	<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?>								   

<rss version="2.0">
<channel> 
  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von anonymouse</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Sun, 17 May 2026 20:19:02 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Sun, 17 May 2026 20:19:02 +0200</lastBuildDate>
  <docs>http://www.beispiel.to/rss.php</docs>
  <generator>Rss Feed Engine</generator>
  <managingEditor>webmaster@verkostungsnotizen.net</managingEditor>
  <webMaster>webmaster@verkostungsnotizen.net</webMaster>

  <item>
    <title><![CDATA[Fräulein Hu Perlwein , Katharina Wechsler, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60500</link>    
    <pubDate>Wed, 24 Oct 2018 21:49:02 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Riecht sehr frisch, leicht blumig und kräutrig, aber vor allem sehr fruchtig nach grüner Birne, dezent zitrisch und etwas grün (Paprika und Gras). Dann noch leicht süßlich und nach Gebäck. Im Mund so ziemlich haargenauso, blumig vor allem im Abgang. Mit zunehmender Temperatur wird das grüne etwas stärker, aber nie plump oder unangenehm. Angenehme Perlage.

Wirkt insgesamt sehr stimmig, rund, sehr frisch und jugendlich. Das imponiert mir alles sehr, ist für mich ein voller Erfolg. Die Zielgruppe, die man sich da gesetzt hat, wird glaub auch voll und ganz getroffen und das zu einem absolut fairen Preis.<br><br>87<br><br>Verkostet am 06.08.2017 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Kirchspiel trocken 2015, Katharina Wechsler, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=65546</link>    
    <pubDate>Thu, 20 Sep 2018 13:10:48 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Leicht likörig in der Nase, eine gute Portion Petroleum, ein paar Blumen und Honig und dann noch ein Hauch von Brot und Handcreme.

Am Gaumen werden zunächst Apfel, Limettenschale und ein Hauch Handcreme von viel Säure, Salz, Kreide und leichten Gerbstoffen in Szene gesetzt - griffig und zupackend. Zum Abgang hin wird's dann etwas weicher, auch aromatisch mit nur etwas Grapefruit, aber vor allem Nüssen, Honig und Mango.

Die 14 Umdrehungen machen sich eigentlich nur beim Riechen so richtig bemerkbar, im Mund hält der Kirchspiel die phänomenal gut, ich habe wirklich nur wegen des Geruchs am Ende auf's Etikett geschaut und hätte auf maximal 13 getippt. Auch die Säure ist zwar hoch, aber gar nicht aggressiv, sondern feingliedrig spritzig, gekonnt abgerundet durch gefühlt ganz minimal Restzucker (4g, maybe?).

Insgesamt ist der Wein jederzeit unheimlich fein, frisch und glockenklar - so schnell haben sich bisher wenige Flaschen geleert.<br><br>94<br><br>Verkostet am 20.09.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay Sonnenberg Trocken 2016, Weingut Jülg, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63669</link>    
    <pubDate>Sat, 07 Apr 2018 01:33:17 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Insgesamt zurückhaltende, reduktive Nase, aber ich kann geröstetes Brot, Vanille und einen Hauch Lemon Curd ausmachen.

Am Gaumen ist der Wein erstmal leicht zitrisch, dann sahnig und nussig. Hintergründig etwas Vanille und eine Bitternote, die mich an Wacholder denken lässt. Vor allem aber hat der Wein eine trocken kreidige Mineralik, die zunächst nur untermalt, zum Abgang hin aber immer prägnanter wird, vielleicht ein bisschen zu sehr.

Dieses kreidige wirkt den spürbaren 13 Umdrehungen ganz gut entgegen und der Wein wirkt nicht breit, aber dennoch ein wenig schwerfällig. So richtig integriert ist das alles noch nicht - hätte ich noch eine Flasche, dann würde ich die erstmal eine Weile weglegen. In diesem Zustand fand ich ihn bloß interessant.<br><br>87<br><br>Verkostet am 07.04.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling trocken 2015, Katharina Wechsler, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63532</link>    
    <pubDate>Thu, 29 Mar 2018 00:31:10 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Riecht leicht zitrisch, aber auch etwas nach Toast und süßlich. Blind hätte ich auf Chardonnay getippt und direkt nach dem Öffnen hab ich sogar am ehesten an Grauburgunder gedacht, also vielleicht nicht unbedingt Riesling-typisch im Geruch.

