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Stand vom 12.10.2010
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Bez.: Hecklinger Schloßberg
Prod.: Huber
Reg.: Deutschland - Baden
Jahrgang: 2007
Typ: Rotwein
Rebsorte: Spätburgunder (Pinot noir)
Alkohol (Vol.%): 13,5
Preis: 48 Euro (ab Hof)
Bewertung: kann man trinken, muss aber nicht
Autor: marzemino
Verk.-Datum: 01.06.2010
VKN-Details:
Optisch erinnert der Wein an abgestandene Himbeerbrause: ganz leicht trübes Himbeer-Erdbeerrot mit Schaumschlieren an der Oberfläche; aromatisch zunächst auch: mostiges, etwas künstliches Erdbeeraroma, etwas Sauerkirsche. Daneben Anflüge von Kaffee und Leder (jedoch wirklich daneben und nicht mit der Frucht verwoben). Unharmonische, brennende Säure bei gleichzeitig schlankem Körper lassen den Wein uncharmant wirken. Nach einigen Stunden Belüftung hat sich das mostige Erdbeer-Sauerkirscharoma in eine Mischung aus getrockneten Cranberrys und roten, sauren Johannisbeeren verwandelt. Von fern her etwas Kreide und Kalk (mit viel gutem Willen). Der Wein wirkt ausgezehrt, scheint fast nur noch aus Säure, Alkohol und Tannin zu bestehen. Alles in allem bleibt der Wein flach, kurz, ohne Tiefe und innere Dichte, wirkt grün-unreif, unharmonisch-vordergründig, öde. Kurzum: dieser Wein ist ein (Preis-Leistungs)desaster.
Trinkreife: trinken oder lagern