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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von Matthias Hilse</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:57:15 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Thu, 30 Apr 2026 09:57:15 +0200</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Chateau Tour Saint Christophe 2015, Chateau Tour Saint Christophe, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54795</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 22:19:48 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur

Satte, noble Schwarbeerfrucht, die ihre Pointierung durch feine Veilchenschübe auf der einen und eine verblüffende Zitrusnote auf der anderen Seite erfährt, liegt über einer regenfeuchten Erdnote, und mit zunehmendem Glasschwung amalgamieren sich die Eindrücke zu einem eklatant sinnlichen olfaktorischen Kaleidoskop. Druckvoll, mit kongenialer aromatischer Eskorte, und gleichwohl hauchzart, gleitet der in feinster Tanninfassung tänzelnde dunkle und brisenfrische Saft über die Zunge und zeigt dabei das unbändig Unbeirrbare eines jugendlichen Genies, das sein Ziel, nicht aber den Weg dorthin, kennt. So, als wären Salinen in der Nähe, manifestiert sich die Frische dieses Weins, und wer je meint, er möge keine Rolland-Weine, dem sei zugerufen: die Wuchtbrumme war gestern. Heute ist kühle, aromenbewährte Nobilität en vogue!<br><br>92<br><br>Verkostet am 12.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Chateau Beychevelle 2015, Chateau Beychevelle, Bordeaux - St. Julien, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54763</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:20:57 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

Der 2015er Beychevelle übertrifft in seiner kühlen Distinktion die anderen Ausgaben großer Jahrgänge, weil er ein bisher hier unerreichtes Niveau eleganter Noblesse zeigt, die in ihrer unangestrengten Beiläufigkeit ihre profunde Substanz gerne camoufliert, und er seine Rasse eher in den reichhaltig nuancierten Pianosequenzen seiner gaumenfüllenden olfaktorischen Partitur dokumentiert. Ein Saint Julien mit hoher innerer Dynamik, feinstem Schliff und der Geste der Gelassenheit.<br><br>93<br><br>Verkostet am 10.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Chateau Branas Grand Poujeaux 2015, Chateau Branas Grand Poujeaux, Bordeaux-Moulis, Listrac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54764</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:20:43 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

Wie schon in den Jahren 2009 und 2010 kommt der attraktivste Moulis von Branas Grand Poujeaux, denn neben seiner terroirbetonenden Erdverbundenheit zeigt er, dass die charmante Seite von Moulis mit etwas opulenterer Frucht, floraler Eskorte, satter Reife und satiniertem Tanningeflecht der klassischen Ausprägung, wie sie etwa Chasse Spleen verkörpert, nicht nachsteht. Der Genußfaktor dieses wunderbar balancierten und ausgewogenen Weins wird schon früh erfahrbar sein und den Ruf des Eleganzjahrgangs 2015 untermauern. Die virtuose Kunst der Verführung erfährt hier durch hinreissende Souplesse ihre Inszenierung.<br><br>92<br><br>Verkostet am 10.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Chateau Cantemerle 2015, Chateau Cantemerle, Bordeaux - Haut-Médoc, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54765</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:20:20 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

Der farbsaturierte Cantemerle verströmt ein reichaltiges, reiffruchtiges und dezent erdiges Bukett von dunklen Beeren und Kirschen mit feiner floraler Unterlegung. Der Gaumenfluß ist druckvoll und nobel, die saftige, klar konturierte Frucht gleitet in seidig-elegant coutourierter Tanninkonfektion in beinahe majestätischer Eleganz einem spannungsreichen, langen und von belebender Würze getragenen Finale entgegen. Dieser eher puristische Cantemerle vereint in der Präzision seiner Fruchausprägung Klarheit und Rasse und wird über zwei Jahrzehnte ein Symbol für die höchst lebendige budgetschonende Bordeauxszene des Jahrs 2015 sein.<br><br>92<br><br>Verkostet am 10.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Capbern 2015, Chateau Capbern, Bordeaux- St.Estephe, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54766</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:20:04 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

So als wäre durch den Wegfall des Nameszusatzes "Gasqueton" die Last possessiver Kräfte, und wenn sie nur in der ideellen Verpflichtung einer Stilistik gegenüber bestand, die sich dem aufblühenden Wesen der Gerbstoffverfeinerung in Saint Estephe lange versagte, gewichen, präsentiert sich "der neue Capbern" als der Inbegriff eines gelungenen "Könnenstransfers" von einem großartigen Terroir (Calon Segur) auf seine bürgerliche Entourage. Denn letztendlich sind es die gleichen Leute, die die Gestalt von Calon Segur prägen und verwantwortlich sind für diesen ungemein gelungenen Saint Estephe.
 