Am Gaumen Grapefruit und Orange, leichte Restsüße, spritzige Säure. Leicht salzig, endet kreidig. Sehr saftig. Toller Trinkfluss. Angenehmes Spiel zwischen Restüße und der zitronigen Säure. Unkompliziert, freundlich und charmant - kann man gerne so lassen.<br><br>89<br><br>Verkostet am 29.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Lovely Lilly Pinot Noir  2015, Shelter Winery, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63494</link>    
    <pubDate>Wed, 28 Mar 2018 01:06:12 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase Pilze und Nüsse, Karamell und ein hauch dunkler Frucht.

Im Mund dann dunkle, süße Frucht (Kirsche, Himbeere und vielleicht Pflaume) und Molasse. Recht erdig, aber trotzdem nicht erdrückend, perfekte Balance zwischen der weichen Säure und der leichten Restsüße. Ganz minimal meine ich noch grüne Banane im Hintergrund wahrzunehmen.

Sehr langer Abgang - erst Molasse, dann Himbeer und zum Schluss geht's über in Walnuss.

Insgesamt war er mir ein bisschen zu schwer und ein bisschen zu süß, insbesondere am zweiten Tag, als er auch etwas wärmer war. In jedem Fall aber ein Knaller zu dem Preis.<br><br>88<br><br>Verkostet am 28.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Malterdinger Spätburgunder trocken  2013, Bernhard Huber, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63493</link>    
    <pubDate>Wed, 28 Mar 2018 00:49:41 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Er riecht gleich nach dem aufmachen schon sehr anziehend - dunkel, herzhaft, erdig, Backgewürze (Piment, Vanille) und hintergründig Kirsche, leicht süß.

Das alle findet sich auch am Gaumen wieder. Dazu noch leicht salzig, brombeerig und mit einer angenehmen Säure, die ihm mit den zurückhaltenden Tanninen ein bisschen Grip gibt. Die leichte Extraktsüße rundet das zum Ende hin alles schön ab, aber bleibt mir dann doch etwas zu lange im Abgang, der ein bisschen was von Cola hat.

Insgesamt ist das manchem bestimmt zu gefällig. Mir nicht. Schöner Wein.<br><br>90<br><br>Verkostet am 28.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Saaburg Riesling trocken 2016, Forstmeister Geltz Zilliken , Saar, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63372</link>    
    <pubDate>Sun, 25 Mar 2018 01:22:31 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Zurückhaltend in der Nase, etwas zitrisch und floral.

Kühle Mandarine und Schale, reife Aprikose, Traube und Karamell im Mund. Sehr merklicher Restzucker, aber extrem gut eingebunden. Hoher Trinkfluss, sehr saftig und im Abgang ziemlich rauchig, aber auch etwas klebrig. Die Säure könnte man wohl fein nennen, insgesamt ist er mir allerdings etwas zu weich.<br><br>86<br><br>Verkostet am 25.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Trocken 2016, Wagner-Stempel, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63371</link>    
    <pubDate>Sun, 25 Mar 2018 00:04:43 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase Pfirsich, Joghurt, Petroleum und Erdnuss.

Im Mund genauso, zwischendrin aber wie Salzwasser mit einer dreckigen Note, die mir so gar nicht zusagt. Geht dann kurz über zu bitterem, grünem Apfel und endet letzlich richtig zitrisch-dropsig. Säure gefällig, aber nichtssagend.<br><br>84<br><br>Verkostet am 24.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Clarette Rosé Trocken 2016, Knipser, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63370</link>    
    <pubDate>Sat, 24 Mar 2018 23:03:54 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Riecht erstmal frisch und bunt rotfruchtig.

Im Mund dann ein bisschen kernig und leicht cremig, vor allem aber spritzig mit einer schönen Säure und angenehm leichten Körper. Erdbeer, Rhabarber, Pfirsich, Joghurt und etwas Wacholder. Im Abgang vorwiegend Himbeer.

Perfekter Sommerwein.<br><br>87<br><br>Verkostet am 24.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Spätburgunder 2013, Friedrich Becker, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60541</link>    
    <pubDate>Fri, 23 Mar 2018 01:01:31 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Zunächst etwas verschlossen, riecht vor allem ledrig, etwas würzig und nach kalter Milch, dabei nur ein kleines bisschen nach dunklen Beeren. Es dauert aber nicht lang, dann wird Frucht deutlich stärker, kann da aber nichts genaueres ausmachen.

