gesamteindruck.
Warm-mineralisch, durchaus ein Wein zum Essen, sensorisch fast trocken.

Zunächst kurz, gewinnt später an Länge. Vielleicht derzeit karaffieren, besser: noch liegen lassen.

Man denke sich an die Punktebewertung ein deutliches +<br><br>89<br><br>Verkostet am September 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Spätlese *** 2002, Reinhold und Cornelia Schneider, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=12039</link>    
    <pubDate>Thu, 21 Sep 2006 13:15:28 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Leuchtendes, sattes Gelb

Nase zunächst mit etwas Muffton (Korkverdacht wird nicht bestätigt). Entwickelt dann erhebliche Komplexität: rote, reife Apfelsorten, Rhabarberkompott mit Vanille, Kardamom, dezente Röstaromen. Die Säure ist zunächst klar im Hintergrund, entwickelt später mehr Präsenz. Mittlere Länge. 

Für mich eher Meditations- als Essenswein. Profitiert offensichtlich von Luft - Karaffieren?

 <br><br>89<br><br>Verkostet am September 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Recher Herrenberg Frühburgunder Qualitätswein 2004, Jean Stodden, Ahr, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=11354</link>    
    <pubDate>Wed, 23 Aug 2006 23:54:02 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Kräftiges Granatrot. Enge Kirchenfenster

Faszinierende Nase, über längere Zeit immer wieder neue Eindrücke:

Helle Waldfrüchte, Karamell, Holzkohle/Röstnoten, dann ganz viel Pfeffer, ein Hauch Butter

Im Mund: Anfangs sehr weich, später präsente Säure. Sauerkirsche, leichte Graphitnoten, Rauch. Sehr langer Abgang

Phantastischer, ebenso komplexer wie filigraner Wein

Die Säure dürfte sich in den nächsten 2 - 4 Jahren noch harmonischer einbinden<br><br>92<br><br>Verkostet am August 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Coudoulet de Beaucastel Cotes-du-Rhone 2001, Chateau de Beaucastel, Rhone, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9888</link>    
    <pubDate>Mon, 05 Jun 2006 01:14:00 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Rubinrot

Sehr würzige Nase, etwas dunkle Beeren, Pflaumenkuchen (aber nicht hefig)

Im Mund voll und sehr weich. Süße Lakritznoten, Pfeffer, Walderdbeere, dezente Röstaromen

Tolle Länge

Zweitwein von Beaucastel zu rund einem Drittel des Ch9-Preises<br><br>93<br><br>Verkostet am Juni 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Teneguia Sabro Dulce 2004, Llanovid, La Palma, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9870</link>    
    <pubDate>Sun, 04 Jun 2006 15:32:52 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Farbe zwischen blassem Apfelsaft und Kupfer

In der Nase sehr deutlich Trockenpflaume, ein bisschen Bauernbrotkruste

Im Mund fast wie Pflaumenwein, aber nicht ganz so klebrig; Veilchenpastillen, Wildkräuter; im Grenzbereich zu brandig
Recht kurz

Kein Dessertwein, eher zu salzigem Käse oder als Aperitiv zu Schinken etc.

Cuvée aus 80% Sabro und 20% Gual; 0,5-Liter-Weißglasflasche

Der Wein kommt von der recht qualitätsorientiert arbeitenden Genossenschaft im Süden La Palmas. Die Reben werden nicht hochgebunden und wachsen zum Teil fast auf reinen Lavafeldern (letzter Vulkanausbruch in den 70er Jahren des 20. Jh. 
Renommierwein ist ein (alterungsfähiger) Malvasia, dieser einfachere Süßwein dürfte sich nicht mehr großartig entwickeln.<br><br>85<br><br>Verkostet am Juni 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Saint-Véran 2003, Domaine Saumaize-Michelin, Burgund, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9869</link>    
    <pubDate>Sun, 04 Jun 2006 15:24:22 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Etwas blasser als Goldgelb

In der Nase Holz und Vanille, ein bisschen Waldmeister, Blüten (Jasmin?)
Mit fortschreitender Zeit wird das Holz dunkler
Im Mund erstaunlich säurefrisch, gleichzeitig recht fett
Deutliches Bitterschwänzchen

Der 2002er präsentierte sich vor einigen Monaten harmonischer und etwas leichter, tatsächlich aber auch säureärmer<br><br>86<br><br>Verkostet am Juni 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Dalsheimer Steig Trockenbeerenauslese 1988, Klaus Keller, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9580</link>    
    <pubDate>Wed, 24 May 2006 12:11:46 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Dunkel cognacfarben

Dick und ölig im Glas

Federleichte Nase mit Quittengelee

Im Mund wieder Quittengelee, aber auch Trockenfrüchte (besonders Aprikose). Bei aller Süße kein bisschen klebrig und mit feinster Säure. Dabei weiches und verwöhnendes Mouthfeel. Irrsinnige Länge.

Genossen zum Menüabschluss in Steinheuers Restaurant.
Aktuell produziert Keller gar keine reinsortigen Huxelrebenweine mehr; sie ist aber Bestandteil der (wesentlich eindimensionaleren) Cuvée-BA "Pius".<br><br>97<br><br>Verkostet am Mai 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Zeltinger Sonnenuhr Riesling Auslese** 2004, Markus Molitor, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9351</link>    
    <pubDate>Sun, 14 May 2006 12:53:36 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Gelb mit etwas Grün

Leichter Stinker in der Nase, Petrol, Grapefruit

Im Mund eine angenehm herbe Nebennote, ordentliches Rückgrat

Die Komponenten sind jetzt sehr schön zu analysieren und werden in der Zukunft wahrscheinlich einen faszinierenden Akkord ergeben<br><br>95<br><br>Verkostet am Mai 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Wachenheimer Königswingert Spätlese 1976, Bürklin-Wolf, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=9350</link>    
    <pubDate>Sun, 14 May 2006 12:27:49 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Helles Goldgelb

Petrolnoten (Firne?), frischer Hefekuchen

Im Mund noch recht füllig, würdevoll gealtert

Wäre auch als Riesling durchgegangen<br><br>90<br><br>Verkostet am Mai 2006 von Einzelflaschenfreund]]></description>
  </item>
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