Wer meint, das 2015 klimatisch weniger favorisierte nördliche Médoc sei eine Region négligeable, der verpasst die Anmut der Zartheit, die Distinktion in den Aromen, die beachtliche Harmonie und eine Finesse in den Gerbstoffen, die es in dieser Preisklasse neben dem Capbern nur sehr selten gibt.<br><br>90<br><br>Verkostet am 10.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Fleur Cardinale 2015, Chateau Fleur Cardinale, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54787</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:18:57 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

Wie kaum ein zweiter Wein vereint der rückwärtige Nachbar von Valandraud mit seiner von einem Schokonegligé fein eingehauchten Dunkelbeerorgie Distinktion, Klasse, Feinheit, Noblesse und pure Sinnlichkeit. Stilsicher, in tänzelnder Leichtigkeit und überaus wohlbalanciert schwebt dieser seduktive Solist über den Laufsteg der Fasspräsentation und bleibt bis lange nach Ende der Gaumenschau präsent.<br><br>92<br><br>Verkostet am 12.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Gazin 2015, Chateau Gazin, Bordeaux - Pomerol, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54788</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:18:00 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

Der tief farbsaturierte Gazin deutet in seiner spontanen Verweigerung olfaktorischer Sinnlichkeit an, seine eigene Zeit zu haben. Erst dann, wenn der entnervte Schnellverkoster sich bereits dem nächsten Muster widmet, bindet er die Aufmerksamkeit des Geduldigen mit einem sehr klarfruchtigen, feinwürzigen Bouquet von dunklen reifen Beeren in einer Brise regenfeuchten Steins. Würdevoll und mit nobler Eleganz gleitet der eminent frische, von saftiger Brombeerfrucht konturierte Saft den Gaumen aus und entwickelt bei aller dezenten Zurückhaltung einen druckvollen Fruchtschub von animierender Verve, der den überaus feingewobenen Tanninsaum glänzend ausbalanciert. Ein frischer Hauch kühlender Mineralität begleitet den Antrunkt beständig und verortet den Wein hervorragend in der Klasse der authentischen, klassischen Pomerols, die Wartezeit einfordern, bis sie das unerhört Verführerische und tadellos Balancierte in wissender Selbstverständlichkeit zu zeigen bereit sind.<br><br>94<br><br>Verkostet am 12.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Chateau Godeau 2015, Chateau Godeau, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54789</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:17:42 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

Reichhaltig in der dominant dunkelbeerigen Frucht, saftig frisch, mit feiner Mineralienunterlegung, druckvoller Attacke und einem animierend aromatischen Finale, ist der Godeau 2015 der Saint Emilion für alle Tage.<br><br>91<br><br>Verkostet am 12.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau La Croix du Casse 2015, Chateau La Croix du Casse, Bordeaux - Pomerol, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54790</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:17:23 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

Der La Croix du Casse 2015 zeigt eine dezent süße Anmutung, die vom wunderbar ausgereiften und mit Klarheit gesegneten Fruchtkern herrührt, und die dem sehr ausgewogenen Pomerol von klassisch-solidem Zuschnitt eine feine Spannung verleiht. Wie immer preislich so ausgestattet, dass man nicht in Verlegenheit gerät auf der Suche nach einem Pomerol im Umkreis von EUR 25,00.<br><br>91<br><br>Verkostet am 12.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau La Mauriane 2015, Chateau La Mauriane, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54791</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:16:43 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:


Der purpurglänzende La Mauriane offenbart ein überaus reintöniges, gleichwohl fast verschwenderisches Fruchbukett von roten Beeren und Früchten, in das sich feine Kräuteraromen mischen. Der druckvolle Gaumenauftritt ist bestimmt durch die saftig-frische, von kühlendem Mineralienstrom unterlegte, tief in der Distinktion gründenden Beerenfrucht, die in eleganter Balance mit den reichhaltig vorhandenen, äußerst seidigen Tanninen steht und dem Wein Rasse und pulsierenden Akzent verleiht.<br><br>91<br><br>Verkostet am 12.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Seguin 2015, Chateau Seguin, Bordeaux - Graves - Pessac Leognan, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54794</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:16:15 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