Im Mund in erster Linie eine tolle Struktur, sehr gradlinig, weich, aber trotzdem etwas griffig. Hier dann vor allem Brombeere und ganz leicht dunke Schokolade, mit mehr Zeit dann richtig viel Kirsche. Auch ziemlich laktisch, fast joghurtartig im solide langen Nachhall.<br><br>86<br><br>Verkostet am 10.08.2017 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Weißer Burgunder Spätlese trocken 2015, Reinhold und Cornelia Schneider, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63352</link>    
    <pubDate>Fri, 23 Mar 2018 00:42:01 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Riecht verhalten nach Birne, Vanille und Handcreme, süßlich.

Im Mund erstmal Gerbstoffe. Dann Birne und Pfirsich, merklich restsüß, körperreich aber nicht fett. Im langen Abgang vorerst nur Vanille und dann ewig lang weiße Schokolade und Pfirsich, die Handcreme scheint hier auch durch.

Insgesamt am Rande meiner Restzuckertoleranz, könnte gut mehr Säure vertragen, ist zwar nicht fett, aber mir etwas zu weich, auch wenn der Schmelz ganz angenehm ist.<br><br>87<br><br>Verkostet am 23.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Pinot Noir Herrenstück 2016, Holger Koch, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63350</link>    
    <pubDate>Thu, 22 Mar 2018 23:26:31 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[1. Tag

Riecht intensiv nach Backgewürzen (vor allem Vanille, aber auch Piment und vielleicht Nelke), etwas Kamillentee und roten Früchten. Leicht süßlich.

Am Gaumen dann sehr säurebetont, rotfruchtig (rote Johannisbeere), kernig und teeig mit einem Hauch Kirsche und leichter Extraktsüße. Wieder sehr klar vanillig (unterstützend, aber trotzdem sehr präsent), etwas Walnuss im Abgang. Kaum merkliche Tannine, mittlerer Körper. Mit mehr Luft integriert sich die Säure zunehmend besser und etwas dunkle Frucht (Kirsche) kommt hervor, so richtig harmonisch wirkt er aber dennoch nicht, ist mir persönlich zu harsch.


2. Tag

Deutlich dunkelfruchtiger und würziger, in der Nase wie im Mund. Richtig viel Kirsche und Brombeere jetzt, dazu Karamell und die Walnuss wieder, Vanille dafür mehr hintergründig. Die Säure jetzt perfekt integriert und in Balance mit der minimalen Süße, alles sehr seidig und geschmeidig. Große Klasse.<br><br>90<br><br>Verkostet am 22.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay/Weißburgunder *** 2012, Holger Koch, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63346</link>    
    <pubDate>Thu, 22 Mar 2018 19:29:12 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Leichte Reifenoten in der Nase, vor allem aber Honig, Birne, weiße Blüten und etwas Orange. Insgesamt ziemlich süß.

Im Mund erst zitrisch und apfelig, dann sehr viel Honig. Krasse Textur, füllt zunächst den Mund aus und geht dann richtig lang runter. Sehr reich, leicht cremig, aber immer extrem präzise. Der Abgang ist ordentlich, aber trotzdem etwas enttäuschend, fällt überraschend schnell ab. Nur die Honignote hängt mir recht lange im Gaumen, das ist mir auch etwas zuviel.

Mit einer guten Portion Luft wird der Honig deutlich abgeschwächt und von einer sehr angenehmen, kühlen Note ersetzt. Selbst dann ist es mir noch ein klitzekleines Bisschen zu viel Honig, aber das war nur mein Empfinden.<br><br>91<br><br>Verkostet am 22.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay -RKF- 2016, Knewitz, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=63344</link>    
    <pubDate>Thu, 22 Mar 2018 19:06:58 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Braucht eine halbe Stunde im Glas.

Dann in der Nase sehr reduktiv, verbrannter Toast mit Honig, etwas undefinierbare (leicht gammelige?) Frucht im Hintergrund. Letzteres mag ich nicht, gefällt mir aber insgesamt trotzdem ganz gut.

Im Mund richtig schön. Zitrone, Apfel, Birne und Honig. Angenehm cremig, dabei aber mit einer spritzigen Säure, leicht laktisch und salzig, im Abgang dann etwas flintig. Guter Trinkfluss, tolle Textur.<br><br>91<br><br>Verkostet am 22.03.2018 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Mönzinger Frühlingsplätzchen Spätburgunder -S- 2013, Udo Weber, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60987</link>    
    <pubDate>Tue, 19 Sep 2017 20:54:28 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase erstmal dunkelfruchtig, leicht erdig, ledrig und würzig, mit mehr Temperatur dann immer mehr weg von der Frucht und hin zu herzhaft-räuchrigem Fleisch. Immer auch etwas alkoholisch.

Am Gaumen dann aber überraschend weich und kirschig, wobei er auch ne Menge Kakao mitbringt. Wärmer dann auch hier merklich blutig und sogar etwas salzig. Die 14 Umdrehungen merkt man, aber er wirkt nie fett, die frische Säure und die sehr hintergründigen Tanninen halten da gut dagegen. Etwas langweiliges, aber überdurchschnittlich langes Finish.<br><br>88<br><br>Verkostet am 19.09.2017 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Vinho Verde 2016, Quinta do Barco, Minho, Portugal]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60605</link>    
    <pubDate>Wed, 16 Aug 2017 22:06:12 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Riecht exotisch, vor allem grüne Banane, Birne und dropsige Zitrone.

Im Mund genauso Birne und grüne Banane, aber auch Vanille und Kaugummi. Ein Ticken bitter, doch die leichte Kohlensäure nimmt das gut auf.

Fällt schnell ab, hat keine gute Struktur. Trotz der Kohlensäure bleibt er auch ein bisschen buttrig-schmierig. Am zweiten Tag wird das besser, aber nie richtig gut. Im Abgang findet sich vor allem Kaugummi, alles ziemlich künstlich. Das klingt schlimmer als es ist, aber die Aromatik muss man schon mögen.<br><br>86<br><br>Verkostet am 16.08.2017 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Koonunga Hill Chardonnay 2016, Penfolds, South Australia, Australien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60603</link>    
    <pubDate>Wed, 16 Aug 2017 21:41:37 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase blumig und waldig, süßlich, mit leichter Orange und Kuchen, zeitweise auch noch Sellerie. Ist ganz schön.

Schmeckt nach Apfel, Honig und etwas buttrig/sahnig. Vielleicht auch ein bisschen melonig. Ansonsten schon merklich mineralisch, fast schwefelig, aber insgesamt sehr glatt und nicht wirklich salzig, was ihm stehen würde. Auch hier zeigt sich zwischenzeitlich etwas anderes, nämlich Gras (Weed), vor allem im Abgang.

Insgesamt nicht sonderlich komplex, dafür aber ziemlich frisch, leicht und freundlich mit hohem Trinkfluss.<br><br>87<br><br>Verkostet am 16.08.2017 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA["Brüssele" Trollinger 2015, Graf Adelmann, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60602</link>    
    <pubDate>Wed, 16 Aug 2017 21:29:56 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Riecht süßlich, rotfruchtig, am meisten Kirsche und Erdbeer. Dann noch etwas Backgewürze und ein Hauch Asche.

Am Gaumen dann Erdbeermarmelade und rote Johannisbeere, etwas Kirsche. Ein bisschen gesüßter Früchtetee, dezenre Würze.