Die an Reüssiten reiche Appellation Pessac Leognan bietet mit Chateau Seguin einen Wein, der in seiner hedonistischen Grundausrichtung ein hohes Maß an Charme und Souplesse zu einem überaus vertretbaren Preis bietet. In tiefdunkler Farbrobe und mit allen Nuancen üppiger Würze, dichter Frucht, floralem Gelüft und dem Duft der großen weiten Welt bewährt, gleitet der eminent saftige, klarfruchtige, reichhaltige und überaus rassige Pessac einem Finale von verblüffender Eindringlichkeit und delikatem Raffinement entgegen. Hier vereinen sich Opulenz und Fülle mit Präzision und Subtilität.<br><br>92<br><br>Verkostet am 12.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Chateau Pape Clément 2015, Chateau Pape Clément, Bordeaux-Pessac Leognan, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54793</link>    
    <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:13:48 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

In majestätischer Farbtiefe empfängt der Pape Clement 2015 den Verkoster zu einem Rendezvous von animierender Eindringlichkeit. Mit seinem von einem feinen Minzehauch durchzogenen Bukett, das mit einem wunderbaren Amalgam aus dunklen Beeren, floraler Aromatik, Schoko- und Tabaknoten aufwartet, wird die Ouvertüre zu einem rassig-temperamentvollen Gaumenkonzert, dessen Prägnanz in der Reinheit und Klarheit der mit einem passgenauem Säureschwung unterlegten Frucht liegt, gegeben. Seine reichhaltige Würze, die die Präzision in der Frucht in die Sphären dezent wollüstiger Opulenz öffnet, der ganz in Eleganz gehaltene Tanninsaum und die feinsüssliche Extraktessenz bilden die kohärierenden Ankerpunkte einer Balance von aristokratischem Wurf.<br><br>95<br><br>Verkostet am 12.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Bellegrave 2015, Chateau Bellegrave, Bordeaux-Pauillac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54762</link>    
    <pubDate>Thu, 19 May 2016 19:32:09 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Verkostet en primeur:

Dieser Pauillac, der abseits der Schnellstrassen routinierter Wahrnehmung liegt, düpiert die, die ihn nicht in ihre Pauillac-Selektion aufnehmen, ist er doch ein Glücksfall für diejenigen, die einen Einstieg in die Welt dieser grossen Appellation suchen, aber eben ein begrenztes Budget nur zur Verfügung haben. Ein wunderschöner, frischestrotzender, feinwürziger und elegant floraler Pauillac, mit gutem Spannungsbogen, wunderbar zarten Tanninen und einer in dieser Preisklasse sehr beachtlichen Balance. Meine besondere Empfehlung.<br><br>91<br><br>Verkostet am 10.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Batailley 2014, Chateau Batailley, Bordeaux-Pauillac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54687</link>    
    <pubDate>Thu, 19 May 2016 19:19:25 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Versteht man den Jahrgang 2014 als einen, der ja mit seinem finalen Endlossommer keinerlei Anlaß für Aktionismus bot, des niedrigen Pulses, dann ist Batailley mit der am wenigsten "aufgeregte" Wein. Es braucht schon Verantwortliche, die im sicheren Wissen um das Geschehen der Dinge diese dort laufen lassen, wo ein Eingriff deplaziert wäre. Philippe Castéja zeigt in seinem Wesen diese Umsicht, und so ist der Batailley des Jahres 2014 die zarteste Versuchung, seitdem hier Wein bereitet wird.
Die tiefdunkle Farbe und das eher opulente Nasenspiel mit satten, aromatischen und frischetragenden Beeren, der typischen Graphitnote, dem feinen Veilchentanz und dem mineralischen Geläut in den Obertönen sind fast ein Schutzschild, hinter dem sich ein zarter, sehr eleganter, fast schon flüsternder Pauillac beinahe etwas scheu im Gaumen umtut. Im Verlauf fortwährender Schlürfrunden entfaltet dieser eminent balancierte, stringente, geradlinige Batailley eine Zungenperformance von graziler Verve mit einem Finale von aromatischer Delikatesse.<br><br>90<br><br>Verkostet am 04.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau de Pressac 2015, Chateau de Pressac, Bordeaux - St.Emilion, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=54669</link>    
    <pubDate>Wed, 04 May 2016 08:09:36 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Der grandiose Pressac 2015 dokumentiert schon bei der visuellen Annäherung das hohe Maß seiner inneren Dichte und zeigt mit seinem betörenden Bukett von satter, dichter und feinwürziger Schwarzbeerfrucht, das von einer dezenten Erdnote begleitet wird, wie charmant Rasse und Expressivität sein können. Am Gaumen wird dieses saftige Energiebündel, in dessen Mitte ein hedonistisch-süsser Extraktkern pulsiert, von einer zarten Tanninhülle, die dem Wein einen feinen Schmelz verleiht, umschwungen, mit Schokonoten und Anklängen an Lakritze als opulent-subtile Entourage.
Die generöse Fruchtfülle verleiht dieser Rarität (es sind alle 5 Rebsorten des rechten Ufers enthalten), die über eine erhabene Balance verfügt, ein Finale in der Art eines erfrischenden Apercu.<br><br>92<br><br>Verkostet am 04.05.2016 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chateau Pontet-Canet 2009, Chateau Pontet-Canet, Bordeaux-Pauillac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=52817</link>    
    <pubDate>Mon, 25 Jan 2016 15:43:46 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Mit unbeirrbarer Konsequenz hat Alfred Tesseron zusammen mit Jean-Michel Comme in den letzten 15 Jahren daran gearbeitet, auf der Grundlage radikaler Innovationsphilosophie den sechsten Premier Cru Classé – und noch dazu den ersten, komplett biodynamisch bewirtschafteten – zu formen. Die Rückbesinnung auf die Kräfte der Natur und ihrer Geschöpfe (die ersten 24ha der 81ha umfassenden Rebfläche werden bereits mit Pferden bearbeitet, um die Böden nicht mehr so sehr zu verdichten) fällt in eine Zeit, in der man andernorts den Segnungen modernster Technik frommt.

In kolossale Schwärze gehüllt, entfaltet der dominant dunkelbeerige, überragend floralaromatische Pauillac ein Bouquet von atemberaubender sensorischer Schönheit, in dem die reichhaltigen Fruchtnuancen perfekt eingebunden sind in einem Ensemble aus mineralischem Grundton, feiner Kräuterwürze und verblüffender Erdigkeit. Mit erhabenem Druck, im Stil aristokratischer Beiläufigkeit, mit dem Wissen um das richtige Maß, gleitet der imposant konzentrierte – dabei aber ästhetisch äußerst wohlproportionierte, in ein Tanningewand von erhabenster Finesse, quasi von der ersten Adresse der Gerbstoff-Haute-Couture, gefaßte – Rebensaft den Gaumen aus und gewinnt alle Aufmerksamkeit fast beiläufig im Sinne magnetischer Magie.

Mit der Reinheit eines Gebirgsbachs setzt die tief gegründete Cabernet-Frucht Médoc-Maßstäbe, der Gaumenauftritt erinnert in seiner Stilsicherheit an die ikonenhafte Grace Kelly, in einem großen Spannungsbogen von hoher innerer Vibranz, der seine Grundschwingung aus der schier unglaublichen Komplexität des in Süße kulminierenden Extrakts erfährt und der seinen Rhythmus aus der Euphonie der Taktgeber zieht, gleitet dieser vor Frische strotzende, eminent elegante und Geduld fordernde Schwergewichtler in ein Finale von epischer Länge, von dem der Verkoster noch immer schwärmt.<br><br>97<br><br>Verkostet am 2010 von Matthias Hilse]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[ , , , ]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=</link>    
    <pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<br><br>Verkostet am  von ]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[ , , , ]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=</link>    
    <pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<br><br>Verkostet am  von ]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[ , , , ]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=</link>    
    <pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<br><br>Verkostet am  von ]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[ , , , ]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=</link>    
    <pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<br><br>Verkostet am  von ]]></description>
  </item>
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