Sehr weich und leicht.<br><br>84<br><br>Verkostet am 16.08.2017 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Qualitätswein trocken 2016, Andi Knauß, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60097</link>    
    <pubDate>Mon, 14 Aug 2017 20:18:49 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die Etiketten werden wohl mit diesem Jahrgang gewechselt. Es wundert mich schon etwas, da Andi die "alten" auch erst ein paar Jahre lang hat, aber vielleicht hat ihm das ja alles nicht mehr gepasst, es hat sich einiges verändert seitdem. Die neuen sind recht minimalistisch, sehen aus als könnten sie hier im örtlichen Bioladen zum Verkauf stehen (was nicht negativ sein muss, vor wenigen Jahren wurde dort auch Beurer verkauft und derzeit findet sich dort Wittmann). Der Name wurde auch minimalisiert, statt Riesling G(utswein) sagt das Etikett jetzt nur noch Riesling (Württemberg). Nun gut, wie dem auch sei.
Den G habe ich nun über die letzten Jahre einige Male getrunken, für unter 8 Euro (7,60 dieses Jahr ab Gut) kenne ich keinen Riesling, der mir so zusagt. Dieses Jahr bin ich etwas überrascht von ihm, aber meine Erinnerung trügt mich da vielleicht auch einfach, mein Weinkonsum und die Zeit, die ich investiere, haben sich dann doch dramatisch verändert im letzten Jahr.
Das erste was ich bemerke ist Hefe. Mit Hefenoten tue ich mich unheimlich schwer, ich kann auch kein Weißbier trinken und mein Geruchssinn blendet normalerweise sofort alles andere aus, sobald ich Hefe rieche oder schmecke. In diesem Fall hat sie nicht gestört. Ich rieche zwar auch nicht viel anderes, aber Andis Rieslinge waren nie Fruchtbomben und haben ganz andere Qualitäten. Hefe und Alkohol, das kenne ich von Andis Weinen allerdings eigentlich nicht.
Im Mund schwindet die Hefe, stattdessen dominiert Zitrusfrucht, vor allem die Schale. Vielleicht ist das Limette, vielleicht Orange, vielleicht die Schale von der Orange und der Rest von der Limette. Nach einer Weile kommt mehr Apfel hervor (vor allem am zweiten Tag, wo die Hefe auch in der Nase eigentlich komplett verschwunden ist), nicht unreif aber auch nicht richtig fruchtig, insgesamt eher dezent. Vielleicht hat er etwas nussiges am Ende - keine Ahnung was genau, es hatte sich nur leicht angedeutet und am zweiten Tag merke ich nichts mehr davon, stattdessen finde ich dann etwas gelbe Frucht. Definitiv bleibt etwas Salz. Das ist alles schon wieder vertrauter.
Die Textur aber überrascht mich am meisten. Die Säure ist sehr feingliedrig, fast wie Sprühregen fühlt er sich in meinem Mund an, hat dadurch auch etwas erfrischendes wie Sprühregen auf der Haut. Ich hatte ihn deutlich kraftvoller in Erinnerung, aber das ist vermutlich einfach von den anderen beiden Rieslingen, S(elektion) und R(eserve), rübergeschwappt.

Ich bin ganz früh darüber, dass der Wein mich so überrascht hat, aber er fühlt sich immer noch sehr wie ein Wein von Andi an - perfekt ausbalanciert, geschmeidig, relativ lang und mit einem fast schon unheimlichen Trinkfluss - aber jetzt freue ich mich noch viel mehr darauf, den S und den R nochmal zu probieren und damit zu vergleichen.<br><br>87<br><br>Verkostet am 26.06.2017 von anonymouse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Gutedel Heugumber 2015, Hanspeter Ziereisen, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=60501</link>    
    <pubDate>Mon, 14 Aug 2017 20:18:20 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Sehr hell im Glas, cremefarben mit leicht silbrigen Reflexen.

Im Geruch nasser Stein, ein bisschen so wie Regenwasser. Pfeffrig. Ganz leicht fruchtig und etwas Honig. Insgesamt ziemlich waldig.

Im Mund dann auch erstmal etwas grün, leicht bitter und metallisch. Paprika, etwas scharf, pfeffrig und würzig. Ein wenig Salz und dann doch noch etwas Frucht, nämlich Apfel und Zitrone. Die Säure ist leicht, aber doch irgendwie etwas unelegant. Ein Hauch von Gerbstoffen zeigt sich. Überraschend langer Abgang.

Das ist ziemlich viel Wein für ziemlich wenig Geld. Ich möchte eigentlich vor jede Geschmacksnote "etwas" schreiben, weil alles zwar merklich, aber sehr zurückhaltend vorhanden ist, was zwar hier wirklich nicht elegant ist, aber auch das kein Kritikpunkt, sondern einfach völlig angemessen. Ich mag den Begriff "Zechwein" nicht, aber irgendwie passt es hier schon - ein Zechwein mit Anspruch. Gefällt mir. Nur wenn etwas länger offen ist, wirkt er ganz komisch hohl, das ist dann unangenehm. Aber das sollte bei einem solchen Wein ja in der Praxis auch kein ernstzunehmendes Problem sein...<br><br>86<br><br>Verkostet am 06.08.2017 von anonymouse]]></description>
  </item>
</channel>
</rss> 
